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Beautyfotografie und Retusche

Dodge and Burn

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Dodge and Burn ist Calvins Lieblingsthema: Durch die Aufhellung und Abdunklung von Bildbereichen modellieren Sie das Gesicht, entfernen Flecken und führen den Blick des Betrachters - natürlich in einem zerstörungsfreien Workflow.

Transkript

Es gibt, glaube ich, kein Videotraining von mir im Bereich Photoshop, wo das Thema Dodge and Burn nicht zur Geltung kommt oder nicht erklärt wird. Wenn Ihr schon meine Trainings kennt, seid Ihr wahrscheinlich absolute Profis im Thema Dodge and Burn. Aber es gibt natürlich immer wieder welche, die meine anderen Trainings noch nicht kennen. Deswegen geh ich jetzt nochmal auf das Thema Dodge and Burn ein, und um mal ehrlich zu sein, man kann es nicht oft genug hören. Meistens ist immer noch irgendwas dabei, was man noch nicht kennt. Und so wird es wahrscheinlich auch jetzt in diesem Film sein. Also selbst wenn Ihr Experte seid im Bereich Dodge and Burn, schaut mal in Ruhe zu. Da sollte nämlich was dabei sein, was Ihr noch nicht kennt. Aber dazu gleich mehr. Was ist das Thema Dodge and Burn überhaupt? Es geht um das Aufhellen und Abdunkeln von Bildbereichen, um zum Beispiel das Gesicht zu modelieren, um zum Beispiel Flecken zu entfernen oder um den Blick des Betrachters zu führen. Das will ich Euch jetzt zeigen. Es gibt technisch gesehen sehr viele Möglichkeiten von Dodge and Burn. Ich will Euch jetzt mal meinen Weg zeigen. Und der läuft über eine graue Ebene. Das heißt, ich erstelle mir zuerst mal eine leere Ebene. Und fülle diese dann über Bearbeiten Fläche füllen mit 50% grau. Und wenn ich diese Füllmethode jetzt in "Weiches Licht" umwandle. Oder der Ebene die Füllmethode "Weiches Licht" gebe Dann ist das Grau verschwunden. Und wenn man jetzt mit dem Abwedler und mit dem Nachbelichter gewisse Bereiche aufhellt, dann wird ja das Grau hellgrau, beziehungsweise dunkelgrau. Und alles, was ich von 50% Grau entferne, entweder nach oben (heller), nach unten (dunkler) wirkt sich genauso auch im Bild aus. Das bedeutet: Wenn ich jetzt mit dem Abwedler mal hier aufhelle und dann die ALT-Taste drücke, dann bin ich auf dem Nachbelichter mit den gleichen Einstellungen. Und dann seht Ihr schon, wie ich aufgehellt und abgedunkelt habe und wo der Blick jetzt hinwandert. So jetzt machen wir das ganze aber mal richtig. Wir haben die graue Ebene, wir haben den Abwedler, Mitteltöne und ich geh jetzt hier mal auf ca. 10% Und jetzt fange ich an, die Bereiche abzudunkeln, wo der Betrachter nicht hin muss. Also ich halte die ALT-Taste gedrückt. Ich dunkel hier oben ein bisschen ab, hier unten. Und hier hell ich auf. Jetzt schaut Ihr mal. Jetzt seht Ihr schon, wie der Betrachter mehr zum Motiv kommt. Der zweite Schritt beim Abwedeln und Nachbelichten, ist der, das Gesicht zu modelieren. Also dem Gesicht eine Dimension zu verpassen. Das geht wie folgt: Man hellt die Bereiche auf, die etwas näher zur Kamera sind. Das ist jetzt bei der Nase hier der Nasenrücken, den kann ich hier aufhellen. Und jetzt kann ich an der Seite hier abdunkeln. Einmal hier, und da ist es auch sehr dunkel, wenn ich da jetzt aufhelle, kann ich auch so ein bisschen die Flecken entfernen. Jetzt schaut mal, was mit der Nase passiert ist. Vorher. Nachher. Vorher. Nachher. Die bekommt mehr Form und mehr Tiefe. Das gleiche können wir jetzt auch mit den Lippen machen. Das bedeutet, ich helle hier auf und dunkle darunter und oben drüber ab. Dann ist das so ein bisschen runder geworden. Da kann man den Pinsel auch vergrößern, beziehungsweise den Abwedler Und nochmal: Ich wechsle immer mit der ALT-Taste. Also die ALT-Taste drücke ich immer. Und dann komm ich vom Abwedler zum Nachbelichter mit der gleichen Einstellung. Jetzt wird das alles ein bisschen runder. So kann man jetzt durchs Bild gehen, und gezielt aufhellen und abdunkeln. Ich kann auch Gesichtskonturen nachmalen, die sehr markant sind für diese Person. Wie hier das Make-Up noch ein bisschen betonen, die Augen aufhellen. Also da lässt sich wirklich einiges mit machen, mit diesen Werkzeugen. Was Ihr so ein bisschen herausfinden müsst, gerade im Bereich von Beauty, ist, wo hellt man denn auf und wo dunkelt man ab. Und da lohnt es sich, auch mal das eine oder andere Buch zu lesen zum Thema Schminken, da seht Ihr das alles. Ihr habt ja auf diesem Videotraining auch meine Photoshop Datei und da ist ja auch dieses Bild mit drauf, mit allen Ebenen. Und dann könnt Ihr Euch mal in Ruhe die graue Ebene anschauen, um zu erkennen, wo hab ich aufgehellt und wo hab ich abgedunkelt. Kleiner Tipp noch am Rande: Es gibt auch oft die Möglichkeit, dass man mit dem Abwedler nachbearbeitet und Flecken so ein bisschen anzugleichen. Oder harte Übergänge. Nehmen wir jetzt mal die Nase. Also Ihr seht hier an der Seite ist es sehr dunkel in dem Bereich. Und hier wird es abrupt zu hell. Jetzt dunkel ich mal hier ein bisschen ab. Oben drüber. Helle hier auf. Dunkel hier ab. Das war schon fast ein bisschen zu viel. Dann wird es schon etwas angenehmer. Jetzt wird's fließender, der Übergang. Jetzt hab ich noch einen Tipp für Euch, und zwar kann es sein, dass Ihr harte Übergänge dennoch bekommt. Also selbst wenn Ihr mit einem sehr weichen, kleinen Pinsel arbeitet, in der kleinen Darstellung des Pinsels ist es total unmöglich hier weiche Kanten reinzubringen. Also es bleibt immer ein harter Übergang. Und da gibt es den Tipp, dass Ihr eine Auswahl erstellt von diesem Bereich, und den Bereich auf der grauen Ebene einfach ganz dezent weichzeichnet. Vielleicht mit 10 Pixeln, um diese Übergänge zwischen Aufhellen und Abdunkeln ein bisschen sanfter zu gestalten. Manchmal vielleicht auch 20 Pixel. Das ist immer dann der Fall, wenn Ihr mit kleinen Pinseln arbeitet. Da kann es schon mal sein, dass diese Übergänge dennoch sehr hart sind. Und dann wie erwähnt einfach auf dieser Ebene den Bereich auswählen und ganz dezent weichzeichnen. Das ist das erste. Das zweite ist, es kann sein, dass Ihr durch extreme Veränderungen, ich mach das jetzt mal ganz kurz hier, dass Ihr sogenannte Tonwertabrisse oder Farbabrisse bekommt. Wenn ich hier jetzt zum Beispiel ganz extrem abdunkle, seht Ihr ja, dass auch die Farben verändert werden. Ich meine, so extrem sollte man nicht aufhellen und abdunkeln, aber was macht man dagegen, wenn es irgendwo Farbverschiebungen gibt? Was man machen kann, ist, man erstellt sich eine Tonwertkorrektur. und schiebt die einfach unter die graue Ebene. Und wenn Ihr diese Tonwertkorrektur jetzt auf die Füllmethode Luminanz setzt, dann sagt Ihr dieser Tonwertkorrektur: "Hör mal zu, liebe Tonwertkorrektur, bitte wirke dich nicht auf die Farben aus, sondern nur auf die Helligkeitsinformation im Bild." Und alles, was Ihr dann tun müsst, ist, aus dieser Dodge and Burn Ebene eine Schnittmaske zu erstellen. Mit einem Rechtsklick "Schnittmaske erstellen" und jetzt habt Ihr das gesehen, habt Ihr wieder die ursprünglichen Farbinformationen. Es ist natürlich immer noch zu dunkel, aber Ihr habt keine Farbveränderung. Ich gehe nochmal von Luminanz auf Normal: Extreme Farbveränderung. Wenn man das Ganze jetzt etwas dezenter gemacht hätte, sieht man da auch Unterschiede. Also so ist es jetzt normal, und wenn ich jetzt die Füllmethode auf Luminanz setze, habe ich dann tatsächlich die originalen Farbinformationen. Mein Tipp dazu ist, nicht zu übertreiben mit Dodge and Burn. Also so extrem aufhellen oder abdunkeln muss man selten, aber wenn dann mal solche Farbunterschiede entstehen, einfach die Tonwertkorrektur nutzen. im Modus Luminanz und dann die obere Ebene als Schnittmaske. Und dann sind diese Farbverschiebungen auch entfernt. So jetzt tun wir Ihr diese Wunde wieder entfernen und dann seht Ihr hier schon die ersten Korrekturen mit Dodge and Burn, das Ganze kann man natürlich sauberer machen. Schaut Euch meine Photoshop Datei an, da findet Ihr alle Ebenen, auch die graue Ebene, um festzustellen, wo hellt man auf und wo dunkelt man ab.

Beautyfotografie und Retusche

Hier bekommen Sie alles, was Sie brauchen, um den Einstieg in die Beauty-Fotografie zu meistern, dazu Tipps und Techniken, die auch erfahrene Beauty-Fotografen weiterbringen.

2 Std. 45 min (23 Videos)
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