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Porträt- und Beautyretusche

Dodge and Burn – Praxis

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Jetzt werten Sie das Bild auf, setzen Akzente und verleihen dem Foto mehr Tiefe. Dodge and Burn im Einsatz!

Transkript

Lasst uns nun zusammen dodgen and burnen. Lasst uns das Bild aufwerten, lasst uns ein paar Akzente setzen. beziehungsweise dem Bild etwas mehr Tiefe geben. Dazu beginne ich auf der "soft"-Ebene und auf der "soft"-Ebene Führe ich mein "Dodge and Burn" durch, was etwas kontrastärmer sein soll. Und hierfür benutze ich meistens die Hautbereiche. Auf der "hard"-Ebene ziehe ich meistens Konturen nach, die etwas kontrastreicher sein dürfen. Wenn es also um die Haut geht, suche ich mir hier zum Beispiel eine Stelle raus, wie zum Beispiel die Wangenpartie, die kann man noch etwas betonen. Stellt sicher, dass ihr auf "Mitteltöne" seid, denn diese graue Ebene das sind Mitteltöne und die gilt es jetzt aufzuhellen. Von der Belichtung starte ich meistens um die zehn Prozent. Und da werde ich jetzt einfach mal hier dieses Highlight, was eigentlich schon da ist, noch so ein klein wenig betonen, um diese Wangenpartie ein klein wenig herauszuarbeiten. Halte ich die Alt-Taste gedrückt, komme ich automatisch auf den "Nachbelichter". auch wenn man das nicht sieht, ich drücke jetzt die Alt-Taste, und bin auf dem Nachbelichter mit den gleichen Einstellungen. Und kann jetzt hier unten drunter vielleicht sogar ein klein wenig abdunkeln. Wenn man sich das ein- und ausblendet, sehen wir jetzt, dass wir diese Partien ein bisschen betont haben. Ich werde jetzt erstmal beginnen, gewisse Bereiche aufzuhellen, wie zum Beispiel diesen Bereich oder diesen Bereich, und man sieht, es sind Hautbereiche, also es sind noch keine klaren Konturen. Und ich kann mich natürlich auch nebenbei nicht nur darum kümmern, die Bereiche zu modellieren, sondern vielleicht auch zu dunkle Stellen aufzuhellen und dazu blende ich mir einfach die "Kanalmixer"-Einstellungsebene ein. Und jetzt sehe ich, dass zum Beispiel hier dieser Fleck vielleicht etwas zu dunkel ist, also helle ich ihn dezent auf. Ich sehe, dass der Übergang dann doch so ein bisschen abrupt ist, also helle ich auf beziehungsweise dunkle den Bereich ein klein wenig ab und dazu blenden wir uns die Ebene noch einmal aus und wieder ein und dann sehen wir, dass es ein bisschen angenehmer geworden ist. So, hier unten helle ich noch ein klein wenig auf. Da haben wir auch hier unten so eine Kontur, die ich aufhelle. Generell diesen Bereich hier den dunkel ich gerne ab, damit da noch ein bisschen mehr Tiefe reinkommt, das heißt, ich halte die Alt-Taste gedrückt und gebe noch ein bisschen Schatten rein. Auch hier entlang dunkle ich etwas ab, den ganzen Haaransatz, hier dunkle ich etwas ab. Um das alles ein bisschen runder erscheinen zu lassen, hier helle ich ein bisschen auf, drumherum dunkle ich ein klein wenig ab. Schauen wir uns das mal an. Das sieht schonmal ganz gut aus. Hier kann ich auch noch ein bisschen aufhellen. Hier kann ich ein bisschen aufhellen. Da kann man ein klein wenig aufhellen. Es lohnt sich übrigens, sich ein klein wenig mit dem Thema Schminken zu befassen, denn dort weiß man genau oder man kennt es schon, es wird durchaus schon so passend geschminkt. Das heißt, viele Visagisten machen genau das, was ich jetzt hier am Rechner mache, schon live, und wenn man sich dieses Wissen aneignet, dann kann das schon von Vorteil sein. Ich möchte jetzt hier unten den Arm etwas runder machen, und dazu helle ich den inneren Bereich ein klein wenig auf und dunkle den Bereich drumherum ein klein wenig ab. Und jetzt schauen wir uns mal diese Glanzstelle an. Das sieht schon viel besser aus. Die ist jetzt noch etwas scharf. Mit gedrückter Alt-Taste blende ich mir mal diese graue Ebene ein, und sehe dann, obwohl ich einen ganz weichen Pinsel gewählt habe, weil der eben so klein ist, Der Übergang ist trotzdem noch ein bisschen zu scharf. Dafür kann ich mir jetzt einfach nur eine Auswahl erstellen und den Bereich einfach ein bisschen weich zeichnen mit dem "Gaußschen Weichzeichner" und da wähle ich jetzt mal etwa 30 Pixel. Das sollte eigentlich ausreichen. Naja, 40 Pixel könnten hier auch passen, genau. Dann ist das alles etwas weicher geworden und man sieht nach wie vor noch diese Glanzstelle im Bild. Das Gleiche machen wir noch mit dem Arm auf der Seite. Und auch hier, werde ich das Ganze jetzt in Echtzeit machen. Das wird jetzt ein bisschen dauern, aber mir ist wichtig, dass Sie das alles genau so sehen, wie ich es auch mit meinen eigenen Bildern mache. Das ist jetzt etwas stark geworden, hier dunkeln wir nochmal ein klein wenig ab. Wenn man etwas ganz zurücknehmen will, geht man einfach auf den Pinsel und wählt als Vordergrundfarbe einfach so ein 50 Prozent Grau hier. Und dann kann man sich die Ebene einfach an der Stelle wieder grau malen und nimmt dadurch dann den Effekt entweder zu 100 Prozent zurück oder man kann ihn auch abmildern. In dem Fall hat es mir aber gefallen und ich lasse es mal, ich werde es aber noch ein bisschen weicher gestalten den ganzen Bereich, das heißt, ich wähle den Bereich aus. Und nehme dann einfach den "Gaußschen Weichzeichner", der ist hier noch gespeichert, mit den letzten Werten nochmal und dann wird das Ganze etwas angenehmer und es sieht ganz gut aus. Jetzt gehen wir mal in diesen Bereich Auch da möchte ich auf der Haut etwas arbeiten. Ich helle hier noch ein bisschen auf. Ich helle hier noch ein bisschen auf, dunkle hier drumherum noch ein klein wenig ab, um so ein bisschen hier die Highlights ein bisschen reinzumalen. Ich kann auch nochmal die "Kanalmixer"-Einstellungsebene einblenden, dann kann ich hier nämlich auch sehr gut nochmal die ganze Helligkeitsverteilung im Bild sehen und kann dann auch wirklich nochmal etwas gezielter an die Sache rangehen, indem ich hier ein bisschen aufhelle, da hellen wir nochmal ein bisschen auf. Das ist auch sehr wuchtig hier, der ganze Bereich, den helle ich noch ein bisschen auf. Und hier mal ich mir noch ein kleines Highlight rein, drumherum dunkle ich noch ein bisschen ab. Es ist so, dass man am Anfang damit durchaus noch ein bisschen Probleme hat. Und es kann sein, dass es am Anfang, wenn man es das erste Mal macht, noch ein bisschen fleckig wird. Das ist mir genauso gegangen, da braucht man definitiv ein bisschen Übung dafür und vor allen Dingen auch Zeit. Das ist jedem selbst überlassen, wie intensiv er dieses "Dodge and Burn" betreibt. Ich selbst würde mir hier jetzt schon meine halbe Stunde Zeit nehmen. Wir schauen jetzt mal, wir sind jetzt etwa bei fünf bis sechs Minuten, die wir hier jetzt schon arbeiten, und in den fünf bis sechs Minuten kommt man eigentlich schon zu ganz guten Ergebnissen. Ich blende das jetzt einfach mal alles ein, indem wir die Ebene ein- und wieder ausblenden. Und wir gehen noch einmal ein bisschen ins Gesicht hier. Und jetzt werde ich noch die Kontur nachziehen, das heißt, jetzt gehe ich hier auf die "hard"-Ebene und werde mir all diese Bereiche nachziehen, die etwas scharfkantiger sind und die etwas intensiver sein dürfen. Hier halte ich jetzt die Alt-Taste gedrückt und dunkle quasi die Augenbrauen ein bisschen ab, um die ein bisschen zu betonen. Ich kann hier unten noch ein bisschen abdunkeln, hier oben, werde hier nochmal abdunkeln und werde hier noch ein bisschen abdunkeln. Auch die Augen lassen sich hier nochmal sehr gut nachmalen, nur die äußere Kontur, das Innere machen wir später. Hier halte ich die Alt-Taste gedrückt und werde einfach diesen Rand hier ein bisschen betonen. Das sieht immer ganz gut aus bei Augen. Und das Gleich mache ich hier auch mit gedrückter Alt-Taste. Ich bin auf dem Nachbelichter und ich bin auf der "Ineinanderkopieren"-Ebene, damit das Ganze auch wirklich ein bisschen kontrastreicher wird. Und jetzt gehen wir nochmal auf den Haaransatz hier oben. Da können wir eigentlich auch die "Ineinanderkopieren"-Ebene nochmal nehmen, mal nochmal zusätzlich drübergehen. Den Lippenglanz, die Highlights würde ich definitiv auf der Ineinanderkopieren-Ebene malen, aber wenn es dann daraum geht abzudunkeln, gehe ich mal auf die "soft"-Ebene hier, auf meine "Weiches Licht"-Ebene und dunkle hier mal die Lippen ein klein wenig ab, um da noch ein bisschen die Highlights zu setzen. Und dann schauen wir uns mal den Vorher-nachher-Vergleich an. Das sieht ganz gut aus. Hier unten können wir noch einmal ein bisschen tätig werden. Hier ist es noch sehr dunkel. Ich blende mir mal die "Kanalmixer"-Einstellungsebene an. Die Schwierigkeit wird am Anfang auch darin liegen, das Ganze ein bisschen zu erkennen, aber wie bereits erwähnt, da braucht man Übung, da muss man mal zehn, zwanzig Bilder dodgen und burnen und irgendwann kommt es von ganz alleine. Wie erwähnt, bei mir war es quasi das Gleiche. Am Anfang noch sehr schwierig, aber irgendwann geht es dann alles viel viel einfacher. Da haben wir auch noch einen hellen Fleck, den mache ich auch nochmal ein bisschen weg. Ich helle hier noch ein bisschen auf und dann sollte es passen. Es sollte zumindest mal passen, um euch das Ganze zu verdeutlichen. Wir sind jetzt schon bei knapp zehn Minuten, aber wie bereits erwähnt, es ist wichtig, dass man das Ganze mal gesehen hat. Und jetzt schauen wir uns mal diese grauen Ebenen an, indem wir uns die untere Ebene einblenden mit gedrückter Alt-Taste und die obere dann dazuschalten. Dann wird man sehen, man erkennt da quasi schon so eine Art Gesicht. Und das zeigt, dass man etwas richtig gemacht hat. Denn im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass man eben vorhandene Bildstellen quasi nachzeichnet- und ich blende mir mal alle Ebenen wieder ein die hat er jetzt alle ausgeblendet- und vorhandene dunkle Stellen abdunkelt, das ist das Prinzip von "Dodge and Burn" und so kann man auch am Anfang wirklich vorgehen. Das ist eine gute Hilfe, also einfach schauen, was ist schon hell, was ist schon dunkel. Und wir belassen es erst mal dabei und wenn später nochmal eine Stelle auffallen sollte, wo wir aufhellen oder abdunkeln wollen, dann können wir jederzeit auf diese Ebene gehen. Wir arbeiten nicht destruktiv, das ist kein Problem.

Porträt- und Beautyretusche

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6 Std. 20 min (66 Videos)
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