InDesign CC Grundkurs

Dokumente verpacken

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Um komplette InDesign-Dokumente mit allen verknüpften Dokumenten und Schriften weiterzugeben, gibt es die Funktion "Verpacken". Hierbei wird alles zusammengestellt, was nötig ist, um ein InDesign-Dokument auf einem fremden Rechner zu öffnen.

Transkript

Möchte mal ein InDesign-Dokument weitergeben, dass vielleicht ein Kollege damit arbeitet oder auch vielleicht an eine Fremdfirma weitergeben, dann ist es nicht damit getan, einfach nur die indd-Datei weiterzugeben. Weil die Grafiken, die platzierten Grafiken, die platzierten Logos, die Schriftarten und so weiter und so fort, all das hat die andere Person ja dann möglicherweise nicht. Jetzt könnte man hingehen und sich diese Sachen mühselig zusammensuchen. Das ist wirklich ein sehr mühseliger Job und vor allem ein sehr fehlerbehafteter Job. Weil, ob etwas fehlt, merken Sie auf Ihrem eigenen Rechner insbesondere bei den Schriftarten ja erstmal nicht. So dann müssen Sie auf jeden Fall an einem anderen Rechner überprüfen, ob Sie jetzt wirklich alles zusammengetragen haben. Zum Glück müssen Sie das gar nicht alles händig machen, sondern InDesign unterstützt Sie auf wirklich sehr angenehme Art und Weise. Nämlich unter dem Menü Datei finden Sie den Punkt: Verpacken. Und wenn wir das jetzt hier aufrufen, dann bekommen wir jetzt hier diese Übersicht über diese Verpackungen, die wir jetzt hier machen können. Zuerst sehen Sie jetzt hier eben, wie gesagt, diese Übersicht und dann schauen wir uns doch mal detailliert an, was denn hier alles verpackt werden soll. Hier auf der linken Seite, da sehen Sie die "Schriftarten". Und da kann man jetzt zum Beispiel sehen, welche Schriftarten denn alle notwendig sind, um hier damit mein Dokument jetzt hier geöffnet werden kann. Dann sehen Sie hier die "Verknüpfungen". Und hier sehen Sie, aha das sind also alles diese Grafiken, die letztendlich hier in meinem Dokument verknüpft sind, die ich weitergeben muss. Und da kann man jetzt letztendlich auch noch mal die eine oder andere Information sehen. Dort würde man dann beispielsweise auch noch mal sehen, wenn zur Zeit ein verknüpftes Dokument gerade nicht gefunden werden kann. Dann haben wir jetzt hier "Farben und Druckfarben". Das hat eher etwas mit den Einstellungen hier zu tun. Dann sehen wir hier die "Druckeinstellungen". Und Sie würden hier sogar noch sehen, wenn Sie ein externes Zusatzmodul haben, wenn Sie ein Plug-in installiert haben. Beispielsweise eine leistungsfähigere Sprachkorrektur, als das hier innerhalb von InDesign der Fall ist. Dann würden Sie jetzt hier noch mal darauf hingewiesen werden, dass der andere diese InDesign-Datei ohne dieses zusätzliche Zusatzmodul vielleicht nicht sinnvoll verwenden kann. Jetzt haben wir jetzt hier alles gesehen. Das können wir jetzt hier in einem Bericht zusammenfassen und uns auf der Festplatte abspeichern. Das, was ich aber natürlich eigentlich machen möchte - ich möchte das Ganze hier verpacken. Nun kann ich jetzt hier noch so eine Anleitung erstellen, noch so Rückmeldeinformation. Das ist klassischerweise dafür mal gedacht worden, dass man jetzt alle InDesign-Dateien vielleicht in eine Druckerei gibt. Und wenn die Druckerei jetzt später dann dieses Dokument sieht, dann weiß die: aha, in dem Dokument müssen wir noch mal Rücksprache halten. Da wir heute meistens mit einem PDF-Workflow arbeiten, ist diese Druckanleitung, hier als Datei "Anleitungen.txt" häufig nicht mehr notwendig. Klicken wir hier, deswegen einfach auf "Fortfahren", ohne dieses Dialogfeld auszufüllen. Nun kommt der nächste Punkt und nun müssen wir hier einen "Verpackungsordner erstellen". Also ich erstelle jetzt hier nicht eine Datei, sondern ich erstelle jetzt hier einen ganzen Ordner. Und in diesen Ordner da wandern später alle meine Dokumente hinein und da werden dann auch weitere Unterordner erstellt. Und ich lass das jetzt hier einfach mal mit "Final Ordner". Dann sehen Sie, was jetzt hier alles gemacht wird. Schriftarten werden kopiert, die verknüpften Grafiken werden kopiert, und die Grafikverknüpfungen werden auch aktualisiert, weil sie sind ja jetzt in einem anderen Verzeichnis. Deswegen müssen die Verknüpfungspfade innerhalb meines InDesign-Dokuments natürlich angepasst werden. Dann können wir jetzt hier noch sagen, dass wir jetzt hier "dokumentspezifische Aufnahmen für die Silbentrennung" auch anschließen wollen. Und hier "Schrift und Verknüpfung von ausgeblendeten und nicht druckbaren Inhalten einbeziehen". Das heißt nichts anderes, wie wenn Sie beispielsweise ein Element im Moment hier im nicht druckbaren Bereich haben, soll das Ganze mitgegeben werden oder soll das Ganze nicht mitgegeben werden. Wenn Sie vielleicht irgendwo an einem Textrahmen, der im nicht druckbaren Arbeitsbereich liegt, vielleicht eine Schriftart verwendet haben, die man aber am eigentlichen Dokument nicht benötigt, wollen Sie das mitgeben oder nicht mitgeben. Damit später keine Fehlermeldungen auftauchen, würde ich mir hier immer gut überlegen, ob man das Ganze vielleicht nicht mitgibt. Gut. Jetzt haben wir das Ganze hier soweit. Dann soll das Ganze nun hier auch wirklich verpackt werden, dann klicken wir ja einfach auf "Verpacken". Und nun bekommen wir noch mal einen Warnhinweis. Nämlich bezüglich der Lizenzen bei den Schriften. Denn das ist juristisch gar nicht so unproblematisch, weil Sie haben die Lizenzen für diese Schrift vielleicht gekauft. Aber die Person, der Sie nun diese Schrift geben, die hat in der Regel nicht die Lizenzen für diese Schriftart gekauft. Und da müssen Sie gucken, dass Sie hier in den Lizenzbestimmungen beim Schriftenkauf, dass das alles in Ordnung geht. Das müssen Sie klären, das kann InDesign nicht wissen, ob alles soweit in Ordnung ist, oder ob alles juristisch nicht in Ordnung ist. Das obliegt, wie gesagt, Ihrer Verantwortung. Jetzt klicken wir hier einfach auf Okay. Und nun sehen Sie, jetzt werden all diese Dinge zusammengesucht, all diese Dinge werden jetzt verpackt, und landen nun in einem speziellen Verzeichnis. Sollen wir uns dieses Verzeichnis doch einfach mal anschauen. Ich wechsle dazu hier einfach in meinen Finder hinein und nun sehen Sie, dass wir jetzt hier mein InDesign-Dokument haben, und dieses InDesign-Dokument befindet sich jetzt hier in dem gerade erstellten neuen Ordner. Des Weiteren haben wir jetzt hier unsere Anleitungen.txt. Da wir die vorhin nicht sinnvoll ausgefüllt haben, steht jetzt hier auch nichts sinnvolles drin. Dann haben wir natürlich den Ordner "Document fonts". Dort finden Sie jetzt alle Schriftart, die notwendig sind, um mit diesem Dokument zu arbeiten. Und das muss auch wirklich hier als Unterordner von dieser InDesign-Datei haben, und der Ordner muss auch "Document fonts" heißen. Wenn Sie den umbenennen, wird diese InDesign-Datei diese Sachen nicht mehr finden. Des Weiteren vielleicht sind auf dem Zielrechner, ja vielleicht auch eine neue "Helvetica" installiert, aber etwas andere neue "Helvetica". Welche wird jetzt genommen? Die systemeigene oder die neue "Helvetica", die hier bezogen auf dieses Dokument, parallel dazu im "Document fonts" Ordner eine Ebene unterhalb liegt? Naja, InDesign ist dann so schlau und nimmt die Schriftarten, die hier drin sind, und nimmt nicht die systemeigenen Schriftarten. Des Weiteren haben wir jetzt hier den Ordner "Links". Und hier finden Sie nun alle InDesign-Dokumente, alle JPEG-Dokumente, alle PhotoShop-Dokumente, alle Excel Dokumente, in meinem Fall hier sogar den importierten Film - all das, was notwendig ist, damit diese InDesign-Datei funktioniert. Und jetzt kann man das Ganze im Alltag noch ein bisschen weiterspinnen. Nämlich jetzt habe ich hier diesen Ordner und ich würde Ihnen jetzt immer empfehlen, diesen Ordner zu komprimieren. Wenn man das Ganze jetzt hier macht, wird man am Ende dieser Kompression feststellen, dass die so erzeugte Datei gar nicht viel kleiner ist als wie der Ordner. Aber diese jetzt erstellte Dateien - das ist wie ein Koffer und damit sind jetzt quasi alle Sachen zusammengefasst. Genauso, wie wenn Sie in den Urlaub fahren. Dann machen Sie Ihre hier auch schönen einen Koffer, und fahren damit in Urlaub und kommen nicht mit einzelnen Hemden oder Unterhöschen am Flughafen an. Und so sollte man sich das jetzt hier auch bei dieser gezipten Datei vorstellen. Und diese gezipte Datei können wir jetzt entsprechend austauschen. Über E-Mails wird es meistens nicht sinnvoll gehen, weil diese Datei für eine E-Mail meistens zu groß ist. Aber beispielsweise über die Creative Cloud können Sie diese Datei jetzt natürlich sehr bequemer austauschen. In diesem Video haben Sie gesehen, wie man aus InDesign heraus ein Dokument verpacken kann, so dass die Person, die an diesem Dokument weiterarbeiten kann, wirklich alles hat, was notwendig ist: die platzierten Grafiken und auch die in Ihrem Dokument verwendeten Schriftarten.

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12 Std. 58 min (102 Videos)
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