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Virtualisierung mit Docker

Docker-Lebenszyklus

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Docker unterstützt eine Vielzahl von Befehlen. Verschaffen Sie sich anhand eines typischen Docker-Bereitstellungsprozesses einen Überblick über die wichtigsten Befehle.

Transkript

Docker umfasst ein sehr umfangreiches Portfolio an Kommandozeilenbefehlen. Wenn man also nicht weiß, wo sich diese Befehle jeweils einordnen, ist es extrem schwierig sowohl den Anwendungsfall als auch den Zeitpunkt der Nutzung richtig zu bestimmen. Wo sich welcher Befehl genau wann im Lebenszyklus von Docker einordnet zeige ich Ihnen nun in den folgenden Minuten. Initial beginnt alles mit den so genannten lokalen Images. Dass heißt, Images, die auf dem jeweiligen Docker-Hostsystem vorliegen. Im Normalfall kommen diese nicht von ungefähr sondern werden über den so genannten push- und pull-Befehl heruntergeladen bzw. hochgeladen. Im Wesentlichen gibt es nun zwei Orte, von denen diese Images abstammen können. Das ist zum einen der globale Docker Hub, Von diesem lädt man im Regelfall alle Initial-Images herunter zum Beispiel eine Ubuntu-Basisinstallation. Oder auch von anderen Usern gepublishte Images. Irgendwann kommt man allerdings an den Punkt, an dem man eigene Images auch zentral für mehrere Docker-Hosts vorhalten möchte. In dem Fall verwendet man eine so genannte Registry also eine lokale Datenbank, die Docker-Images aufnehmen kann. Ausgehend von einem Image wird also nun mit dem run-Befehl eine Instanz dieses Images erzeugt. Im Normalfall kann dieser Prozess auch orchestriert werden durch ein so genanntes Docker-File. Dabei handelt es sich dann um den so genannten build-Befehl, der viele einzelne run-Befehle nutzt, um Images zu erzeugen und den Prozess der Erzeugung zu beeinflussen, um am Ende ein Zielimage zu erzeugen. Aus dem run-Befehl entsteht also nun tatsächlich eine Container-Instanz. Und eine Container-Instanz besteht aus einem so genannten gelayerten System. Diese Layer stammen ursprünglich aus dem lokalen Image. Das heißt, das lokale Image besteht aus diversen Zwischenversionen und diese Zwischenversionen stellen die jeweiligen Layer dar. Und die jeweilige letzte Zwischenversion ist der so genannte Toplayer, denn ausgehend von diesem können nun Änderungen innerhalb des Containers vorgenommen werden, die durch den run-Befehl ausgelöst werden. Der run-Befehl startet dann beispielsweise eine Anwendung innerhalb dieses Containers, die dann Änderungen vornehmen kann. Im Grunde ist das der wesentliche Prozess, wie aus Images Container entstehen. Allerdings bietet Docker noch einige diverse Möglichkeiten um das ganze Konzept herum. Beispielsweise kann mit dem Befehl attach die Shell, die innerhalb dieses Containers läuft, abgegriffen werden und dementsprechend auch dort Kommandos ausgeführt werden. Hat man also nun beispielsweise eine bash -Instance mir dem run-Befehl ausgeführt, kann mit dem attach-Befehl diese bash-Instanz ferngesteuert werden. Mit dem Befehl logs kann aus jeweils dem Container all das, was mittlerweile auf die Kommandozeile geschrieben worden ist vom Initialenprozess ausgelesen werden. Ein solcher Container kann also nun auch neu gestartet werden. Das bedeutet, er muss nicht zwangsläufig wieder zu einem Image werden um weiterhin zu existieren. Mit den Befehlen start und stop kann der Container an sich also nun auch gestartet und gestoppt werden und mit der expliziten Anweisung eines comitts kann der gestoppte Container wieder zu einem Image werden. Wenn auch Docker mittlerweile einige Befehle mehr hat als hier in dieser Grafik aufgezeigt, sind das die wesentlichen Befehle um sowohl mit Images als auch Containern arbeiten zu können. Wichtig ist es, an der Stelle zu verstehen, wo sich Images einordnen und wo sich Container einordnen. Denn mit Befehlen wie start und stop kann natürlich kein Image beeinflusst werden sondern lediglich ein Container. Anhang der von mir nun gezeigten Übersicht sollten Sie zukünftig einfacher in der Lage sein, mit den jeweiligen Docker-Befehlen umzugehen als auch zu wissen, wo sich diese einordnen.

Virtualisierung mit Docker

Steigen Sie in die Container-Virtualisierung ein und entdecken Sie einfaches Prototyping neuer und unkomplizierte Skalierung bestehender Anwendungen.

3 Std. 36 min (36 Videos)
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