Access: Menüband anpassen

Die XML-Struktur des Menübands kennenlernen

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Die Struktur des Menübands wird mit Hilfe von XML beschrieben. Daher ist es wichtig, auf die korrekte Schreibweise zu achten. Die verschiedenen Elemente des Menübands werden in XML mit den passenden Gruppen angezeigt.

Transkript

Die allgemeine XML-Struktur sieht so aus. Das liest sich wie ganz normaler Text, das erinnert Sie sicherlich auch an HTML, die Sprache, die im Internet benutzt wird. Es ist XML und XML ist noch schärfer, noch genauer. Es wird zum Beispiel ganz stark auf Groß- und Kleinschreibung geachtet. Allgemein können Sie so formulieren: Das erste Wort ist immer klein geschrieben und das nächste groß oder wenn es mehrere gibt, die nächsten groß. Wenn Sie da etwas groß, klein, falsch schreiben, dann wird es schon als falsch deklariert. Die Struktur ist zwiebelförmig sozusagen, das heißt, es geht von ribbon los und endet mit /ribbon, es geht mit qat los und endet mit /qat. Das ist also normalerweise eine Struktur von Gruppen, die immer beginnen und enden. Ganz vorne weg steht der sogenannte Namespace, im Grunde ist das eine Versionsangabe. Diese Versionsangabe enthält hier die eigentliche Version. Das liest sich zwar wie ein URL, aber Sie kommen nicht wirklich auf diese Seite. Hier drin steckt die Version, für welche Version von Access oder besser gesagt für welche Version des Menübands das geschrieben wird. Da kann auch mal 2007/09 stehen. Dieses ist die 2013er Access-Version, die funktioniert auch in Access 2016 und die Unterschiede sind minimalst. Die ganze Struktur ist wie schon erwähnt gruppenweise, also zum Beispiel hier die Gruppe von ribbon bis /ribbon, alles, was das Ribbon selber, also das komplette Menüband, betrifft, steckt hier drin. Und da drin sind die anderen Gruppen geschachtelt, zum Beispiel die tabs. Das sind die allgemeinen Registerkarten oder hier die Schnellzugriffsleiste qat, Quick Access Toolbar, und schließlich die contextualtabs, diejenigen, die nur dann erscheinen, wenn ein Formular oder ein Bericht oder manchmal auch Tabellenabfragen offen sind. Die ganze Struktur kann man in eine Textdatei schreiben. Am einfachsten ist es, wenn sie in Access enthalten ist, nämlich in der Tabelle USysRibbons. Deren Struktur ist vordefiniert. Das heißt, wenn ich sie erstelle, muss sie erstens genauso heißen, USysRibbons, und zweitens diese Feldnamen mit diesem Felddatentyp enthalten. Und in echt sieht das dann sozusagen so aus, dass hier diese Spalten mit den Feldnamen enthalten sind. Da steht der XML-Code drin und ich kann schon mal direkt erwähnen, besonders schön zu editieren, ist das nicht. Das würde ich mir dann immer rauskopieren in eine Textdatei und wieder zurückkopieren, denn Sie sehen hier gerade mal die ersten vielleicht 10 Zeilen. Da sind aber typischerweise 50 oder 100 Zeilen drin. Aber es ist innerhalb der Access-Datenbank gespeichert und damit muss man sich keine Gedanken mehr machen, wie man prüfen kann, dass die externe Datei vorhanden ist und Ähnliches. Eine von diesen Datensätzen, typischerweise der erste, gibt das Standardmenüband vor, sodass Access dann in seinen Optionen eingestellt bekommt, welches davon zu benutzen ist. Die müssen eindeutig sein, die Namen. Das heißt, dieses Standardmenüband wird später in den Optionen eingestellt, der Name des Menübands wird genau hier dann angegeben. Damit haben Sie geklärt, welches Menüband grundsätzlich in dieser Access-Datenbank offen ist und der Rest wird zum Beispiel in Eigenschaften von einem Formular oder einem Bericht eingetragen. Und damit sind wir so weit vorbereitet. Wir wissen, was zu tun ist; jetzt müssen wir es nur noch tun.

Access: Menüband anpassen

Nutzen Sie als Datenbankentwickler das Menüband in Access, um dort sauber und platzsparend Ihre Schaltflächen und Bedienelemente unterzubringen – sogar kontextsensitiv.

2 Std. 7 min (24 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.06.2018

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