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Media Encoder CC Grundkurs

Dolby Digital Surround und Zeit-Tuner

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Neben der Unterstützung von Dolby Digital Surround ist der neue Zeit-Tuner sicher eines der Highlights der Version 2015.
06:11

Transkript

In der CC 2015 Version vom Adobe Media Encoder gibt es wieder einige ganz spannende Neuerungen, die wir uns jetzt anschauen wollen. Wenn Sie den Adobe Media Encoder zum ersten Mal starten, dann fragt er Sie, ob Sie Ihre Vorgaben, die Sie selbst erstellt haben, übernehmen möchten. Dadurch werden Ihre Benutzervorgaben aus den Versionen CC 2014 und vorherigen Versionen des Adobe Media Encoders automatisch in CC 2015 geladen. Der Vorteil ist, dass Sie diese nicht manuell übernehmen müssen. Wenn Sie einmal in die Voreinstellung des Adobe Media Encoders gehen, dann können Sie das Aussehen jetzt hier noch genauer einstellen. Neben der Möglichkeit, die Helligkeit zu bearbeiten, kann ich jetzt hier bestimmte Farben- oder Helligkeitswerte einmal für die interaktiven Steuerelemente, das sind hier zum Beispiel die Schaltflächen bestimmen, und zum anderen für die Fokusanzeigen. Wenn wir hier zum Beispiel ein Fenster oder einen Bereich im Fokus haben, dann kann das hier etwas dunkel abgedimmt sein, weniger gesättigt oder eben etwas heller, so wie wir es jetzt sehen. Ich setze das jetzt als erstes wieder auf die Standardeinstellungen zurück. Auch im Export hat sich einiges getan. Ich habe hier beispielsweise einen Mehrkanal-Clip. Und wenn ich jetzt mal in die Kodierungseinstellungen gehe und schalte das ganze auf das Format QuickTime, so finde ich jetzt im Audiobereich die Möglichkeit, meine Quellkanäle neu zu konfigurieren. Aktuell wird hier ein Stereosignal ausgegeben. Schalte ich das um auf Mono, also auf Einkanal, so kann ich jetzt hier weitere Kanäle hinzufügen. Und jeweils sagen, welche Quellkanäle ich in welchen Ausgabekanal ausgeben möchte. So habe ich eben noch mehr Einfluss auf die QuickTime-Kanalkonfiguration. Wenn wir das ganze auf unkomprimiert stellen, dann können hier weitere Ausgabekanäle hinzugefügt werden. So viele ursprüngliche Kanäle wie mein Material hat, kann ich jetzt hier Kanäle hinzufügen oder, wenn ich möchte, das ganze wieder entfernen. Damit bin ich noch flexibler bei der Ausgabe. Hier sehen wir zum Beispiel, dass mein Clip bis zu 8 Quellkanäle hatte, und die kann ich jetzt als 8 Monokanäle, als Stereokanäle oder auch als Surroundkanäle exportieren. Diese Einstellung ist jetzt speziell für unkomprimiertes Audio im QuickTime Codec. Wenn wir H264 exportieren wollen, möchte man vielleicht den Ton als Dolby Digital exportieren. Das gleiche im Übrigen auch bei MPEG2. In der Vergangenheit war der Media Encoder hier auf Stereo eingestellt, das heißt, ich konnte Dolby Digital nur als Stereo exportieren. Wir können jetzt Dolby Digital und Dolby Digital Plus auch mit Mehrkanal, also als Surround exportieren. In dem Fall wähle ich jetzt hier die Kanalkonfiguration. Also zum Beispiel left, right, center, low frequency effect left surround und right surround, und habe so ein echtes Surroundsignal. Bis zu 7.1 Sound kann ich so über den Media Encoder exportieren. Voraussetzung ist lediglich, dass mein Quellkanal genug Audiokanäle aufweist. Ebenfalls ganz praktisch im QuickTime-Format wäre, dass ich die Möglichkeit habe, jetzt ein neues Preset anzuwählen, das heißt mit Quelle abgleichen (Erneut verpacken). Das funktioniert jetzt natürlich nicht für meinen MXF-Film, aber QuickTime-Filme können so exportiert werden und bleiben dann erhalten, werden also nicht erneut kodiert. Das funktioniert dann zum Beispiel für CineForm oder ProRes Formate oder auch für DV-Formate. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, dass ich hier MXF OP1a im JPEG 2000 Container ausgeben kann. Auch hier natürlich mit mehreren Kanälen, je nach Konfiguration meiner Quellkanäle. Weiter unten finde ich als Einstellmöglichkeiten hierfür jetzt verschiedene Chroma und Tiefen, also Bit-Tiefen, Informationen. Wir können das als RGB oder YUV Varianten jeweils in 8, 10 oder sogar 12 Bit Farbtiefe ausgeben. Gerade für Visual Effects interessant, dass sich auch ein Alphakanal in dieses Format miteinbeziehen lässt. Die wahrscheinlich spannendste Funktion im Adobe Media Encoder CC 2015 ist hier unter Effekten zu finden. Wenn ich ganz nach unten scrolle, dann kann ich hier einen Zeit-Tuner einstellen. Wir sehen aktuell, dass der Film, den ich hier exportiere, um die 13 Sekunden lang ist. Hier habe ich die Möglichkeit, eine gewünschte Zieldauer einzutragen. Beispielsweise könnte ich hier sagen, ich möchte eine Dauer von 12 Sekunden eingeben. Es ist möglich, die Videodauer um +/- 10 % anzupassen. Gerade bei einem Rohschnitt, der später auf eine bestimmte Länge angewendet werden soll, kann das ganz nützlich sein, dass ich hier jetzt zum Beispiel eingebe, pass mir das genau auf 12 Sekunden Zieldauer an. Beim Export kommen jetzt eine Reihe Techniken zum Einsatz, die entweder Slow Motion oder Zeitraffer hinzufügen, so dass man es möglichst nicht merkt oder vielleicht auch Stellen, an denen nichts passiert, einfach rauskürzen. Die Zeittuner-Eigenschaften lassen sich auch in einer Vorgabe mit abspeichern, wenn ich hier eine neue Vorgabe erstelle. Dann kann ich anwählen, ob ich die Zieldauer oder die Änderung der Dauer in Prozent anwählen möchte, je nachdem, was in der Vorgabe gespeichert werden soll. Zu guter Letzt ist es jetzt noch ganz praktisch, dass ich hier für alle Formate einen Start-Timecode festlegen kann. Bisher war das nur für einige, wenige Formate möglich und dann in den Videoeinstellungen. Dies kann ich jetzt für alle Formate benutzen. Natürlich nur, wenn die Formate eine Timecode Angabe grundsätzlich überhaupt unterstützen. Das war es dann auch schon mit der Übersicht über die Neuerungen im Adobe Media Encoder CC Version 2015.

Media Encoder CC Grundkurs

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Fülle an Möglichkeiten, um mit dem Adobe Media Encoder CC Ihre Videoclips in nahezu jedes Format zu konvertieren und zu exportieren.

3 Std. 59 min (39 Videos)
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Hersteller:
Software:
Media Encoder Media Encoder CC
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:04.11.2013
Aktualisiert am:11.11.2016

Dieses Video-Training wurde mit Adobe Media Encoder CC in der Version vom Juni 2013 erstellt und mit Updates zur Version Media Encoder CC 2015 ergänzt

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