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Virtualisierung mit Docker

Docker installieren

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Docker kann in traditionellen Linux-Distributionen wie CentOS, RHEL oder Ubuntu installiert werden. Sehen Sie, welche Voraussetzungen Sie schaffen müssen, um anschließend Docker zu installieren.

Transkript

Docker ist keine Anwendung, die standardmäßig mit Linux-Distributionen wie Ubuntu oder Red Hat Enterprise Linux mitgeliefert wird. Wenn Sie sich nun bereits fragen, wie Sie Docker auf Ihrer Maschine installieren können und ob es gegebenenfalls auch besondere Docker-Distributionen gibt, möchte ich Ihnen im Laufe dieses Videos Aufschluss darüber geben. Generell auf höchster Ebene haben Sie nun zwei Optionen, wie Sie Docker nutzen können. Entweder mit einer reinen Maschinen- Installation, auch Bare-metal genannt, oder innerhalb einer virtuellen Maschine, so wie Sie von Hypervisorn wie VMWare angeboten wird. Aus guten Gründen sind beide Fälle sorgfältig abzuwägen, denn wenn Performance besonders wichtig ist und man letztendlich dafür auch auf Virtualisiserung setzt, kann eine reine Maschineinstallation durchaus Sinn machen. Denn durch die Installation einer virtuellen Maschine gibt es die Performanceeinbußen, die minimal durch Docker selbst geschehen, als auch die Performanceeinbußen, die mit Hypervisorn einhergehen. Generell ist hier zu sagen, dass die Nutzung von Docker wesentlich performanter ist, als eine herkömmliche virtuelle Maschine. Und die Nutzung einer virtuellen Maschine entsprechend zusätzliche Performanceeinbußen bedeuten. Als nächstes benötigt man auf diesen Systemen eine Plattform, in der Docker laufen kann. Dafür gibt es wiederum zwei Optionen. Entweder die Installation in eine herkömmliche Distribution, so wie beispielsweise Ubuntu, oder die Nutzung einer so genannten Docker-Distribution, die speziell für die Verwendung mit Docker gemacht wurde. Ein Vorteil einer solchen Docker-Distribution ist, dass die nur die Komponenten beinhaltet, die tatsächlich für den Betrieb von Docker notwendig sind und damit ressourcentechnisch am effizientesten. Sollte Ihnen also wirklich an Performance gelegen sein, ist die klügste Art der Installation eine Docker-Distribution auf Basis einer Bare-metal-Installation. Im nun folgenden Teil demonstriere ich eine virtuelle Maschine, auf der das Betriebssystem CentOS, also eine besondere Version von Red Hat Enterprise Linux, und auf genau dieser werde ich Docker installieren. Die Schritte hierfür sind mehr als einfach, denn lediglich der Package-Manager muss nach Docker befragt werden denn Docker liegt sowohl im Ubuntu-Repository mit apt-get vor, als auch im yum-Repository füf Red Hat Systeme. Die aktuellste Version von Red Hat Enterprise Linux 7 wird beispielsweise da auch mit Docker ausgeliefert. Als nächstes muss dann der Docker-Service gestartet werden und zu guter Letzt sollte man prüfen, ob die Docker-Funktionalität tatsächlich gegeben ist. Ich befinde mich nun also in meiner virtuellen Maschine mit der Minimalinstallation von CentOS Enterprise Linux 7. An der Stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass Docker und vor allem die Kernel-Funktionalitäten, von den Docker Gebrauch macht, eine möglichst aktuelle Kernel-Version voraussetzen. Aus genau diesem Grund qualifizieren sich viele nicht aktuelle Distributionen, wie beispielsweise Red Hat Enterprise Linux 6, nicht für die Nutzung von Docker. Um zu verifizieren welche Version ich hier aktuell installiert habe, rufe ich die Release-Datei auf. Und in dem Fall handelt es sich um eine CentOS-7-Installation. Als nächstes nutze ich den Yum Package Manager um Docker über das Repository zu installieren. Es ist nicht notwendig eine zusätliche Repository-Quelle hinzuzufügen. Die Standard Repositories von CentOS beinhalten das Docker-Paket. Alle nötige Abhängigkeiten werden automatisch aufgelöst und mitinstalliert. An der Stelle ist es auch wichtig zu erwähnen, dass hier nur stabile Versionen von Docker veröffentlicht werden bzw. Versionen die für die Freigabe durch das CentOS-Team für geeignet befunden worden sind. Denn in diesen Fall gibt es bereits die Version 1.4, während im Repository nur die Version 1.32 zur Verfügung steht. Durch die Bestätigung de Installation, wird Docker nun installiert. Wenn ich nun den Command-Line Klein von Docker aufrufen möchte, stelle ich fest, dass es nicht funktioniert. Das liegt daran, dass der Docker- Service noch nicht gestartet ist. Nach dem Start des Docker-Service sieht man nun, dass der Docker-Service auch antwortet. Wichtig ist auch zu wissen, dass standardmäßig nur der Root-Nutzer Zugriff auf dem Docker-Service hat. Das liegt daran, dass der Zugriffspunkt, der so genannte Docker-Socket, in einem Verzeichnis sich befindet, auf die nur ein Root-Nutzer oder ein Pseudonutzer Zugriff hat. Möchte ich beispielsweise, dass auch ein anderer Betriebssystem-Nutzer Zugriff auf den Docker-Service der Maschine hat, würde ich letztendlich auf dieser Datei hier Zugriffsrechte vergeben. Die Funktionalität meiner Docker- Installation kann ich prüfen durch das simple Ausführen einer Ubuntu-Installation, die "Hello world" zurückgibt. Initial werden also nun die Images heruntergeladen, die notwendig sind um Ubuntu auszuführen. Nun sieht man, dass wie erwartet "Hello world" vom Echo-Befehl zurück gegeben worden ist. Nach diesem Video kennen Sie nun den Unterschied zwischen einer Bare-metal-Installation und der Installation einer virtuellen Maschine, den Unterschied zwischen den verschiedenen Plattformen, auf den Docker laufen kann also einer Docker-Distribution und einem regulären Betriebssystem und haben zusätzlich gesehen, wie Sie in einem regulären Betriebssystem Docker installieren können.

Virtualisierung mit Docker

Steigen Sie in die Container-Virtualisierung ein und entdecken Sie einfaches Prototyping neuer und unkomplizierte Skalierung bestehender Anwendungen.

3 Std. 36 min (36 Videos)
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