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Foodfotografie: Grundlagen

Dodge and Burn

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Die Dodge-and-Burn-Methode fügt zusätzliche Tiefe und Kontrast innerhalb einer Aufnahme hinzu. Dabei werden zu dunkle Bereiche aufgehellt sowie überbelichtete Elemente abgedunkelt.
02:20

Transkript

Einen Nachbearbeitungsschritt, den man aus der klassischen Porträt-Retusche kennt, ist das Dodge-and-Burn. Beim Dodge-and-Burn werden zu dunkle Bildelemente aufgehellt, beziehungsweise überbelichtete etwas abgedunkelt. Und generell verwende ich es, um mehr Tiefe und Kontrast ins Bild zu bringen. Um Dodge-and-Burn anzuwenden, brauche ich eine eigene, neue Ebene. Diese lege ich mir über das Ebenen-Menü an und wähle hier als Modus "Weiches Licht". Fülle die Ebene auch mit der neutralen Farbe, - in diesem Falle ist es 50%-iges Grau - und bin dann bereit, mit den entsprechenden Werkzeugen, nämlich den Nachbelichter und dem Abwedelwerkzeug das Bild zu gestalten. Mit dem Abwedelwerkzeug kann ich Bereiche im Bild aufhellen, die mir zu dunkel geraten sind. Mit dem Nachbelichter kann ich Bereiche abdunkeln, die mir zu hell sind. Das heißt, wenn ich jetzt sehe, dass hier im Sushi ein bisschen zu viel Helles drinnen ist, kann ich entsprechend drübermalen und das ein bisschen abdunkeln, beziehungsweise dafür sorgen, dass es knackiger und kontrastreicher wirkt. Bei den Einstellungen hat man die Möglichkeit, zwischen "Tiefen", "Mitteltönen" und "Lichter" zu wählen und wenn man sieht, es passiert hier relativ wenig, dann liegt es daran, dass ich hier die Lichter bearbeiten möchte um diese ein bisschen dunkler zu gestalten. Zusätzlich kann man hier mit der Belichtung einstellen, wie stark dieser Effekt greifen soll. Mit 50% ist man hier normalerweise sehr gut bedient, damit man nicht mit einem Klick alles ruiniert. Das heißt, man kann mehrmals über eine Stelle drüberfahren, um den Effekt zu verstärken. Um gewisse Bereiche aufzuhellen verwende ich den Abwedler und kann zum Beispiel hier unten den Schatten beim Maki etwas aufhellen, genauso auch wie hier beim Schüsselchen. So kann ich das gesamte Bild nachbearbeiten und gestalten, wie ich es haben möchte. Z.B. auch die Kugel, die mir hier ein bisschen zu dunkel geraten ist, noch nachaufhellen und sehe dann im Vorher-/Nachher-Vergleich, dass das doch ziemliche Auswirkungen auf das Bild hat. Wenn ich irgendwo Fehler drinnen habe, oder Elemente, die ich nicht verwenden möchte, wie zum Beispiel hier meine zwei Beispielpunkte, dann kann ich mir ganz einfach ein 50%-iges Grau auswählen und mit einem Pinsel drübermalen. Dann kann ich mir den Hintergrund wieder einblenden und sehe: Die Änderung hier ist wieder verschwunden. Generell empfehle ich, dass man Dodge-and-Burn jeweils auf einer eigenen Ebene verwendet. Das heißt, dass man eine Ebene zum Abdunkeln und eine Ebene zum Aufhellen verwendet. Dann kann man nämlich separat über die Deckkraft hier auch noch Einstellungen vornehmen.

Foodfotografie: Grundlagen

Lernen Sie, wie Sie Essen gekonnt in Szene setzen und fotografieren, sodass dem Betrachter das Wasser im Mund zusammenläuft.

1 Std. 19 min (31 Videos)
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