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Digitale Transformation im Unternehmen

Die Welt im Wandel

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Dieser Film dreht sich darum, was Digitalisierung bedeutet und warum und was diese verändert.

Transkript

Die Welt verändert sich in so vielen Bereichen. Wirtschaft, Politik, Kultur, Ausbildung, Umwelt, Kommunikation und vieles weitere mehr, um nur einige Beispiele zu nennen. Während dies sicherlich schon immer so war, so ist seit etwa 25 Jahren eine deutliche Geschwindigkeit dieser Änderung festzustellen. Grund dafür ist letztlich die sogenannte industrielle Revolution. Als industrielle Revolution wird die tiefgreifende und dauerhafte Umgestaltung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse der Arbeitsbedingungen und der Lebensumstände bezeichnet. Begonnen hat es mit der ersten industriellen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts, die den Übergang von der Agrargesellschaft zur Industriegesellschaft einleitete. Die zweite industrielle Revolution wird auf zirka 1900 datiert und besitzt als Charakteristika die intensivierte Mechanisierung, den weit verbreiteten Gebrauch von Elektrizität und die Massenproduktion von Gütern im sogenannten Taylorismus. Die dritte industrielle Revolution, auch als mikroelektronische Revolution bezeichnet, seit Mitte der 1970er Jahre, trägt bereits den Beinamen digitale Revolution. Da durch die Digitalisierung, und die seit dem leicht erhältlichen Computer, ein Umbruch ausgelöst wurde, der in alle Lebensbereiche hineinwirkte. Mit Erfindung des World Wide Web im Jahre 1989 kam es dann zur vierten industriellen Revolution, die gerade in den letzten Jahren mit Begriffen wie digitale Transformation, beziehungsweise Digitalisierung ihren Höhepunkt gefunden hat. Schauen wir uns hierzu einige Beispiele an. Zum Beispiel Einkaufen. Früher gab es vor allem kleine Läden, in denen man einkaufen ging. Essen, Kleidung, Technik, alles war schön getrennt. Es gab Tante Emma Läden, Metzger, Maßschneider, Eisenwarengeschäfte oder Möbelläden. Heute verkauft beispielsweise Amazon weltweit in jedes Land der Welt alle erdenklichen Produkte, vor allem die eben genannten. Alleine 2015 lag der Umsatz bei unglaublichen 100 Milliarden US-Dollar. Davon alleine zehn Prozent in Deutschland. Doch es gibt auch noch weitere Geschäftsmodelle, wie beispielsweise eBay, die die Idee des Flohmarkts ins Internet gebracht haben. mit immerhin knapp 30 Milliarden US-Dollar im Jahr und 300 Millionen Usern bei knapp 33.000 Mitarbeitern. Selbst die letzten Domänen des Einzelhandels lösen sich langsam auf. Lebensmittel können beispielsweise mittlerweile in sehr guter Qualität und ohne Unterbrechung der Kühlkette bequem per Internet geordert werden. Viele Supermärkte liefern zudem heute alle verfügbaren Lebensmittel innerhalb von wenigen Stunden an jede Adresse in ganz Deutschland. Aber auch die Maßfertigung von Kleidung erfolgt mittlerweile komplett digitalisiert. Man gibt bequem im Internet alle seine Daten ein und erhält entweder die gewünschte Maßfertigung oder sogar, wenn man sich unsicher ist, was man kaufen soll, ein Paket mit verschiedenen Bekleidungsstücken welches von einem Berater nach den eigenen Wunschangaben zusammengestellt wurde. Oder das Beispiel Kommunikation. Hatte man vor einigen Jahren gerade einmal die flächendeckende Versorgung von stationären Telefonen innerhalb von innerhin 100 Jahren erreicht, so telefonieren heute über fünf Milliarden Menschen weltweit mobil, surfen im Internet, und erledigen einen Teil ihrer täglichen Geschäfte mit Hilfe ihres Smartphones. Nicht anders sieht es bei der Stellensuche aus. Vor nicht allzu langer Zeit war die einzige Möglichkeit an einen neuen Job zu kommen, entweder die Tageszeitung oder entsprechende Jobmessen. Heute werden über 95 Prozent aller Stellen elektronisch abgewickelt; von der Bewerbung, bis zur Zusage. Selbst Assessments sind oftmals digitalisiert und können daher von jedem Platz auf der Erde durchgeführt werden. War es vor kurzem noch völlig üblich, seine komplette Arbeitszeit in der Firma zu verbringen, so sieht die Arbeitswelt der Gegenwart mittlerweile völlig anders aus. Home Office, mobile Arbeitsplätze, Job Rotation, Globalisierung, Sabbatical & Co prägen die Arbeitskultur der heutigen Zeit. Ein Großteil der heutigen Arbeiten erledigen wir entweder direkt im Internet oder mit computergestützter Hilfe. Dies bringt zudem auch andere Ansätze in der Führung und Zielvereinbarung hervor, um nur zwei Beispiele zu nennen. Auf die werden wir in späteren Film ausführlicher eingehen. Während man früher auf Bildungsinstitute angewiesen war, wenn man entweder eine Ausbildung machen oder aber sich weiterbilden wollte, ist die Bildungsstätte heute nur einen Klick entfernt. Ob es nun Sprachen sind, komplette Berufe oder gar das Studium, welches als Fernstudium von überall her auf der Welt absolviert werden kann. Lernt man heute eine Fremdsprache, so hat man beispielsweise 24 Stunden direkten Zugriff auf Lerngruppen oder individuelle Lerneinheiten mit einem Sprachtrainer, da diese aufgrund der weltweiten Verteilung zu jedem Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Von jedem Punkt auf der Erde haben alle Menschen Zugriff auf die größte Sammlung an Wissen, die es je gegeben hat. Damit ist es jedermann jederzeit möglich geworden, zielgerichtet das Wissen aufzunehmen, welches man benötigt. Selbst die Mobilität ist im Wandel, entweder mit dem eigenen Auto oder aber mit dem Taxi war man ohnehin schon sehr mobil. Nun aber stehen wir an der Schwelle der selbstfahrenden Autos, die völlig fahrer- und vor allem fehlerlos durch den Verkehr navigieren, ohne dass man sich um etwas kümmern muss. Oder schauen wir uns die Firma Uber an. Uber ist eine Internetplattform, die freiberufliche Fahrer und Fahrgäste zusammenbringt und dafür 20% Provision verlangt. Mit einem Umsatz von geschätzt über zwei Milliarden US-Dollar. Die Firma gilt als der weltweit größte Anbieter von Taxi-Dienstleistungen in mittlerweile 200 Städten in 45 Ländern. Das Unternehmen hat einen Firmenwert von 20 Milliarden US Dollar und verfügt dabei über keinen eigenen Fahrer und kein eigenes Auto. Hatte man früher nur die Möglichkeit, Hotels und Pensionen über das Reisebüro zu buchen oder direkt vor Ort so kann heute jede Unterkunft bequem über das Internet erreicht werden. Aber darüber hinaus kann nun jeder Haushalt selbst zum Hotelier werden, über die Plattform "airbnb" bspw., ein Community-Marktplatz für Buchungen und Vermietungen von Unterkünften entstanden, der zurzeit in 190 Ländern über zwei Millionen Angebote hat. airbnb wird zurzeit mit 24 Milliarden US-Dollar bewertet, mehr als das zurzeit erfolgreichste Hotel-Imperium Mariott. Früher war es notwendig, alles zu besitzen, um es nutzen zu können, lediglich Leihbibliotheken machten hier eine kleine Ausnahme. Heute hat sich dies wesentlich geändert. So ist die sogenannte Sharing Economy im Kommen. Das bedeutet, man teilt sich Gebrauchsgüter. Firmen wie Uber, airbnb, DriveNow oder Eat With Me sind dort groß im Geschäft. Oder aber die sogenannten Flatrate-Nutzungsmodelle. Dies ist eine reine Nutzung von Gebrauchsgütern, wie Musik z. B. mit der Firma Spotify, TV-Serien und Filme bei Netflix, Bücher und Zeitschriften, Kindle Unlimited oder DriveNow mit der Vermietung von Autos. Schauen wir uns schließlich noch einen völlig anderen Bereich an, nämlich Estland, der völlig zu recht als durchdigitalisierter Staat bezeichnet wird. Das Recht auf einen Internet Breitband Zugang steht in Estland in der Verfassung. Jeder Este hat außerdem einen elektronischen Ausweis damit kann man online wählen, Medikamente bei der Apotheke holen, oder Geld überweisen. Gerade bei so sensiblen Daten wie der Krankenakte, kann der Bürger komplett selbst bestimmen, welche Daten an wen und in welcher Form gegeben werden. Estland arbeitet zudem seit 2000 völlig papierlos und die Steuererklärung, beispielsweise, dauert im Schnitt gerade mal fünf Minuten und wird natürlich voll elektronisch durchgeführt.

Digitale Transformation im Unternehmen

Sehen Sie, was genau unter „digitaler Transformation“ zu verstehen ist und welche Auswirkungen sie für jedes Unternehmen mit sich bringt.

2 Std. 5 min (24 Videos)
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Erscheinungsdatum:19.10.2016

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