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Office 365: SharePoint-Anwendungsfälle

Display-Templates und Ergebnistypen

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Display-Templates und Ergebnistypen ermöglichen die benutzerdefinierte Darstellung unterschiedlicher Vertragsarten bei der Verwendung der Suche.

Transkript

Nachdem wir nun unser Search Center so auskonfiguriert haben, dass wir nur auf die Ergebnisse stoßen, die uns innerhalb unserer Vertragsverwaltung interessieren, und darüber hinaus nun auch die Möglichkeit haben, kontextsensitiv, das heißt, miteinander verbunden, unsere Ergebnisse filtern zu können, möchten wir uns als nächstes um die Darstellung unserer Suchergebnisse kümmern. Das heißt, auf welche Art und Weise werden uns zum Beispiel dieser Suchtreffer oder dieser oder dieser Suchtreffer optisch präsentiert? Auch dies können wir anpassen. Anpassbar wird dies durch sogenannte Display Templates. Display Templates sind HTML- und JavaScript-basierte Dateien, die in das Suchcenter hineingeladen werden und die darüber entscheiden, wie bestimmte Inhalte, wie zum Beispiel Word-Dokumente oder PDF-Dokumente, oder auch orientiert am bestimmten Inhaltstypen, dargestellt werden. Ein typisches Beispiel wäre, dass ein Word-Dokument hier definitiv anders dargestellt wird als zum Beispiel ein PDF-Dokument. Hier haben wir nun die fachliche Anforderung zu realisieren, dass wir gern bei einem Suchtreffer auf ein Dokument innerhalb eines logischen Vertrags, also einer Dokumentenmappe, die Möglichkeit haben möchten, zu sehen, zu welcher Vertragsart gehört zum Beispiel ein Word-Dokument, beziehungsweise ein PDF-Dokument. Sie können das hier schon sehen, dass innerhalb des Suchtreffers angezeigt wird: Vertragsart: Leasingvertrag. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit bei dem sogenannten Draufzeigebereich auf einen Hyperlink zu klicken, mit dem Titel Zum Vertrag und dann zu der jeweiligen Dokumentenmappe zu navigieren. Wie das funktioniert, schauen wir uns nun gemeinsam an. Zunächst einmal benötigen wir den Sharepoint Designer. Im Sharepoint Designer können wir unterschiedliche Dinge anpassen. Unter anderem eben auch die sogenannten Display Templates. Ich zeige Ihnen mal, wie man dorthin navigiert. Eine wichtige Voraussetzung ist jedoch, dass Sie ein Feature innerhalb der Websitesammlung aktiviert haben. Ich sage Ihnen kurz, welches das ist. Wenn es nicht schon passiert ist. Und zwar ist das in Form der Websitesammlungs-Features zu finden, mit dem Titel Sharepoint-Server Veröffentlichungs-Infrastruktur. Dieses Feature auf der Websitesammlungsebene sollte aktiv sein, um anschließend zu folgendem Ordner navigieren zu können. Der ist zu finden unter Alle Dateien Catalogues Master Page Display Templates Search. Hier sehen wir nun sämtliche Standard-Display Templates, die verwendet werden, um zum Beispiel Treffer in Form von Excel-Dateien darzustellen. Oder um Treffer in Form von Sharepoint-Diskussionen darzustellen. Oder Treffer in Form von PDF-Dokumenten. Wichtig hierbei ist zu beachten, dass wir diese Standard-Vorlagen nicht anrühren, dass wir sie nicht verändern. Wenn wir eine Veränderung vornehmen möchten, dann machen wir folgendes: Wir suchen uns eine Vorlage aus, die dem entspricht oder nahekommt, was wir machen möchten. In dem Fall möchten wir einfach dafür sorgen, dass PDF- und Word-Dokumente in unserer Applikation etwas anders dargestellt werden, sprich, mit dieser Zusatzinformation, kopieren dann die entsprechende Vorlage und verändern diese anschließend. Das ist unbedenklich und kann entsprechend nichts kaputtmachen. Das bedeutet, wir suchen uns dann im Anschluss die entsprechende Vorlage raus. In diesem Fall wäre das das Display Template für ein Word-Element. Wie man hier auch sehen kann, besteht jedes Diplay Template aus mehreren Komponenten. Zuerst haben wir hier eine gruppierte Zusammenstellung aus dem Display Template für das Element und dann für den sogenannten Draufzeigebereich. Das sind diese beiden Dateien hier. Wir zeigen das nochmal in der Oberfläche. Das ist die Datei für das Element und hier haben wir die dargestellte Datei für den Draufzeigebereich. Diese bestehen beide aus einer HTML-Datei die wir, nach dem Kopieren wohlgemerkt, bearbeiten, also verändern können. Diese beiden JavaScript-Dateien, die hier mit dranhängen, werden vom Sharepoint Designer automatisch generiert und können beziehungsweise sollten nicht verändert werden. Das ist auch in dem Fall gar nicht erforderlich, weil wir ja innerhalb der HTML-Dateien unsere JavaScript-Logik hinterlegen können, wenn wir das denn möchten. Ich habe also folgendes gemacht: Ich habe eine solche Datei kopiert und umbenannt. Jetzt schauen wir uns diese veränderte Datei noch einmal gemeinsam an. Ich habe das hier schon vorbereitet. Das ist unsere Element-Datei und das ist die Datei für den Draufzeigebereich. Anzupassen ist hier nun folgendes: Zunächst einmal, um die Datei später leichter wiederfinden zu können, habe ich hier im HTML-Code den Titel für das Display Template entsprechend angepasst. Ich habe es Vertrag_Word-Element genannt. Nun können wir eigentlich schon dazu übergehen, die gemanagte Eigenschaft, sprich, die managed Property, in den Code einzufügen. Dies machen wir über einen HTML-Einzeiler. indem wir sagen, dass die Vertragsart über die managed Property #10 das ist die managed Property, die dahinterhängt, ich zeige Ihnen das nochmal in der Übersicht, indem ich hier in das Besuchsschema hineingehe und sage, ich möchte gern das Suchschema aufrufen und sage, ich möchte gern RefinableString10 aufrufen um dann nochmal zu sehen, dass die entsprechende crawled Property tatsächlich da hinten dran hängt uns uns die Vertragsart auf dem Suchindex übergibt. Diese Eigenschaft können wir also nun über diesen Einzeiler in das Display Template einbetten, so dass anschließend bei einer Suche die Vertragsart aus dem Index zugehörig zu dem jeweiligen Suchtreffer beziehungsweise zu dem Element angezeigt wird. Kommen wir zum Draufzeigebereich. Wichtig ist zu beachten, dass wir immer eine Verknüpfung zum Draufzeigebereich, beziehungsweise zum entsprechenden JavaScript haben müssen. Das steht hier in dieser Zeile. Das ist eine Zeile, die immer angepasst werden muss, wenn Sie eine Vorlage kopieren und anpassen, damit weiterhin eine Beziehung zwischen dem JavaScript, was hinter dieser HTML-Datei steht, und dem jeweiligen Element beziehungsweise der Elementvorlage besteht. Ebenfalls wichtig ist, dass wir in der Zeile mso:ManagedPropertyMapping, die erkennen wir auf der rechten Seite besonders gut, weil sie so lang ist, die managed Properties, die wir gern anzeigen und benutzen möchten, hier in dieser Zeile anmelden müssen. Wir müssen sie also hier einmalig eintragen und dann können wir diese gemappten managed Properties im Frontend zur Darstellung zu verwenden – über diesen Einzeiler, wohlgemerkt. Gut. Dann gucken wir uns den Draufzeigebereich an. Hier ist ebenfalls wichtig, dass die managed Property als gemappte managed Property hier angemeldet wird. Dann können wir ebenfalls an der entsprechenden Stelle unsere Code-Anpassungen vornehmen. In diesem Fall scrollen wir etwas weiter nach unten und sehen dann hier unseren Einzeiler, der sehr ähnlich aufgebaut ist, aber uns das wirklich nette Feature ermöglicht, von dem einzelnen Suchtreffer, sprich von dem Dokument, zu der zugehörigen Dokumentenmappe navigieren zu können. Das machen wir, indem wir einen HTML-basierten Hyperlink erzeugen. Das ist der Titel unseres Hyperlinks zum Vertrag. Wir sehen's hier. Der Hyperlink, der sich dahinter verbirgt, wird über die Eigenschaft mit dem Namen parentlink abgerufen. Im Kontext zu dem aktuellen Item, mit dem wir es hier zu tun haben, gibt es einen parentlink. Das heißt, das hier ist der URL zu unserem Dokument. Parentlink bedeutet, dass er einfach einen Teil des URLs wegnimmt, bis nur noch der URL zur Dokumentenmappe übrig ist, zu dem wir dann anschließend navigieren. target="_blank" gibt in diesem Fall vor, dass beim Klick auf diesen Hyperlink ein neuer Tab geöffnet wird, so dass wir in diesem Fall nicht so viel hin- und hernavigieren müssen. Auf diese Art und Weise können wir es erreichen, dass wir mit einem Klick auf diesen Hyperlink direkt zu der zugehörigen Dokumentenmappe navigieren können. Um das Ganze nochmal zusammenzufassen: Wir haben jetzt über diese Anpassung mit HTML und JavaScript dafür gesorgt, dass theoretisch sämtliche Eigenschaften, die an dem Suchtreffer dranhängen, grundsätzlich zur Darstellung oder zur Erweiterung eines Suchtreffers genutzt werden können. Dieses Dokument verfügt also über die Eigenschaft einer Vertragsart. Und zwar dem Leasingvertrag. Das können wir hier über eine gemanagte Eigenschaft sichtbar machen. Über einen Einzeiler innerhalb des Display Templates. Dieses Display Template müssen wir aber in unserer Suchanwendung noch anmelden. Das erfolgt über eine sogenannte Eintragung als Suchergebnistyp. Ich zeige Ihnen mal, wie das funktioniert. Wir sind hier in der Vertragsverwaltung auf der Ebene der Site Collection unterwegs. Hier haben wir die Verwaltung der sogenannten Suchergebnistypen. Hier habe ich schon einen vorbereitet. Ich zeige Ihnen mal den Dialog, wie er ausschaut. Zunächst einmal wählen wir eine Bezeichnung. Ich möchte also gern Vertragsdokumente in Form von Word- oder PDF-Dateien anders darstellen, als das out of the box der Fall ist. Ich wähle mir eine entsprechende Suchergebnisquelle aus, in dem Fall hier Alle Verträge. Nun lege ich eine Bedingung fest. Sprich: Für welche Art von Inhalten soll dies gelten? In dem Fall sage ich: Für Word-Dokumente und für PDF-Dokumente. Das ist meine Bedingung. Anschließend kann ich mein benutzerdefiniertes Display Template wählen, um für diese Darstellung zu sorgen. Vielleicht kommt Ihnen dieser Titel noch bekannt vor. Das ist nämlich der Grund, weshalb ich hier ganz oben im Titel eine benutzerdefinierte Anpassung vorgenommen habe, um das später besser wiederfinden zu können. Ansonsten hätten wir hinterher zweimal den Eintrag Word-Dokument in der Liste gehabt und hätten raten dürfen, welche jetzt das richtige ist. Dementsprechend ist hier eine Anpassung definitiv empfehlenswert. Es ist auch empfehlenswert, das Ganze für häufige Verwendung zu optimieren. Anschließend ist dann unsere Darstellung nach wenigen Sekunden so, wie wir sie haben wollen, nämlich mit Zusatzinformationen. Das ist eine ebenfalls sehr hilfreiche Art und Weise, unsere Suchstrategie weiter zu optimieren, indem wir nicht nur bestimmen, welche Informationen dargestellt werden sollen, sondern vor allem, wie Informationen dargestellt werden sollen. Auf diese Art und Weise wird das Ganze hier wunderbar abgerundet.

Office 365: SharePoint-Anwendungsfälle

Sehen Sie, wie SharePoint-Lösungen Schritt für Schritt entstehen. An zwei Beispielen sehen Sie die Umsetzung von der Bedarfsanalyse bis zur funktionstüchtigen Lösung.

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