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Photoshop-Tipps: Jede Woche neu

Digitale Tattoos aufbringen

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
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Transkript

Falls Sie sich ein Tattoo wünschen, aber risikolos erstmal sehen möchten, wie das an der gewünschten Stelle wirkt, dann können Sie das zunächst in Photoshop simulieren. uns zwar digital. Und vor allem ohne es später zu bereuen. Und wie Sie dabei vorgehen, welche Füllmethoden zum Einsatz kommen, wie Sie Mischmodi dafür einsetzen, damit das auch realistisch aussieht, das zeige ich Ihnen in diesem Video. Heute soll es mal darum gehen, wie Sie einem Model ein digitales Tattoo verpassen können. Und das ist gar nicht so schwer. Und in diesem Fall ist das Schleifchen hier das Tattoo gewesen. Meine ursprünliche Idee war, hier einfach die fehlende Schleife des Kleides einzutätowieren, aber okay, wir machen das Ganze mal von Grund auf neu. Und wenn Sie jetzt kein Tattoo-Motiv haben, und in der Regel würde ich da zunächst einmal davon ausgehen, dass Sie ein schwarzes Motiv haben, also Schwarz auf Weiß, dann können Sie auch das eigene Formwerkzeug benutzen und dort zunächst mal die verschiedenen Formen hier ausprobieren. Und Sie sehen, das sind eine ganze Menge. Wenn Sie nicht so viele haben, dann klicken Sie hier einfach mal auf dieses Zahnrädchen und dort auf "Alle" und dann sehen Sie auch sämtliche Formen, die Sie hier bei mir sehen. Und ich würde sagen, wir nehmen jetzt einfach mal ein anderes Motiv als das Schleifchen. Das was hier auch irgendwo versteckt. Schauen wir mal, falls Sie das Schleifchen gerne benutzen möchten, war das weiter hinten? Auf jeden Fall, das ist hier irgendwo dabei und ich finde es gerade nicht. Abe egal, wir nehmen einfach mal ein anderes Motiv und zwar würde ich sagen, nehmen wir mal so ein Blumenornament. Okay, dann schließe ich hier diesen Dialog und ziehe einfach mit gehaltener Shift-Taste hier mal das Blümchen auf und wir machen mal so ein riesen Tattoo. Ud mit der Verschieben-Taste schiebe ich das an die richtige Position. Und natürlich wollen wir hier nicht weiße Farbe haben, sondern schwarze Farbe. Das heißt, ich muss hier zunächst einmal zurückwechseln. Also entweder so, dass ich hier auf das eigene Formwerkzeug wieder gehe, Oder ich mache einen Doppelklick hier auf die Ebene und wähle dann hier schwarze Farbe aus. So, jetzt haben wir unser schwarzes Tattoo. Das könnte man jetzt noch ein wenig anpassen, beispielsweise mit Transformieren oder Verformen, wenn es nicht ganz passen sollte. In diesem Fall würde ich vielleicht ein wenig das Ganze hier nach oben biegen wollen und damit es nicht destruktiv wird, erzeugen wir aus der Ebene zunächst ein Smartobjekt. Also Rechtsklick, "In Smartobjekt konvertieren", dann Command und "T" drücken und hier oben die Verformen-Option aktivieren. Und dann kann ich das hier so ein bisschen nach oben schieben und hier so einen kleinen Bogen auf den Arm machen. dann sieht es ein bisschen passender zum Untergrund aus. Und im Prinzip ist das doch schon fertig, oder? Wir schauen uns das mal im Detail an. Nein, also das sieht ganz klar nicht realistisch aus. Und das ist einfach nur eine darübergeklatschte Form, das sieht man hier auf den ersten Blick. Was können Sie da jetzt tun? Sie können mit verschiedenen Füllmethoden arbeiten, beispielsweise mit "Linear nachbelichten". Der Vorteil hier ist, dass Sie die Fläche senken können. Also nicht die Deckkraft, sondern die Fläche. Dabei bleibt die Füllmethode erhalten, aber die Deckkraft der einzelnen Pixel wird reduziert. Wenn Sie hier die Deckkraft benutzen würden, dann wird auch die Füllmethode in ihrer Wirksamkeit reduziert und das wollen wir nicht. Also hier würden Sie dann nur arbeiten, mit der Flächendeckkraft und Sie sehen, da passiert was. Aber bevor wir hier an der Flächendeckkraft etwas ändern, schrauben wir lieber an einer anderen Stelle zunächst. Und zwar machen Sie einen Doppelklick auf die Ebene und damit öffnen Sie die Mischoptionen. Und die sind ganz toll. Denn hier haben Sie die Möglichkeit, diese Ebene anhand der Helligkeitsinformation der darunterliegenden Ebene auszublenden. Und das machen Sie mit den unteren Slidern hier und zwar mit dem Weiß-Regler, denn ich möchte ja, dass hier die Hautstruktur wieder etwas hervortritt. Also blende ich diese Ebene an den Glanzstellen, an den hellsten Stellen der Haut wieder aus. Zunächst einmal ziehe ich hier den gesamten Slider nach links und dann sehen Sie schon, das verrechnet sich, das ist toll, da kommen die Glanzstellen wieder. Aber das sieht natürlich nicht realistisch aus, das heißt, hier brauchen wir einen weichen Übergang. Und einen weichen Übergang erzeugen Sie, indem Sie die Alt-Taste gedrückt halten und diesen Regler splitten. Und hier gilt es jetzt im Prinzip nur, die richtige Einstellung zu finden. Und das machen Sie zunächst so, dass Sie hier einige Poren sehen. Ich denke das passt hier an den Stellen schon recht gut. an den dunkleren Stellen der Haut noch nicht so gut und jetzt kommt die Flächendeckkraft ins Spiel. die können Sie auch direkt hier in den Mischoptionen senken. Und das mache ich einfach so weit, bis hier auch diese Bereiche gut aussehen. Und dann kann ich hier vielleicht die Fülloptionen wieder etwas zurücknehmen, also die hellen Bereiche wieder etwas zurückkehren lassen. Und das wäre mir jetzt ein bisschen zu ausgeblichen, als Tattoo Ich denke mal, so passt das schon recht gut. Ich klicke also auf "OK" und ich stelle fest, das sieht schon besser aus, aber noch nicht so richtig echt, denn die Kanten sind noch viel zu scharf. Die müssen wir also noch ein wenig aufweichen und das machen wir mit dem Gaußschen Weichzeichner. Also gehen Sie in Filter Weichzeichnungsfilter Gaußscher Weichzeichner. Und dann nehmen Sie jetzt einfach einen Wert, der zum Bild passt, in der Regel ein bis vier Pixel sind da sehr gut geeignet, und Sie sehen hier bei zwei Pixeln sieht das Ganze schon deutlich echter aus. Also das ist vorher und das ist nachher. Okay, jetzt sind mir einige Stellen noch zu dunkel. Mit der Flächendeckkraft bin ich nicht weitergekommen, mit dem Ausblenden auch nicht so wirklich und deshalb würde ich hier empfehlen, einfach noch eine Maske anzuhängen, sich einen Pinsel zu nehmen mit schwarzer Farbe und einer geringen Deckkraft, sagen wir mal 10 Prozent, also einmal auf die 1 drücken auf der Tatstatur und dann würde ich hier einfach so oft drübermalen, bis hier diese sehr dunklen Bereiche ebenfalls besser aussehen. Hier unten war es auch nochmal der Fall. Also im Prinzip senken Sie jetzt die Deckkraft dieser Ebene an der Stelle, an der es noch nicht so gut aussieht. Und das ist im Prinzip schon alles. Wenn Sie dann sehr auffällige Stellen haben, wo die Flächen noch sehr gleichmäßig wirken, dann können Sie hier auch direkt ein bisschen Rauschen hinzufügen. Und das machen Sie dann über Filter RauschfilterRauschen hinzufügen. Und dann müssen Sie einfach mal unter Sichtkontrolle schauen, was hier gut geeignet ist. Das wäre natürlich viel zu kräftig. Ich würde auch empfehlen hier die Gaußsche Normalverteilung zu nehmen und dann hier mit sehr geringen Werten zu arbeiten, sodass man diese eigentlich kaum im Bild sieht. Wie gesagt, in diesem Fall ist das nicht so wichtig, weil, auch wenn ich das ausschalte, passt sich das mit der Haut ganz gut ein. Und so geht das mit den digitalen Tattoos. Das geht natürlich auch farbig. Und das möchte ich Ihnen gleich mal zeigen, nachdem ich hier noch eine Stelle korrigiert habe. Zum Beispiel diese hier, da male ich nochmal drüber, so. Und zwar können Sie auch so ein Tattoo jetzt einfach in farbig umwandeln. Dazu gehen Sie dann einfach in das Smartobjekt rein, also ein Doppelklick auf die Miniatur, und dann ändern wir einfach die Eigenschaften dieser Farbfläche. Also ein Doppelklick drauf, die Füllung auf Rot gesetzt. Die Kontur kann ich jetzt nicht direkt hier ändern. Schauen wir mal, ob wir das in den Eigenschaften können. Kann ich jetzt nicht darauf zugreifen, oder? Nein. Also muss ich zu einem Formwerkzeug wechseln. Nehmen wir doch einfach das eigene Formwerkzeug und jetzt haben wir hier auch die Konturoption, da nehme ich Schwarz, und dann ändere ich die Kontur, mache die also ein bisschen dicker, sagen wir mal 15 Pixel. Und dann brauche ich diese Datei nur noch speichern. Also schließen, "Speichern" und dann wird das Smartobjekt aktualisiert und dann haben wir unser farbiges Tattoo. Also so einfach geht das. Im Prinzip müssen Sie sich nur merken, Linear nachbelichten, Flächendeckkraft, und das Ausblenden, also "Mischen, wenn" für die darunterliegende Ebene. Das ist der ganze Trick hinter dem Hinzufügen von Tattoos.