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Grundlagen der Videotechnik: Chromakeying

Die Zebra-Darstellung

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Das Zebra-Muster ist eine unter Profis verbreitete Methode, um überbelichtete Bildteile zu erkennen. Hier sehen Sie, dass das auch bei Chromakey-Aufnahmen ein wertvolles Hilfsmittel sein kann.

Transkript

Der professionellen Videotechnik entlehnt, findet man die Darstellung des sogenannten Zebras mehr und mehr auch in digitalen Kameras des Consumer- und Prosumer-Marktes. Wenn nicht wir an dieser Kamera hier eine extra dafür vorgesehene Taste vorhanden ist, kann man auch an einfacheren Kameras diese Funktion dafür vorgesehenen Funktionstasten zuweisen. Um das besser demonstrieren zu können, haben wir zusätzlich zu dem kameraeigenen Monitor, einen etwas größeren, externen Monitor an der Kamera aufgebaut, auf dem wir das Zebra-Muster deutlich besser erkennen können. Die Bezeichnung Zebra leitet sich ab von dem Streifenmuster, das an den Stellen dem Bild überlagert wird, wo ein eingestellter Schwellenwert überschritten wird. Elektronische Kameras der Profis haben oft zwei solche Zebra-Darstellungen, jeweils mit einem variablen Wert. Variante 1 überlagert den Bild an den Stellen, wo ein bestimmter Schwellenwert überschritten wird, das Zebra-Muster. Die Variante 2 hingegen, arbeitet in einem gewissen Korridor. Der Schwellwert wird dabei nur mit plus-minus 5% angezeigt. Das hilft dabei, bestimmte Belichtungswerte, zum Beispiel Hauttöne messtechnisch zu isolieren. Leider sind die Kameras jedoch häufig in den Einstellungen für Zebras limitierend, sodass keine Zebras für Belichtungswerte unter 50% eingestellt werden können. Was uns eine Zebra Einstellung aber auf jeden Fall mitteilt ist, ob eine Szene, in unserem Fall der Chromakey, der Chromakey-Hintergrund, um genau zu sein, gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Um das festzustellen, kann man den Blendenwert auch für eine Messung wahlweise beliebig nach oben oder unten verdrehen, denn zur Ermittlung einer gleichmäßigen Ausleuchtung ist der Belichtungswert an sich unerheblich, ich werde das jetzt einmal machen. Wenn ich aus dem dunklen herauskomme, wird der Zebra-Wert, der in dem Fall auf 70% eingestellt ist, immer dann erscheinen, wenn 70% an Bildpegel überschritten sind. Wir sehen jetzt schon im Hintergrund, dass der Screen nicht wirklich exakt ausgeleuchtet ist, aber man darf auch nicht erwarten, dass schlagartig das Zebramuster auf dem ganzen Bildschirm erscheint. Eine fünfprozentige Toleranz entspricht etwa einer Drittel Blende, so lange man nicht mit einem Hypergamma Profil oder einem Blockprofil arbeitet. Wenn keine andere Art der Messung zur Verfügung steht, ist das Zebra eine wertvolle Messhilfe, die man bei der Einrichtung eines Chromakey-Hintergrundes unbedingt nutzen sollte.

Grundlagen der Videotechnik: Chromakeying

Lernen Sie, wie Sie Greenscreen-Aufzeichnungen optimieren, sodass die Nachbearbeitung rasch von der Hand geht.

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