Premiere Pro CS6 Grundkurs

Direktexport vs. Media Encoder

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Die Videoclips oder Sequenzen können Sie über den Direktexport aus Premiere Pro exportieren oder an den im Hintergrund laufenden Media Encoder übergeben, damit Sie ohne Verzögerung in Premiere Pro weiterarbeiten können.
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Transkript

Für den Export meiner Clips stehen mit in Premiere Pro CS6 zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Auf der einen Seite habe ich einen Direktexport, das heißt ich kann aus Premiere exportieren, auf der anderen Seite kann ich von Premiere die Daten an den Media Encoder übergeben und der wandelt das im Hintergrund um in die gewünschten Formate und währenddessen kann ich in Premiere Pro weiterarbeiten. Schauen wir uns als allererstes Mal den Direktexport an. Ich wähle mir hier einen Bereich von 'In' bis 'Out', oder ich benutze den Arbeitsbereich. Bei dem muss man vorsichtig sein. Normalerweise passt er sich immer an die Länge der Sequenz an. Wenn ich das einmal löse, dann macht er das nachher nicht mehr, das heißt wenn ich jetzt hier etwas ändere, auch wenn ich ihn per Doppelklick hier auf diese drei Striche wieder zurücksetze, passt er ich jetzt nicht mehr an. Also vorsichtig mit dem Lösen von dem Arbeitsbereich, es gibt keine Möglichkeit das zurückzustellen. Ich kann auch aus dem Quellmonitor-Fenster exportieren und auch hier entweder den gesamten Clip, oder einen durch 'In' und 'Out' markierten Bereich. Was ich hier exportiere, ob den Quellmonitor oder meine Sequenz, hängt davon ab, welches Fenster aktiv ist. Wenn ich jetzt auf Datei Exportieren Medien... gehe, so habe ich hier die Möglichkeit, ein Format zu wählen in meinem Fall, möchte ich jetzt vielleicht aus dem Quellmonitor hier das Format FLV für den Flashplayer exportieren. Ich kann hier sagen 'Entspricht den Quellenattributen' oder ich möchte hier ein anderes Format vorgeben. Aus der Liste finde ich hier entsprechende Vorgaben. Wir haben einen Quellenbereich, der mir dieses Bild hier anzeigt, also das Originalbild, den Originalclip, und ein Ausgabebereich. Wir können jetzt hier sagen, ob wir den gesamten Clip exportieren wollen oder nur das, was wir mit 'In' und 'Out'' markiert haben, das heißt in dem Fall, diesen Bereich hier. Wählen wir jetzt mal als Ausgabename hier "00007" auf den Desktop und klicken EXPORTIEREN. der Clip wird jetzt in das gewünschte Format exportiert und ich kann ihn mir danach hier auf dem Desktop anschauen. Gehen wir nochmal zurück zu Premiere und wählen jetzt das Schnittfenster aus. Auch hier sage ich wieder Datei Exportieren Medien..., Ich bekomme aber jetzt eine neue Einstellung, die hier heißt, 'Entspricht den Sequenz-Einstellungen'. Das heißt Premiere Pro schaut, was für Sequenzeinstellungen habe ich, das heißt hier die Quelleigenschaften, und legt die Ausgabeeigenschaften identisch an, so dass ich hier auch nichts mehr verändern kann. Wir können jetzt noch sagen, wollen wir die vollständige Sequenz exportieren, von 'In' bis 'Out' einen Bereich, oder den Arbeitsbereich. Ich entscheide mich diesmal für 'Benutzerdefiniert', und lege mal selber hier einen Bereich fest, den ich exportieren möchte. Möglichst kurz. Und wir sagen wieder, das Ganze soll auf den Desktop. Klicken wir nochmal auf Exportieren, dann exportiert Premiere Pro jetzt diesen Bereich, den ich eben markiert habe. Gehen wir nochmal auf Datei Exportieren Medien..., und wählen jetzt ein anderes Format. Wir wollen das Ganze zum Beispiel als H.264-Video so exportieren, dass ich das Ganze auf einem Android-Tablet gut abspielen kann. Hier mit "800 x 460". Wir sehen, es gibt hier ein paar schwarze Balken und die nehme ich dadurch raus, dass ich sage "Auf Füllgröße dehnen". Das ist so ein niedriger Faktor, damit kann ich ganz gut leben. Wir exportieren wieder nur einen kurzen Bereich denn wir benutzen den Direktexport und wenn ich den Direktexport nehme, kann ich währenddessen in Premiere nicht weiterarbeiten. Das heißt, ich muss warten, bis der Film exportiert ist und erst dann kann ich an meinem Schnitt wieder arbeiten. Möchte ich jetzt einen längeren Film exportieren ... ich habe zum Beispiel jetzt hier von meinem Feinschnitt (Video im Hintergrund) einen Test exportiert und bin damit zufrieden ... dann kann ich jetzt zu Premiere gehen, und sagen Datei Exportieren Medien..., und wähle diesmal aus, dass ich die gesamte Sequenz exportieren möchte. Die Einstellungen kann ich so lassen, aber diesmal wähle ich die Warteschlange aus. Da startet jetzt im Hintergrund der Adobe Media Encoder und übergibt hier den Clip an die Warteschlange des Media Encoders. Der hat nämlich neben dem, dass er im Hintergrund arbeitet noch einen zweiten Vorteil. Und zwar, dass ich hier in einem Durchgang mehrere Formate exportieren kann. Nehmen wir an, ich möchte den Ton als einzelne MP3-Datei haben. Dann kann ich jetzt sagen, ich möchte hier MP3 mit 128 kBit und ziehe das auf den Eintrag in der Warteschleife. Des Weiteren möchte ich vielleicht das Ganze so ausgeben, dass ich es später auf einer DVD ansehen kann und gehe jetzt hier runter und sage, "PAL Widescreen - Hohe Qualität". Hier schauen wir uns nochmal das Preset an, ob damit alles stimmt. und wir gehen mal in den Ausgabebereich. Und sehen, es passt sich hier entsprechend korrekt an. Ich habe keine schwarzen Balken. Die Einstellung, die ich im Media Encoder habe, die Export-Einstellungen, sind eins zu eins identisch mit denen in Premiere. Das heißt ich habe hier weder Vor- noch Nachteile. Ich kann also das Wissen, was ich über den Media Encoder weiß, in Premiere nutzen und umgekehrt. Beide Programme teilen sich sogar das gleiche Set an Vorgaben. Wenn ich im Media Encoder eine Vorgabe anlege, dann taucht die in Premiere auf und umgekehrt. Bestätigen wir das Ganze mit OK, und lassen den Media Encoder jetzt die Rechenarbeit erledigen. Gehen wir zurück in Premiere, so kann ich sehen, dass ich hier nicht ausgebremst bin und mit meiner Sequenz ganz normal weiterschneiden kann. Natürlich ist die Voraussetzung dafür, dass ich über entsprechend viel Hardware-Ressourcen verfüge. Das heißt genug Arbeitsspeicher, dass beide Programme parallel arbeiten können.

Premiere Pro CS6 Grundkurs

Lernen Sie in diesem Video-Training Videoschnitt, Audioanpassung und Effekte mit Premiere Pro CS6 kennen und schätzen.

11 Std. 48 min (91 Videos)
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