Calvinize V

Dodge and Burn – der schnelle Look

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Dodge and Burn kann mitunter schon mehrere Stunden Arbeit bedeuten. Soll es einmal schnell gehen, so wenden Sie die hier vorgestellte Filtertechnik an. Diese Dodge-and-Burn-Technik lässt sich in wenigen Sekunden anwenden und auch automatisieren.

Transkript

In diesem Film geht es wieder um das Thema Dodge and Burn. Doch dieses Mal zeige ich euch eine Methode, wie ihr viel, viel Zeit mit Dodge and Burn sparen könnt. Und diese Methode dürfte gerade den Anfängern gefallen. Und dazu schauen wir uns dieses Bild nochmal etwas näher an. Das ist jetzt noch nicht so stark gedodgt und geburnt. Und jetzt zeige ich euch meine graue Ebene, die ich hier einblende. Diese graue Ebene beinhaltet viele, viele Stunden Dodge and Burn. Ihr seht was da rauskommt. Ich habe also diese ganzen vorhandenen Highlights etwas mehr betont, die Schatten; selektiv einen Kontrast hinzugefügt. Und wenn man das jetzt in die Füllmethode Weiches Licht setzt, dann sieht man schon wunderbar im Vorher/nachher-Vergleich, wie das Gesicht mehr Tiefe bekommt. Das Ganze können wir auch auf Ineinanderkopieren setzen, dann wird es noch etwas extremer. Schauen wir uns mal das Oberteil hier an. Gerade in diesem Bereich, da ist jetzt ein schöner Glanz, Tiefe und so weiter. Ja, aber wer hat schon Lust, stundenlang vor der Aufnahme zu sitzen oder vor dem Bild zu sitzen und dann alles hier mit Abwedler und Nachbelichter erarbeiten? Ja, da will ich euch jetzt einen Killertrick zeigen, der dafür sorgt, dass ihr dieses Ergebnis in genau 20 Sekunden erreichen könnt. Beziehungsweise wenn ihr euch das Ganze automatisiert, dann geht das mit einem Knopfdruck innerhalb von wahrscheinlich 2 Sekunden. Dazu braucht man eine Filtertechnik. Man muss verschiedene Befehle in Folge ins Bild bringen und dann haben wir dieses Ergebnis. Wenn dieses Ergebnis dann noch nicht ausreichend sein sollte. Dann könnt ihr ja weiter auf diesem Bild arbeiten. Ihr könnt dann also diese Ebene wieder auf Weiches Licht setzen und könnt dann mit dem Abwedler und Nachbelichter hier noch weiterarbeiten, wenn ihr das machen wollt. Denn mit dieser Technik, und das sei noch zur Theorie gesagt, könnt ihr vorhandene Highlights und Tiefen quasi weiter betonen. Ihr könnt aber mit dieser Technik keine neuen Highlights hineinmalen. Wenn ihr also hier noch weitere Highlights haben wollt oder an einer Stelle, wo bisher noch keine waren, dann müsst ihr die selektiv auf dieser grauen Ebene hineinmalen. Genauso könntet ihr jetzt den Hintergrund wieder einfach mit dem Pinsel grau malen, wo ihr dann diesen Effekt nicht haben wollt. Also das ist definitiv ein guter Start, um erstmal diesen Dodge-and-Burn-Look zu haben. Und dann kann man den noch weiter verfeinern auf dieser grauen Ebene. Ja, aber wie kommt man jetzt zu dieser grauen Ebene? Dem widmen wir uns jetzt. Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für euch. Und wenn ich euch jetzt fragen würde, würdet ihr wahrscheinlich sagen, "Calvin, die schlechte zuerst". Es sind einige Schritte bis zu dieser Ebene. Man muss ein paarmal hier in diese Menü klicken, und dann wieder einen Filter, und dann wieder eine Füllmethode. Aber die gute Nachricht ist, dass ihr das automatisieren könnt über eine Aktion. Wir machen das Ganze jetzt aber mal händisch. Ihr merkt euch einfach die Schritte, schreibt die vielleicht auf, lernt die am Anfang mal auswendig. Also ich mache das stets immer händisch, damit ich es eben auch nicht vergesse. Aktionen erstellen ist für mich wie mit Navi fahren. Irgendwann verliert man die Aktion, dann hat man ein Problem. Daher machen wir das Ganze jetzt manuell. Ich dupliziere mir die Ebene zweimal und werde die obere Ebene invertieren, quasi ein Negativ draus machen über Bild Korrekturen Umkehren. Und setze dann die Füllmethode auf Strahlendes Licht. Wenn ich diese Ebene nicht umgekehrt hätte und hätte dann zum Beispiel einen Hochpass-Filter angewandt, dann hätten wir schöne Bilddetails bekommen. Wenn ich jetzt die Ebene umkehre, dann muss ich einen Weichzeichnungsfilter nehmen, um an die Bilddetails zu kommen. Und dann nehmen wir jetzt den Weichzeichnungsfilter Matter machen. So, ich nehme jetzt hier mal einen Schwellenwert von etwa 30. Hier setze ich ihn definitiv ein bisschen höher. Und einen Radius von etwa 30. Einfach dass ich die Person eigentlich so in Grau gut erkennen kann. Auf keinen Fall zu scharfkantig. Es soll etwas kontrastreicher werden. Also noch ein bisschen mehr. Das bekommt ihr mit der Zeit heraus. Ihr könnt euch mal am Anfang an diesen Werten orientieren und dann einfach mal einen anderen Wert ausprobieren, wo so die Unterschiede liegen. Und dann bestätigt ihr das Ganze mit OK. Jetzt würde ich gern die Füllmethode von diesem Zustand der Ebene ändern in Weiches Licht oder Ineinanderkopieren. Und das geht nicht, weil wir hier schon eine Füllmethode haben. Deswegen reduziere ich einmal nach unten. Und jetzt kann ich die Füllmethode ändern. Wichtig: Nehmt vielleicht noch die Sättigung aus dem Bild. Nicht als Einstellungsebene, sondern direkt auf den Pixeln über Nehmt die Sättigung raus, dass wir wirklich nur ein Schwarzweiß-Bild haben. Und wenn wir jetzt die Füllmethode auf Weiches Licht stellen, dann haben wir eigentlich diese Freaky-Amazing-Details-Technik. Wir haben also viel mehr Bilddetails. Und das können wir noch steigern, indem wir auf Ineinanderkopieren gehen. Und das wird so richtig verrotzt und schmutzig. Das allein ist eigentlich schon einen Tipp wert. Doch wenn wir uns jetzt mal diese graue Ebene anschauen, so habe ich das damals gemacht, habe ich mir gedacht, das sieht irgendwie aus wie so eine Dodge-and-Burn-Ebene, nur viel scharfkantiger. Also habe ich angefangen, diese Ebene einfach weichzuzeichnen, um zu schauen, was dabei rauskommt. Dann habe ich gemerkt, diese Ebene sieht jetzt aus wie eine Ebene von mir, auf der ich 8 Stunden Dodge and Burn gemacht habe. Und das hat mir voll gefallen. Also wir können hier auch noch höher gehen. Aber ich gehe nämlich ein bisschen runter, quasi so ein feinerer Dodge and Burn. So in etwa würde die bei mir aussehen. Und dann drücke ich auf OK. Und dann voller Spannung habe ich die Füllmethode geändert und einfach mal geschaut, habe gedacht, das gibt es doch nicht, das sieht ja richtig klasse aus. Und das Tolle ist, wenn ihr den Effekt steigern wollt, dupliziert ihr diese Ebene einfach nur. Und je öfter ihr die Ebene dupliziert, umso eher entsteht dieser Dodge-and-Burn-Look. Also hier am Oberteil sieht man es jetzt sehr gut, im Vorher/nachher-Vergleich. Auch am Hintergrund, der gefällt mir übrigens auch sehr gut. Der sieht total so ein bisschen illustrativ aus, fast schon wie Fotomatic. Schauen wir mal, vorher, nachher. Ja, und jetzt liegt es an euch, wo ihr diesen Effekt haben wollt. Ich würde euch empfehlen, auf keinen Fall ihn so stark anzuwenden Das sieht schon, wenn man herauszoomt, etwas komisch aus. Was ihr machen könnt: Ihr markiert alle Ebenen mit gedrückter Shift-Taste, steckt die dann in einen Gruppe, Neue Gruppe aus Ebenen. Nennen wir das jetzt mal dbl. Das steht für Dodge-and-Burn-Look Und dann könnt ihr euch den kompletten Effekt erstmal mit gedrückter Alt-Taste zum Beispiel ausblenden. Und dann malt ihr ihn euch nur da zurück, wo ihr ihn haben wollt. Ihr fangt dann vielleicht mal an mit 30, 40 Prozent Deckkraft. Und könnt dann hier im Gesicht zum Beispiel zurückmalen, auf den Klamotten und so weiter. Die andere Vorgehensweise habe ich schon in der Theorie erklärt, dass ihr einfach eine Ebene lasst und auf der dann weiterarbeitet mit dem Abwedler und Nachbelichter. Das ist auch eine Möglichkeit. Und schaut mal an, wie viel Tiefe wir jetzt da reinbekommen haben. Das ist schon faszinierend. Und das alles nur mit einer Filtertechnik. Ich hoffe, der Dodge-and-Burn-Look gefällt euch und wird euch zukünftig viel, viel Arbeit sparen.

Calvinize V

Lassen Sie sich die 50 besten Tipps und Photoshop-Techniken von Calvin Hollywood rund um die Themen Body- und Porträtretusche, Looks, Lichteffekte, Farbspiele uvm. erklären.

6 Std. 57 min (50 Videos)
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