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InDesign CC 2015 Grundkurs

Dokumente verpacken

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An Ihrem InDesign-Dokument soll jemand anderes weiterarbeiten? Wird das InDesign-Dokument einfach nur weitergegeben, fehlen in der Regel die verknüpften Grafiken. Durch die Funktion "Verpacken" lassen sich alle wichtigen Dateien zusammenführen.

Transkript

InDesign hat die Eigenschaft, dass Grafiken nicht in das InDesign-Dokument selber hinein importiert werden, sondern ja nur verknüpft werden. Das kann man hier auch im Bedienfeld Verknüpfung immer wunderbar sehen. Da sieht man, dass es sich hier bei um Verknüpfungen und nicht Importer handelt. Das hat aber zur Folge, wenn ich nun mein InDesign-Dokument an den Kollegen weitergebe, dass ihm die ganzen verknüpften Grafiken möglicherweise fehlen oder vielleicht auch noch andere Dinge fehlen. Dankenswerterweise gibt es dafür eine eigene Funktion innerhalb von InDesign, nämlich die Funktion Verpacken. Unter Datei, Verpacken, dort können Sie nun sagen, dass wir das Ganze dokumentieren, wie der Name schon sagt, verpacken wollen. Hier bekommt man eine Übersicht. Da sieht man zum Beispiel die Schriftarten, welche hier verwendet worden sind. Da sieht man auch, dass diese Schriftarten geschützt sind, sage ich gleich noch etwas dazu. Man sieht hier alle verknüpften Grafiken, man sieht hier die Farben, die Druckfarben, man sieht hier die Druckeinstellungen und man sieht hier auch, ob externe Zusatzmodule verwendet worden sind. InDesign selber ist sehr, sehr modular programmiert, man kann InDesign durch externe Ergänzungen erweitern, beispielsweise es gibt eine Duden-Korrektur hier für InDesign, wenn man ein derartiges externes Modul benutzt, dann wird es hier auftauchen. Wenn die andere Person dieses externe Modul jetzt nicht hat, kann es natürlich auch hier noch einmal zu Problemen kommen. Deswegen kann man das hier nachgucken, vielleicht sozusagen einem fremden Rechner oder Sie haben vielleicht selber gar nicht so genau darüber nachgedacht, ob Sie eine derartige Programmerweiterung verwenden. Hier unten, da haben wir jetzt den Punkt Verpacken und wenn ich jetzt da drauf klicke, dann kriegen wir nochmal hier einen Warnhinweis. Denn bevor das Dokument verpackt werden kann, muss das aktuelle Dokument erst gespeichert werden und deswegen klicke ich hier auf Speichern. Jetzt gibt es hier noch so eine Druckanleitung. Es ist ein kleines Textdokument. Das wird Ihre verpackten Dateien beigelegt. Da können Sie dann zum Beispiel Ansprechpartner nennen, Sie können hier eine kleine Anleitung reinschreiben. Das ist für Druckereien gedacht, damit die Druckerei mit Ihnen Rücksprache halten kann und weiß, wer ihr denn diese Daten zur Verfügung gestellt hat. Das ist so ein bisschen aus der Historie diese Druckanleitung. Früher hat man in Druckereien oft offene Dateien gegeben, also wirklich die original InDesign-Dateien. Heutzutage gibt man eigentlich immer das PDF-Dokument in die Druckerei so dass diese Druckanleitung häufig leer bleiben kann oder gar nicht benötigt wird. Denn meistens will man ja nur die InDesign-Dateien vielleicht an den Kollegen weitergeben. Ich klicke jetzt hier auf Fortfahren und jetzt muss ich angeben, wo meine Dateien hinexportiert werden sollen, verpackt werden sollen. Sie sehen im Übrigen, das wird nachher nicht eine Datei, sondern das wird ein Ordner. Diesen Ordner können wir natürlich dann wieder mit einem Zip-Programm verpacken, so dass wir am Ende wirklich nur eine Datei haben. Aber diesen Vorgang des Komprimierens, diesen Vorgang des selber Zusammenpackens, das müssen in der Tat Sie machen. Hier unten sehen Sie, was jetzt alles passieren soll. Ich kann jetzt hier zum Beispiel sagen, die Schriftarten sollen mitkopiert werden. Die verknüpften Grafiken sollen mitkopiert werden. Die Grafikverknüpfungen sollen aktualisiert werden, das ist in der Tat sehr, sehr sinnvoll. Jetzt kann man hier noch ein paar Ergänzungen festlegen, zum Beispiel dokumentenspezifische Ausnahmen für Silbentrennung verwenden und so weiter und so fort. Hier gibt es noch zwei sehr schöne Neuheiten. Das gibt es noch gar nicht mal so lange, Sie können sagen beim Verpacken automatisch eine IDML-Datei erzeugen. IDML-Dateien haben die Eigenschaft, dass IDML-Dateien im Gegensatz zu eigentlichen InDesign-Dateien auch von älteren InDesign Version geöffnet werden kann. Wenn wir das hier nämlich jetzt hier abspeichern, dann landet in diesem Ordner, nämlich ein InDesign-Dokument und wenn Ihr Kollege vielleicht eine ältere Version von InDesign benutzt als Sie, dann hat Ihr Kollege keine Möglichkeit Ihre InDesign-Datei zu öffnen, dank IDML geht das Ganze aber. Zusätzlich kann man hier noch sagen, bitte wenn du schon beim Verpacken bist, generiere doch auch gleichzeitig noch ein PDF-Dokument. Das ist eine ganz wunderbare Sache, weil diese Verpacken-Funktion benutzt man auch gerne zum Archivieren. Wenn das Projekt beendet ist, man will dieses Projekt vielleicht gar nicht mehr auf dem eigenen Rechner haben, will es irgendwo auf einen Server sicher verstauen, dann kann man hier direkt ein PDF-Dokument erzeugen lassen und dann können nämlich auch andere Personen, die vielleicht kein InDesign auf ihrem Rechner haben, in diesen Ordner hineingehen und können sehen, um was für ein Druckdokument es sich denn hier bei handelt. Jetzt noch eine Erläuterung hier zu dem Thema Schriftarten kopieren. CJK-Schriften sind vereinfacht gesagt Schriften, wo der Anbieter gesagt hat, diese Schrift darf nicht weitergegeben werden. Bitte, verwechseln Sie das nicht mit der Konstellation. Es kann durchaus sein, dass Ihre Schriftart keine CJK-Schrift ist und Sie sie trotzdem nicht weitergeben dürfen. Also nur weil Ihre Schriftart kopiert wird, wenn dieses Häkchen gesetzt ist, heißt das noch lange nicht, dass Sie Ihre Schrift aber auch weitergeben dürfen. Hier bei diesen Typekit-Schriftarten, also die Schriften, die Sie von Adobe bekommen haben, die werden grundsätzlich hier nicht mit verpackt. Wenn der Andere ebenfalls ein InDesign CC hat, eine Creative Cloud hat und dieses Typekit aktiviert hat, dann ist das für die Person, die Ihr InDesign-Dokument öffnet, kein Problem aufgrund dieses Automatismuses mit Typekit wird dann nachträglich diese Schrift heruntergeladen, aber der springende Punkt ist, diese Schrift wird dann nicht von Ihnen mitgegeben, sondern in dem Dokument, welches mit gegeben wird, wird quasi die Anweisung hinterlegt, dass der Empfänger des InDesign-Dokumentes in der Lage ist, automatisiert die Schrift vom Typekit-Server herunterzuladen. Voraussetzung, ganz klar, derjenige, der hier InDesign-Dokument bekommt, muss aber eine Typekit-Lizenz haben und das ist in der Regel der Fall, wenn er eine Creative Cloud abgeschlossen hat. Habe ich ganz viele darüber erzählt. Klicken wir doch einfach mal hier auf Verpacken, kriegen jetzt hier noch mal eine Meldung, noch mal eine Warnung, das Kopieren von Schriften könnte möglicherweise eine Urheberrechtsverletzung sein. Ja okay, wir wissen es, ich klicke jetzt hier auf OK. Jetzt wird dieser Verpacken-Vorgang gestartet. Sie haben es gesehen, da passieren noch ein paar Dinge im Hintergrund, unter anderem wird hier ein PDF-Dokument erzeugt und jetzt ist dieser Vorgang abgeschlossen. Jetzt wollen wir uns diesen Ordner doch auch einmal anschauen. Ich bin jetzt hier unter macOS 10 im Finder, unter Windows können Sie das Ganze natürlich auch über den Windows Explorer machen und hier haben wir jetzt diesen Ordner 08_01_Anfang Ordner. Das ist das Dokument, was ich hier vorhin hatte. Ich kann das hier nochmal runterziehen, damit Sie Ihren Dokumentennamen sehen. Standardmäßig wird der Dokumentenname auch hier für das Verpacken verwendet. Und wenn ich jetzt hier in diesen Ordner hier hineingehe, sehen Sie hier die Anleitung, Sie sehen das PDF-Dokument, Sie sehen die InDesign-Datei, Sie sehen IDML-Datei und im Ordner links dort sind alle Grafiken drin, die Sie brauchen. Und InDesign war auch so schlau, die Pfade, die jetzt hier drin stehen, automatisch anzupassen, dass Sie nun hier all Ihre Grafiken drin haben. Möglicherweise landen hier dann auch Ihre Schriftarten drin, aber wie gesagt nur wenn diese Schriftarten eben keine Typekit-Schriftarten sind. Diesen Ordner kann man jetzt mit den Mitteln des Betriebssystems, auf dem Sie jetzt arbeiten, natürlich in ein Zip-Archiv überführen. In meinem Fall hier unter macOS 10 ist das relativ einfach. Ich kann hier einfach mit einem Rechtsklick in das Kontextmenü gehen, kann dort komprimieren sagen und jetzt habe ich hier diese Zip-Datei, die jetzt hier erstellt wird und diese Zip-Datei ist jetzt ein perfekter Koffer, um dieses Dokument weiterzugeben, um es irgendwo zu archivieren und um es jederzeit wieder entpacken zu können und dann haben Sie alle Informationen wieder. Diese Verpacken-Funktion ist wirklich eine sehr, sehr praktische Angelegenheit im Alltag, weil ohne diese Verpacken-Funktion haben Sie bei InDesign einfach immer das Problem, dass die Grafik nicht mitgegeben werden und der Andere dann das InDesign-Dokument nicht adäquat weiter bearbeiten kann.

InDesign CC 2015 Grundkurs

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Erscheinungsdatum:29.06.2015

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