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Photoshop: Verflüssigen

Die Werkzeugoptionen verstehen

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Wenn Sie die Optionen Dichte, Druck und Rate verstanden haben, können Sie die Werkzeuge viel zielgerichteter und effizienter einsetzen.
07:15

Transkript

Die "Pinselwerkzeug-Optionen " habe ich Ihnen bereits bei den einzelnen Werkzeugen teilweise erklärt. Ich möchte aber das Ganze noch mal hier zusammenfassen, damit Sie auch immer eine schnelle Referenz haben um zu verstehen, was diese "Pinselwerkzeug-Optionen" bedeuten. Ja, die "Größe", das ist klar, damit regeln Sie die Größe der Pinselspitze. Wie das interaktiv geht, das wissen Sie. Sie können das natürlich auch hier über diesen "Schiebregler" machen. Und so präzise die Größe hier festlegen. Dann gibt es aber noch die "Dichte" und den "Druck". Und da besteht oft etwas Verwirrung. Ich zoom mir mal auf 100 Prozent, denn da sehen Sie sehr schön die entsprechenden Effekte. Und ich werde zu nächst mal hier den Druck auf "100" Prozent setzen. Die Dichte, das ist im Prinzip genau das gleiche, was Sie von den normalen Pinseln her kennen und was dort mit "Weiche Kante" bezeichnet wird. Und wenn Sie eine weiche Kante hinzufügen, dann wirkt die Pinselspitze im Prinzip mehr in der Mitte und die Wirkung nimmt nach außen hin ab. Und die Dichte ist genau das Gegenteil, also im Prinzip die Härte eines Pinsels. Wenn ich die Härte auf "Null" setze, dann wirkt dieser Pinsel vor allem in der Pinselmitte, das sehen sie hier, wie die Wirkung nach außen hin abfällt. Wenn ich also die Dichte erhöhe und damit die Härte dieser Pinselspitze, dann passiert folgendes. Wenn ich jetzt wieder von der Kante ausgehe und nach außen ziehe, das dieser Pinsel einen deutlich breiteren Bereich mitzieht. Die Wirkung ist also nicht mehr ausschließlich auf die Pinselmitte begrenzt, sondern reicht weiter zur Pinsel Außengrenze. Das macht also die Dichte. Was macht jetzt der Druck. Ich lasse das hier mal auf der Dichte mit 100 Prozent. Ja, Druck 100 Prozent haben Sie gerade gesehen. Ich gehe mal hier auf "Null" Prozent. Und das bedeutet nichts anderes, als wie weit dieser Bereich mitgezogen werden soll, den Sie angeklickt haben. Ja, bei einem Druck von "eins" ist hier kaum etwas passiert. Wenn ich den Druck mal auf "50" Prozent setze müssten wir im Endergebnis ungefähr auf diese Höhe landen, schauen wir mal. Ja, so ganz hat es nicht hingehauen. Aber auf jeden Fall bestimmen Sie mit dem Druck, wie weit hier die einzelnen Pixel mitgezogen werden sollen. Und so können Sie abstimmen mit diesem Regler, wie kräftig sich der Effekt auswirken soll, wenn Sie hier arbeiten. Also wenn Sie beispielsweise das "Nach links verschieben-Werkzeug" ein mal benutzen und Ihnen dieser Effekt, der passiert, wenn Sie hier an der Kante entlang fahren, zu kräftig ist, dann machen Sie einfach diesen Schritt rückgängig und wählen einen geringeren Druck. Und dann funktioniert das ganze deutlich feinfühliger. Und so können Sie über den Druck stimmen, wie weit die Pixel verschoben werden sollen, und mit der Dichte bestimmen Sie die Verteilung innerhalb dieser jetzt sichtbaren Pinselspitze. Bei einer geringen Dichte wirkt sich also die Verschiebung vor allem in der Mitte der Pinselspitze aus, bei einer hohen Dichte eher über die gesamte Pinselbreite. Ja, und ein Punkt bleibt noch und das ist die "Rate". Und die Rate spielt nicht bei allen Werkzeugen eine Rolle. Wenn ich hier das "Verschieben-Werkzeug" aktiv habe ist die Rate inaktiv. Habe ich das "Mitziehen-Werkzeug" aktiv, ist ebenfalls die Rate inaktiv. Bei dem "Rekonstruktionswerkzeug", bei dem "Glätten-Werkzeug", bei dem "Strudel-Werkzeug", und bei dem "Zusammenziehen-Werkzeug" spiel die Rate eine Rolle. Denn bei all diesen Werkzeugen können Sie einfach mit dem Mauszeiger klicken und warten. Und zum Beispiel hier diesen Bereich rekonstruieren. Wenn ich da jetzt also klicke und die Maustaste geklickt halte, dann setzt sich der Effekt immer weiter fort, bis der Ursprungszustand wieder hergestellt ist. Und die Rate bestimmt, wie schnell das ganze funktionieren soll. Also bei einer geringen Rate kann ich hier klicken und lange warten, bei einer hohen Rate geht das ganze recht fix. Und Sie können das noch beschleunigen, in dem Sie die Maus ein bisschen hin und her bewegen. Also, wenn ich das mache, dann wird die Rate sozusagen noch mal durch die Mausbewegung etwas beschleunigt. Ja, und genau so funktioniert das auch hier zum Beispiel beim "Strudel-Werkzeug". Ich nehme mal hier eine hohe Rate klicke und warte, dann geht das recht fix. Nehme ich eine geringe Rate von vier, dann arbeitet sich das ganze sehr, sehr vorsichtig, langsam heraus. Und wenn ich jetzt drei Tage warte sieht das Ergebnis genau so aus, wie hier oben. Aber die Rate wäre zu langsam. Das heißt, wenn Sie genauer arbeiten möchten, dann nehmen Sie eine geringe Rate, möchten Sie eher schnell zum Ziel kommen, dann nehmen Sie eine höhere Rate. Und das ist im Prinzip schon alles, was Ihnen hier zur Verfügung steht. Sie können bei einigen Werkzeugen ebenfalls mit dem "Stiftdruck" arbeiten und dieser Stiftdruck, der ist nur dann aktiv, wenn Sie wirklich einen Stift benutzen. Und jetzt habe ich hier eine Maus aktiv. Wenn ich mal zum Stift wechsle, dann sehen Sie wird sofort hier der "Stiftandruck" ebenfalls als aktiv angezeigt. Ja, eine Option ist hier noch versteckt und die nennt sich "Kanten fixieren". Und ich zoom mal raus damit Sie sehen, was damit gemeint ist. Ich stelle hier auch mal wieder alles her, um diese komischen Änderungen wieder rückgängig zu machen. Und zwar deaktiviere ich jetzt mal "Kanten fixieren" und möchte zum Beispiel hier diesen Bereich nach innen schieben und zwar großflächig. Nehme also eine große Pinselspitze, zusammen mit dem "Mitziehen-Werkzeug" und schiebe das ganze nach innen. Da sehen Sie, wie hier die Außenpixel nach innen geschoben werden und hier Transparenz sichtbar wird. Genau das gleiche kann auf der anderen Seite passieren, oder hier unten, oder hier oben, oder in den Ecken. Ja, also, wenn sie das Bild verschieben werden die Bildränder nach innen geschoben und Sie erhalten transparente Bereiche. Und genau das passiert nicht, wenn Sie die Kanten fixieren, also die Bildkanten sind damit gemeint. Dann ist es nämlich so, als wenn hier so kleine Pinns gesetzt werden, also kleine Nadeln, die das Bild an der Stelle fixieren, und jetzt kann ich hier genau das gleiche machen. Und die Bildränder bleiben so, wie sie waren. Also die werden dann nicht nach innen verschoben, aber die Randpixel, die werden dabei dupliziert. Und damit Sie das sehen werden wir hier mal etwas tricksen. Und zwar werde ich hier mal diesen Bereich zu nächst an die Bildkante schieben, so, und auf "OK" klicken. Das sieht jetzt natürlich ganz furchtbar aus. Aber wir sagen mal hier ist so ein Sturm, der einfach das Mädel total verbogen hat. Ich klicke also auf "Ok" und gehe dann direkt noch mal in den "Verflüssigen" Filter hinein. Verflüssigen, so. Und jetzt bei der aktiven Kantenfixierung schiebe ich mal die Pixel hier nach innen. Und da sehen Sie was ich meinte. Das die Randpixel hier verschoben Weden, also die Fixierung, die schützt nicht davor, dass die dann keine Fehler erhalten, sonder die fixiert wirklich nur die Pixel am Rand und wenn Sie diese nach innen schieben werden diese Pixel wiederholt. Und dadurch erhalten sie dann solche Muster. Das können Sie natürlich als kreativen Effekt verwenden, wenn Sie bestimmte Effekte erzielen möchten, aber das geht vielleicht per transformieren dann doch etwas einfacher, in dem Sie eine Pixelzeile auswählen und diese dann in die Breite transformieren, als das Sie diesen umständlichen Weg über den Verflüssigen-Filter gehen. Auf jeden Fall haben Sie jetzt diese Möglichkeiten kennen gelernt des Kanten fixieren und die Werkzeug Optionen. Und wenn Sie die verstanden haben können Sie viel Zielgerichteter die einzelnen Werkzeuge des Verflüssigen-Filters einsetzen.

Photoshop: Verflüssigen

Erfahren Sie, wie der Verflüssigen-Filter in Photoshop funktioniert – von der leichten Beautyretusche über extreme Comic-Charaktere bis hin zum eckigen Apfel ist alles möglich.

2 Std. 34 min (29 Videos)
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Erscheinungsdatum:16.03.2017

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