High-End-Retusche mit Photoshop: Day to Night

Dodge&Burn anlegen

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Der Trainer zeigt hier, wie er den Hintergrund weicher macht und Farbabrisse mit Spritzer und Rauschen korrigiert. Außerdem erklärt er, weshalb er dieser Variante den Vorzug gibt.

Transkript

Nachdem ich mein Bild nun komplett retuschiert habe, das bedeutet, die Haut weichgezeichnet habe und Retuschen auf einer leeren Ebene gemacht habe, möchte ich jetzt Dodge and Burn anwenden. Dodge and Burn ist gut dafür Hautunebenheiten anzugleichen und auch Glanz auf bestimmte Stellen der Haut zu bekommen. Das heißt, wenn ich hier im Bein zum Beispiel diese Rundung, die möchte ich hier noch ein bisschen hervorheben, dass das Ganze einfach ein bisschen modulierter aussieht, dafür kann ich Dodge and Burn sehr gut nutzen. So, um das zu machen erstelle ich mir erst mal einen neuen Ordner, nenne den "d & b" und in diesen Ordner packe ich mir zwei Ebenen. Die eine nenne ich "+", weil ich mit dieser Ebene nachher Sachen heller machen möchte und die andere nenne ich "-". So, jetzt stelle ich mir diesen ganzen Ordner auf Weiches Licht. Dabei spielt es jetzt keine Rolle, ob ich mir die einzelnen Ebenen auf Weiches Licht stelle oder einfach den ganzen Ordner. Ich habe es jetzt in dem Fall auf dem ganzen Ordner gemacht, weil ich es mir das sparen möchte, das auf beiden Ebenen zu machen, der Effekt ist derselbe. Und jetzt male ich mir einfach mit einem Pinsel weiß oder schwarz da rein und zwar auf + möchte ich es aufhellen, und auf - möchte ich es mit dem schwarzen Pinsel abdunkeln. Es gibt natürlich viele verschiedene Dodge and Burn-Techniken, mit Kurven, mit grauem Ebenen. Ich habe aber für mich festgestellt, dass das die beste Methode ist auch Farbverschiebungen zu vermeiden, weil ich halt nur mit schwarz und weiß arbeite und so sehr gut steuern kann, was ich genau mit der Haut machen möchte. Da kann jeder die Technik wählen, die er am liebsten hat. Ich mag wie gesagt die mit den leeren Ebenen am liebsten. Da gilt wieder sich langsam rantasten. Ich fange tatsächlich nur mit einem Prozent oder maximal zwei Prozent an und zoome bewusst relativ weit raus aus dem Bild. Also mir geht es jetzt nicht darum, dass ich hier ganz fein im Detail alles irgendwie angleiche, dafür habe ich ja die Frequenztrennung gehabt und dafür habe ich ja mit dem Matter machen-Filter alles weichgezeichnet. Das muss ich jetzt nicht mit dem Dodge and Burn machen. Der Dodge and Burn dient nur dafür grobe Sachen anzugleichen und zu modulieren. Deswegen bin ich hier auch relativ weit rausgezoomt, weil ich mich nicht um die feinen Details kümmern möchte, sondern um eine Bildwirkung kümmern möchte. So, und beim weit herauszoomen sieht man auch direkt, wo man es machen muss. Wenn ich halt so nah dran bin, dann verliere ich mich ganz schnell in irgendwelchen kleinen Details, was ich gar nicht möchte. Und wenn ich halt weit herausgezoomt bin habe ich einfach den Blick für das Gesamte. Und deswegen zoome ich hier wieder ein bisschen weiter raus. Was mir besonders gut an dieser Dodge and Burn-Technik gefällt, dass ich leere Ebenen verwende, hat zwei Gründe. Zum einen finde ich es relativ unnötig eine graue Ebene zu haben, weil ich diese graue Ebene überhaupt gar nicht brauche. Ich finde es auch sehr sinnvoll zwei Ebenen zu verwenden. Wenn ich beides auf einer Ebene mache, finde ich, dann malt man mal mit dem Weiß über das Schwarz und dem Schwarz über das Weiß und dann kommen da gegebenenfalls unschöne Bereiche bei raus, vor allen Dingen, wenn man das sehr viel benutzt, zum Beispiel wo sehr viele Überschneidungen stattfinden, da kommt es dann tatsächlich erfahrungsgemäß oft zu Verschiebungen und das möchte ich natürlich nicht. Ich bin auf diesen zwei Ebenen natürlich auch sehr flexibel, wie ich es steuern kann. Ich kann natürlich separat einfach sagen, ich habe jetzt hier vielleicht generell ein bisschen zu viel gemacht dann nehme die Deckkraft runter oder ich sage, ich möchte vielleicht speziell auf dieser einen Ebene möchte ich das auf Ineinanderkopieren stellen, und dafür dann auf der schwarzen auf Weiches Licht stellen, ich bin da sehr flexibel. Eine andere Sache, die mir noch sehr gut gefällt dabei, ist, ich kann ja hier hin und her switchen. Also mit Brush bin ich auf dem Pinsel und kann hier malen, mit X kann ich mir die Farben hier unten ändern, ob ich jetzt ins Weiß rein malen möchte oder ins Schwarz rein malen möchte. Mit E bin ich auf dem Radiergummi und kann mir das in den verschiedenen Bereichen einfach auch wieder raus radieren. Wenn sich hier unten mal etwas verschoben hat zum Beispiel das rot ist, dann klicke ich einfach D, und ich habe es wieder perfekt schwarz und weiß. Und das ist für mich die flexibelste und auch schönste Art und Weise Dodge and Burn zu verwenden.

High-End-Retusche mit Photoshop: Day to Night

Lernen Sie, wie Sie eine professionelle Retusche durchführen und einen eigenen Bildlook entwickeln. Dank nicht-destruktivem Workflow lässt sich der Look jederzeit ändern.

1 Std. 50 min (25 Videos)
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