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Virtualisierung mit Docker

Docker, die Revolution in der Virtualisierung

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Das Tool Docker verändert die Welt der Virtualisierung und fungiert als integraler Bestandteil vieler moderner Prinzipien des Software-Engineerings. Verschaffen Sie sich in diesem Video einen Überblick über den Nutzen von Docker.

Transkript

Unter Experten gilt Docker als nächste Revolution in der IT-Welt. Auch Sie haben sich sicher schon gefragt, was es mit dem ominösen Wal und den Containern auf seinem Rücken auf sich hat. Wie in einer Art Sales Pitch möchte ich Ihnen nun in den nächsten Minuten vorstellen, was Docker ist und welche Vorteile es mit sich bringt. Zum aktuellen Zeitpunkt handelt es sich bei Docker um eine Linux-Software, welche auf allen heut gängigen Linux- Distributionen zur Verfügung steht. Das heißt egal, ob Sie Red Hat Enterprise Linux, Zend OS oder Ubuntu bevorzugen, Docker steht für diese Plattformen zur Verfügung. Zukünftig können sich allerdings auch Windows-Nutzer über Docker freuen, denn Microsoft hat bereits angekündigt, dass sie die Plattform Docker auf dem hauseigenen Betriebssystem Windows unterstützen möchten. Was macht Docker nun also konkret aus? Es handelt sich um eine besondere Art von Virtualisierung. Das heißt, es ist möglich mehrere Systeme auf der gleichen Hardware parallel auszuführen. Dies bezieht sich also in der aktuellen Form vor allem auf mehrere Linux- Systeme im Parallelbetrieb. Mit den Prinzipien von Virtualisierung gehen einige Vorteile ein her, die selbst auch Docker unterstützt. So zum Beispiel die effizientere Ressourcennutzung, die bessere Nutzung von Speicherplatz, Netzwerk-Kapazitäten, als auch eine beseere Auslastung der Central Processing Unit. Allerdings geht im Ansatz hier Docker einen Schritt weiter als Virtualisierung, so wie sie heutzutage mit VirtualBox oder VMware Workstation möglichst ist, denn mit Hilfe von Docker ist das Ganze wesentlich kostengünstiger umzusetzen, denn mit Docker wird keine besondere Hardware, also keinen besonderen Hardware- Extensions auf der CPU benötigt und im Grunde ist Docker auch wesentlich effizienter bei der Art der Virtualisierung, die zum Einsatz kommt. Docker als solches ist auch Open Source und dementsprechend kostengünstig bzw. völlig kostenlos nutzbar. Wichtig an der Stelle zu wissen ist auch, dass es sich bei Docker eben nicht um Hypervisor-Virtualisierung handelt, sondern um Anwendungs-Virtualisiserung auf Betriebssystemebene. Die eben benannten Fakten sind das, was Docker als solches charakterisiert. Nichtsdestotrotz hat Docker auch einige andere Besonderheiten. Das sind vor allem solche Prinzipien, die es nun heute ermöglichen Anwendungen einfach in die breite zu skalieren oder auch moderne Programmierprinzipien umzusetzen. Das erste wichtige Stichwort, das hier Anwendung findet, ist also Continuous Integration. Docker ermöglicht es uns in Continuous Integration schneller denn je Artefakte zusammenzubauen entsprechend zu deploying und auch zu testen. Das nächste interessante Prinzip, das auf Basis von Docker realisiert werden kann, ist Anything as a Service, auch bekannt als XaaS. Bei klassischem Hosting wird dem Hosting-Nehmer immer einen Apache-Webserver oder ähnliches bereitgestellt. Dank Docker ist es nun möglich eine Art von virtueller Maschine wesentlich kostengünstiger dem Kunden bereitzustellen, der so auf der Kommandozeile-Ebene seine eigenen Anwendungen ausführen kann. Basierend auf diesen Prinzipien können so auch fertige Anwendungstexte bereitgestellt werden, wie sie bei Software as a Service benötigt werden würden. Das andere eben genannte Angebot, also die Bereitstellung würde man entsprechend als Platform as a Service oder unter Umständen auch als Infrastructure as a Service bezeichnet. Unter dem Aspekt der Portabilität ermöglicht es Docker geschlossene Anwendungspakete zu schnüren mit allen entsprechenden Abhängigkeiten, die dementsprechend auch plattformunabhängig, also unabhängig von der jeweilige Linux-Distribution, und unabhängig von der jeweiligen Hardware entsprechend ausgeführt werden können. So besteht für Endanwender weder Konfigurationsaufwand, noch Installationsaufwand. Ein Beispiel hierfür ist der Softwareentwickler, der die Softwareartefakte so verpackt, dass die Bedingungen der jeweiligen Umgebung auf seinem Testsystem genau die gleichen wie im Produktivsystem sind. Der letzte, aber nicht weniger wichtige Aspekt ist das Prinzip von Clustering. Aufgrund der eben genannten geschlossenen Artefakte ist es also möglich eine Anwendung in die Breite zu skalieren und das mit sehr wenig Overhead und vor allem auch mit wenig Zeitaufwand. Anhang also dieser portablen geschlossen Artefakte ist es möglich hinweg über mehrere Docker Hosts, also verschiedene Hardware, eine Anwendung in die Breite bereitzustellen. Interessant hier auch zu nennen sind so genannte Zero Downtime Deployments, bei der einige Instanzen die alte Anwendung bereitstellen, während andere Instanzen bereits auf die neue Anwendung angehoben werden. Sie haben nun also kennengelernt, wie Docker verschiedene Aspekte moderne Anwendungsbereitstellungen und des Infrastrukturbetriebs möglich machen soll und an welchen herkömmlichen Prinzipien Docker bereits angreift.

Virtualisierung mit Docker

Steigen Sie in die Container-Virtualisierung ein und entdecken Sie einfaches Prototyping neuer und unkomplizierte Skalierung bestehender Anwendungen.

3 Std. 36 min (36 Videos)
Alles was notwendig ist
Steffen L.
Auch wenn es hier und da nicht mehr so aktuell ist, ist dieses Training perfekt für den Einstieg. Alles was notwendig ist wird besprochen. Für Einsteiger sehr zu empfehlen. Sehr gut!!!
 

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