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Calvin Hollywood – Alone

Dodge & Burn

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Wer Calvin Hollywood kennt, weiß, was dieser Film behandelt: Abwedler und Nachbelichter sorgen – nicht destruktiv eingesetzt – dafür, dass die Bildwirkung durch selektives Aufhellen und Abdunkeln gesteigert wird.

Transkript

Ja ihr versteht das sicher, dass ein Thema auf keinem Video-Training von mir fehlen darf und das ist das Thema Dodge & Burn, das selektive Aufhellen und Abdunkeln von Bildbereichen, um die Bildwirkung zu verbessern. Und das möchte ich auch bei diesem Bild machen, wobei ich direkt dazu sagen muss, das wird ganz ganz einfach durchgeführt jetzt, beziehungsweise da wird nicht so viel "gedodged" und "geburned". Dodge & Burn, das sind die englischen Begriffe für den Abwedler und Nachbelichter, und damit ich den auch nicht-destruktiv einsetzen kann, erstelle ich mir eine leere Ebene und fülle diese leere Ebene über Bearbeiten Fläche füllen mit einem Inhalt von 50% grau. Und wenn man diese Ebene dann auf, zum Beispiel, weiches Licht stellt kann man jetzt diese Grauwerte aufhellen mit dem Abwedler, und abdunkeln mit dem Nachbelichter, um eben eine Aufhellung und Abdunklung im Bild zu erreichen. Und man muss da nicht immer genau zwischen den Werkzeugen hier seitlich im Werkzeugbedienfeld wechseln, sondern man stellt sich einmal den Abwedler ein, zum Beispiel Mitteltöne etwa 10% und dann kann man einfach mit gedrückter Alt-Taste zwischen diesen beiden Werkzeugen wechseln. Und es gibt beim Thema Dodge & Burn eigentlich 3 Bereiche. Das eine ist der pixelbasierte Bereich, der oft in der Highend-Retusche eingesetzt wird, gerade in der professionellen Hautretusche. Man hält also einzelne Pixel auf und dunkelt andere ab, um ein, zum Beispiel, schönes Hautbild zu schaffen. Das dauert sehr lange und - denke ich - wäre hier überhaupt nicht angebracht. Der zweite Bereich ist, dass man etwas näher heranzoomt, und dann beginnt zu modellieren. Das man zum Beispiel sagt okay, ich möchte ich hier ein bisschen aufhellen und rechts und links von der Nase ein bisschen abdunkeln. Und dann seht ihr schon, wie zum Beispiel die Nase etwas mehr Tiefe bekommt. Ich kann hier die Augenbrauen bisschen abdunkeln, die Augen bisschen aufhellen. Zum Beispiel hier noch ein bisschen Lippen aufhellen, abdunkeln und so kann man dann quasi dem Bild ein bisschen mehr Tiefe geben. Man kann auch ein bisschen die Flecken entfernen, zum Beispiel um die Augen hier, ist noch ein bisschen dunkel. Da kann ich auch ein bisschen aufhellen. Allerdings möchte ich das schon belassen. Es ist ja ein sehr natürliches Bild und daher möchte ich diesbezüglich eigentlich weniger retuschieren. Man kann auch Dinge etwas runder erscheinen lassen, indem ich zum Beispiel jetzt hier oben aufhelle und dann zum Beispiel unten und oben drüber ein bisschen abdunkle. Und dann haben wir das Ganze jetzt ein bisschen betont, dann wirkt es oft ein bisschen runder. Aber auch das ist eine Sache, die ich jetzt hier weniger machen möchte. Das Bild soll ja natürlich sein. Ich möchte mich auf den dritten Bereich konzentrieren und zwar auf die Blickführung. Der Betrachter wird ja dahin gehen, wo das Bild sehr hell ist. Diese Lichter möchte ich jetzt auf keinen Fall abdunkeln, das ist ein Gestaltungselement. Ich kann allerdings dennoch gewisse Bereiche aufhellen und abdunkeln, um den Betrachter so ein bisschen zu führen mit dem Blick. Dazu mache ich mir jetzt meinen Pinsel etwas größer und werde jetzt einfach den Boden zum Beispiel noch ein bisschen abdunkeln. Also hier unten, da brauchen wir den Betrachter auf keinen Fall. Da kann das durchaus hier ein bisschen dunkler sein. Hier soll es ein bisschen wieder heller sein, dass sind Details, die soll man erkennen. Das Oberteil, die Jacke ist mir noch ein bisschen hell, da werde ich ein klein wenig abdunkeln, die kann ruhig ein bisschen dunkler sein. Und ansonsten würde ich sagen, kann man an der Seite hier vielleicht noch ein bisschen abdunkeln. Also quasi diese Vignette, die wir vorhin erstellt haben, noch ein bisschen betonen, um einfach den Betrachter noch so ein bisschen mehr zum Motiv zu führen. Schaut mal! Vorher... nachher... vorher... nachher... Es sieht schon viel viel besser aus. Da oben an der Mütze, da habe ich jetzt noch ein bisschen Dodge & Burn drin. Ihr könnt einfach einen Pinsel wählen und Vordergrundfarbe hier auf so 50% grau stellen, hier, und dann könnt ihr diese Ebene einfach mit einem Pinsel wieder grau malen und dann ist dieses Dodge & Burn quasi genau an der Stelle aufgehoben. Und jetzt schauen wir noch mal, wie das Ganze aussieht. So es ist einfach von der Stimmung her noch ein bisschen mehr betont. Der Koffer ist mir jetzt ein bisschen zu hell geraten, da werde ich jetzt doch noch ein bisschen abdunkeln, aber so sieht es schon viel besser aus. So, ich habe einfach nur ganz dezent den Blick geführt, passt ein bisschen auf, dass ihr das Ganze nicht zu extrem macht. Sonst habt ihr nämlich Übergänge. Um das zu kontrollieren, zoomt ihr einfach ganz weit heraus und wenn ihr jetzt zu heftige Übergänge seht, ja, eine zu starke Abgrenzung zwischen hell und dunkel, dann habt ihr vielleicht bei der Vignette übertrieben oder eben jetzt bei Dodge & Burn, aber so passt es noch, der Betrachter landet hier in diesen Bereichen und es ist alles wunderbar. Nun, so hatten wir jetzt auch auf diesem Training so ein klein wenig Dodge & Burn, so ein bisschen die Basics.

Calvin Hollywood – Alone

Lernen Sie Retuschetechniken für authentische, emotionale Porträts kennen. Dabei arbeiten Sie mit Color Lookup Tables, zaubern eine tolle Lichtstimmung und erzählen mit Ihrem Bild eine Geschichte.

1 Std. 36 min (13 Videos)
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Erscheinungsdatum:05.02.2015

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