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Beautyfotografie und Retusche

Die Wahl der Ausrüstung

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Für die Beauty-Fotografie brauchen Sie gar nicht viele Objektive, Blitze und Lichtformer. In diesem Video zeigt Calvin Ihnen seine eigene Ausrüstung und gibt Empfehlungen, was Sie selbst für dieses Genre zur Verfügung haben sollten.

Transkript

In diesem Film geht es jetzt um die Ausrüstung. Was braucht man für schöne Beauty-Portraits? Das Gute ist, man braucht nicht allzuviel. Warum? Weil es bei der Beauty-Fotografie eher darum geht, eine Nahaufnahme zu erstellen, also ein Gesichtsportrait. Wenn man jetzt on Location fotografiert, vielleicht sogar mit mehreren Personen, dann braucht man da schon mal ein bisschen mehr Material, mehrere Brennweiten, mehrere Blitze, um alles auszuleuchten. In der Beauty-Fotografie sieht das ein klein wenig anders aus, gerade was Objektiv und Kamera angeht, braucht man da nicht soviel. Bevor ich jetzt auch noch auf Lichtformer, Blitze zu sprechen komme, zuerst einmal Kamera und Objetive. Ich selbst fotografiere mit einer Canon 5 D mal 3. Das ist eine Kamera, die in der Preisklasse etwas höher liegt, Ich bin aber der festen Überzeugung, dass man eine solche hochwertigere Kamera jetzt nicht unbedingt braucht. Ich bin auch der festen Meinung, dass man eben mit einer Kamera im Preisklassenbereich von vielleicht 500-600 Euro dennoch sehr sehr schöne Beauty-Portraits erstellen kann. Ich habe eine Kamera in dieser Preisklasse, weil ich eben hauptberuflich arbeite, öfter auch mal eine größere Auflösung brauche und in anderen Bereichen der Fotografie spielt sich diese Kamera dann doch schon aus. Oder die zahlt sich dann aus. Aber wie gesagt, wenn ihr jetzt eine kleinere Kamera habt, ihr braucht jetzt auf keinen denken, ich brauche jetzt eine Kamera für viele tausend Euro. Was viel wichtiger ist, sind die Objektive, weil die sorgen ja eher für die Bildqualität. Also da solltet ihr schauen, dass ihr jetzt nicht unbedingt teure Objektive habt, aber einfach passende für den Beauty- bzw. für den Portrait-Bereich. Was wären passende Linsen? Also ich habe zum einem das 24 -105-Objektiv, das ist so meine "Immer Drauf"-Linse, was ich generell für fast alle Bereiche der Fotografie nutze. Speziell im Portrait- und im Beauty-Bereich bewege ich mich aber von der Brennweite meistens bei 80 mm aufwärts. Ich muss dazu sagen, dass ich mit Vollformat fotografiere. Wenn ihr jetzt keine Vollformat-Kamera habt, dann könnt ihr auch beim Brennweiternbereich ab 50 mm anfangen. Aufgrund des Grobfaktors seid ihr dann tatsächlich auch bei 75, 80 mm aufwärts. Jetzt habe ich dieses 24, 105, und wenn ich mit dem jetzt fotografiere, dann bewege ich mich meistens bei 80 mm, 85 mm, auch mal 100 mm, und nutze diese Brennweite aus. Denn im unteren Brennweitenbereich ist es so, dass das Bild leicht verzerrt. Das habt ihr bestimmt schon mal gemerkt, wenn ihr jetzt mit 24 mm fotografiert, das ist schon so ein bisschen weitwinklig, Linien stürzen, und für ein Gesicht nicht unbedingt vorteilhaft, weil das verzieht sich dann so ein klein wenig. Da es so ist, dass Zoom-Objektive oft eine bessere Abbildungsqualität haben, habe ich noch eine Festbrennweite, Entschuldigung, keine Zoomlinse, sondern Festbrennweiten haben, in der Regel eine bessere Abbildungsqualität, und eine Festbrennweite, die ich nutze, ist diese Linse. Das ist ein 85 mm Objektiv. Mit diesem Objektiv kann ich auch mit einer Blende von 1,8 fotografieren. Diese Blende von 1,8 brauche ich in der Beauty-Fotografie so gut wie nie. Meistens bewegt sich ja die Blende eher im höheren Bereich, damit auch wirklich alles knackscharf ist, aber die Linse hat eine sehr, sehr gute Abbildungsqualität, weil es eben kein Zoomobjektiv ist. Also das könnt ihr euch merken als Grundsatz, eine Festbrennweite hat meistens ein bessere Abbildungsqualität. Das Tolle ist bei dieser Festberennweite, dass sie auch preislich erschwinglich ist, also sie liegt irgendwo um die 300 Euro, da müsst ihr selbst mal schauen. Und das macht für mich diese Linse bei einem Preis-Leistungs-Verhältnis, ist eine absolute Top-Linse. Viele wollen ja auch das 50 mm-Objektiv nehmen, also die 50 mm Festbrennweite, hier auch nochmal, denkt dran, wenn ihr keine Vollformatkamera habt, dann ist das durchaus noch im grünen Bereich. Aber für eine Vollformatkamera wäre mir 50 mm zu wenig. Viele haben vielleicht auch eine 100 mm Festbrennweite, auch super. Aber Grundatz, für mich jetzt, 80 mm aufwärts, damit eben keine großen Verzerrungen entstehen. Und das sind jetzt einfach mal zwei Linsen, wo ich sage, die reichen eigentlich aus, im Prinzip reicht mir persönlich auch eine Festbrennweite, weil nochmal, es geht um Beauty-Aufnahmen und nicht um Fashion-Aufnahmen. Bei Fashion sind Kleidungen sehr wichtig, da macht man Ganzkörper. Aber bei Beauty, Close Up, Gesicht, mir würde eine Festberennweite ausreichen. Wenn man jetzt mal Oberkörper mit dazu nimmt, dann kann man auch mal ein bisschen mit der Brennweite runter, aber ich versuche natürlich immer schön in diesem Bereich zu bleiben. Gu, das zum Thema Ausrüstung. Ich möchte das jetzt auch nicht zu sehr technisch gestalten oder vertiefen. Für mich war wichtig, dass ich diese Empfehlung gebe, wie ich darüber denke, was man benötigt. Jetzt komme wir mal zum Thema Blitze und Lichtformer. Dieses Thema werdet ihr später noch in der Praxis sehen. Daher will ich es jetzt auch nicht zu sehr vertiefen. Was ich empfehlen möchte ist, als erstes mal, ihr braucht nicht unbedingt ein Fotostudio, ein großes, mit Hohlkehle, 10 Meter Platz, 8 Meter Deckenhöhe, weil in der Beauty-Fotografie nochmal, geht es ja um den Bildausschnitt, Es macht natürlich jetzt, wenn man professioneller fotografiert, keinen tollen Eindruck, wenn man im Wohnzimmer fotografiert, aber im Prinzip reicht ein Raum aus. Ja, ihr braucht einfach nur vielleicht einen neutralen Hintergrund. Und daher jetzt keine speziellen Räumlichkeiten. Was die Blitze angeht, man kann schon mit einem Lichtformer oder mit einem Blitz tolle Bilder machen. Ich empfehle euch, mindestens zwei Blitze zu haben, schön wären drei. Weil dann kann man ein bisschen mit Highlights, Streiflicht usw. gestalten. Das seht ihr aber alles noch später in der Praxis. Was die Lichtformer angeht, gibt es ja aktuell sämtliche Größen, Unterschiede, so viele, dass man oft gar nicht mehr durchblickt. Ich empfehle euch, konzentriert euch auf weiche Lichtformer, also ein weiches Licht. Dazu fallen die ganzen Softboxen, Schirme, und all das, was es gibt, Stripplights, das sind weiche Lichtformer, also meistens sehr große Lichtformer, die vornedran noch so einen Diffusor drin haben, und das macht ein Licht weich. Dazu kommen wir später auch noch. Also ich empfehle euch auf jeden Fall Softboxen und kleine Lichtformer, ohne Diffiusoren vornedran, also das kann mal vielleicht ein Reflektor sein, ein Beauty-Dish, der geht für mich auch schon leicht in das etwas härtere Licht. Das sind so meine Empfehlungen. Also schaut, dass ihr da eine kleine Auswahl habt, an Lichtformern, dass ihr da auch später flexibel seid in der Fotografie. Das ist aber ein Thema, wie gesagt, dem widmen wir uns dann in der Praxis. Für mich war es wichtig in diesem Film, mal so einen kleinen Überblick zu geben, was man braucht, für die Beauty-Fotografie. Und ich glaube, es wurde deutlich, dass man gar nicht soviel braucht, also zwei Blitze, einen Raum, eine Kamera mit einer Festbrennweite. Und dann kann man dann schon schöne Bilder erstellen.

Beautyfotografie und Retusche

Hier bekommen Sie alles, was Sie brauchen, um den Einstieg in die Beauty-Fotografie zu meistern, dazu Tipps und Techniken, die auch erfahrene Beauty-Fotografen weiterbringen.

2 Std. 45 min (23 Videos)
Super Video
Bianca H.
Sehr gut erklärt und wirklich lehrreich und ich werde mir das Schlußwort zu herzen nehmen und es zum Üben schnellstmöglich umsetzen :) Super Video, weiter so!
 

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