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DNS-Dienst überprüfen

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Die korrekte Funktionsweise des DNS-Diensts sollte nach der Einrichtung auf jeden Fall überprüft werden, bevor weitere Dienste aktiviert werden. Nur ein funktionierender DNS-Dienst garantiert den reibungslosen Ablauf aller anderen Dienste.

Transkript

Da der DNS-Server so entscheidend ist, da er so wichtig ist, möchte ich Ihnen in diesem Video einmal zeigen, wie man denn die Funktionsweise dieses DNS-Servers überprüfen kann. Bevor ich Ihnen aber das notwendige Werkzeug hierzu erläutere, nochmal kurz ein Paar Hinweise, bevor Sie sich jetzt quasi an das Werkzeug heran setzen. Überprüfen Sie natürlich zuerst einmal, ob der lokale DNS-Server auch wirklich aktiv ist. Schauen Sie sich den Status an, und dann können Sie hier die IP-Adresse Ihres lokalen DNS-Servers herauslesen. Und dann können Sie in die Einstellungen gehen und dort überprüfen, was hier in den Netzwerkeinstellungen drin steht. Denn nicht, dass Sie jetzt aus Versehen hier noch alte Einstellungen drin stehen haben, und hier einen alten DNS-Server haben. Weil mit dem Werkzeug, welches ich Ihnen gleich zeige, wird nämlich einfach die DNS-Anfrage an diesen DNS-Server hier gestellt. Wenn man hier also den falschen DNS-Server eingetragen hat, dann macht man seine Überprüfungen, seine Tests auch auf dem falschen DNS-Server. Und deswegen sicherheitshalber das hier noch einmal schnell überprüfen. Okay, in meinem Fall ist hier alles in Ordnung. Wenn ich also gleich den DNS-Server checke, dann checke ich auch den richtigen DNS-Server. Nun schauen wir uns aber das Werkzeug an. Und das Werkzeug ist das Netzwerkdienstprogramm. Das rufen Sie am besten über Spotlight auf. Schalten Sie also Spotlight ein, geben dort Netzwerkdienstprogramm ein, und dann starten Sie das Ganze. Dort gibt es jetzt hier oben unterschiedliche Reiter. Zuerst einmal kann man hier bei dem Reiter "Informationen" noch einmal so die wichtigsten Dinge überprüfen. Leider wird Ihnen hier nicht angezeigt, welcher DNS-Server gerade verwendet wird. Deswegen vorher schnell in die Einstellungen gehen. Damit Sie das Ganze hier besser sehen können, werde ich dieses Servertool minimieren, so dass wir wirklich den Blick hier auf unser Netzwerkdienstprogramm haben. Und der Bereich des Netzwerkdienstprogramms, der uns jetzt besonders interessiert, das ist hier dieser Punkt – Lookup. Und bei dem Lookup können wir jetzt sowohl eine Internet-Adresse eingeben, als auch eine IP, und dann jeweils den DNS-Server fragen: "Hör mal, kannst du mir etwas Schlaues dazu sagen?". Und das machen wir zuerst mal exemplarisch für "www.google.de". Hier jetzt kann ich hier ein Lookup machen und da bekomme ich zurückgeliefert, aha, der DNS-Server liefert mir also diese IP-Adresse. Und wenn ich das Ganze jetzt umgekehrt einmal mache, ich kopiere mir das in die Zwischenablage, lege das jetzt oben hier hinein, dann kann ich ja die Abfrage machen: "Hör mal lieber DNS-Server, wie ist denn der DNS-Eintrag hier zu dieser TCP-IP-Nummer?". Und jetzt kann ich Lookup machen, und jetzt Sie sind vielleicht verwundert, dass man nicht das Gleiche zurückbekommt, nämlich das ist der eigentliche Name unseres Servers, der jetzt hier zurückgeliefert wird. Man hätte sich fast schon denken können, dass wenn Sie den Google-Dienst benutzen, dass es da nicht einen Server im Internet gibt. Sondern dass es da viele-viele tausend Server gibt, die diese Millionen, Milliarden von Anfragen Tag für Tag bearbeiten. Und das ist jetzt einer davon, der ist jetzt hier über diesen DNS-Dienst zurückgeliefert wurde, der solche Anfragen entgegen nimmt. Bleiben wir hier aber mal hier, bei unserem lokalen System. Mein Rechner hier heißt ja "server-01". Und wenn ich jetzt hier ein Lookup mache, dann bekomme ich hier genau die eigene IP-Adresse zurückgeliefert. Auch hier kann ich das Ganze natürlich wieder umdrehen. Jetzt trage ich das Ganze hier wieder ein, und jetzt habe ich IP-Adresse angegeben, jetzt kann ich beim DNS-Server nachfragen: "Hör mal, was hast du denn da für einen Eintrag?". Und dann sehen Sie, bekomme ich jetzt hier diese Internet-Adresse zurückgeliefert, diesmal voll qualifiziert, also mit dem kompletten Namen. Das Ganze kann man jetzt für alle DNS-Einträge machen, die wir jetzt hier bei unserem Server haben. Also, ich kann jetzt hier beispielsweise den "server-02" beim DNS-Server abfragen. Diesen "server-02" gibt es in meinem Netzwerk noch gar nicht. Das spielt aber hier keine Rolle. Ich kann hier einfach Lookup machen, und bekomme dann die IP-Adresse. Und umgekehrt funktioniert die Namensauflösung ebenfalls. Nämlich ich kann hier wieder die IP-Adresse eingeben, und bekomme nun den Domain-Namen, hier inklusive des Server-Namens zurückgeliefert. Und das sind die Dinge, die Sie immer machen sollten. Also, überprüfen Sie bitte immer in beide Richtungen, ob das so funktioniert, wie man es von dem System erwarten muß. Und insbesondere das Reverse-Lookup – das muß hier wirklich nahtlos funktionieren. Sie müssen also in beide Richtungen immer die gleichen Ergebnisse bekommen. Und nur wenn das sicher gestellt ist, dann funktionieren auch die anderen Dienste hier auf Ihrem Mac OS 10 Server. Und mit dem Netzwerkdienstprogramm kann man das Ganze auf relativ leichte Art und Weise überprüfen, ob alles so ist, wie es sein soll.

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5 Std. 33 min (49 Videos)
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