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Die Vor- und Nachteile des DNG-Formats

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Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
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Transkript

Viele Lightroom- und Photoshop-Anwender haben mich gefragt, ob es sich lohnt, all seine Raw-Fotos in DNG zu konvertieren. Da man diese Frage nicht in wenigen kurzen Sätzen klar beantworten kann, habe ich einmal die Vor- und Nachteile im folgenden Video für Sie zusammengefasst. Zunächst einmal etwas Allgemeines zu DNG. DNG ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie RAW-Dateien haben, das heißt, wenn Sie eine JPG-Datei haben, dann würde ich Ihnen nicht empfehlen, diese in das DNG-Format zu verwandeln, denn da haben Sie keinerlei Vorteil, also aus meiner Sicht, zum Beispiel, die Metadaten, die Sie, wenn Sie, zum Beispiel, mit Lightroom oder mit Camera Raw ein JPEG entwickeln, die werden auch bei dem JPEG direkt in die Datei geschrieben. Zunächst einmal, was ist denn eine RAW-Datei? Eine RAW-Datei ist so was, wie das hier. In diesem Fall eine RAW-Datei aus einem Nikon Kamera, also ein NEF. Bei Canon würden Sie da CA2 finden, und bei anderen Herstellern, wie beispielsweise Sony, da gibt es wieder eigene Bezeichnung, zum Beispiel AEV. Und es gibt noch einige Kameras, die schießen direkt im DNG-Format. Und diese RAW-Dateien, das sind quasi nicht entwickelte Negative, digitale Negative, die erst konvertiert werden müssen, um ein richtiges Bild zu werden. So sage ich mal. Und dieses richtige Bild, das können Sie dann weiter geben an Leute, die keinen RAW-Konverter haben. So, und was ist jetzt da im Unterschied das DNG-Format. Im Prinzip ist DNG alles Mögliche, unter anderem auch ein RAW-Format. Es kann also RAW enthalten, denn DNG ist nichts Anderes als ein Containerformat, das heißt, da kann alles Mögliche drin stecken, da kann eine TIF-Datei drin sein, Sie können auch ein JPEG in DNG verwandeln, auch wenn das nicht sinnvoll ist, denn es teilt in fiesem DNG ein JPEG drin, oder Sie haben oder RAW-Daten in dieses DNG gesteckt. Und damit komme ich gleich zum ersten Vorteil des DNG-Formats, denn das kann Metadaten enthalten, zum Beispiel, Lightroom und Camera Raw. Die schreiben ihre Entwicklungsdaten nicht direkt hier in so eine RAW-Datei. Wenn ich mal öffne mit einem Doppelklick hier in Photoshop, dann sind wir jetzt in Camera Raw. Ich kann jetzt hier einiges verändern, zum Beispiel, den Weißabgleich ein bisschen wärmer machen, ich kann die Belichtung ein bisschen senken und vielleicht die Tiefen etwas aufhellen. Und dann kann ich das Ganze speichern hier als Bild oder ich kann einfach auf "Fertig" klicken. Wenn ich auf "Fertig" klicke, passiert folgednes, dass die Entwicklungsdaten, die ich eben geändert habe, also die Parameter, die ich eben geändert habe, dass diese hier in diese XMP-Datei geschrieben werden. Diese landet dann bei Standard-Einstellung direkt neben der Datei, also in dem Ordner, wo diese Datei gespeichert ist. Man kann das auch umstellen, dass diese Entwicklungsdaten in einem zentralen Cash landen. Aber davon mal abgesehen, Sie haben dann diese Entwicklungsdaten jedenfalls getennt von dieser Datei. Bei einem DNG wäre das nicht der Fall, das heißt, wenn ich dieses NEF verwandle in ein DNG, dann werden diese Entwicklungsdaten in das DNG hineingeschrieben. Ja, aber wie konvertiert man jetzt in ein DNG-Format? In Lightroom wäre das ganz einfach. Das kann ich Ihnen mal schnell zeigen. Ich habe hier Lightroom gerade mal geöffnet, werde hier mal die Datei ins Fenster einpassen, habe ich jetzt genau die gleiche Datei markiert, und würde jetzt, um das in DNG zu verwandeln, Sie sehen hier auf der rechten Seite bei "Dateiname", das ist jetzt ein NEF, da würde ich in die Bibliothek gehen und dann hier wählen "Foto in DNG konvertieren". So kommt dann, wenn ich dadrauf klicke, dieser Dialog. Sie können also nur RAW-Dateien konvertieren, wie gesagt, das würde ich Ihnen immer empfehlen, die Dateierweiterung können Sie eine Groß- oder Kleinschreibung auswählen, und hier die Kompatibilität. Und bei der Kompatibilität komme ich gleich zum zweiten Vorteil des DNG-Formats denn Sie haben die Möglichkeit, wenn Sie mit Lightroom oder mit dem DNG-Konverter, also das ist eine weitere Möglichkeit, Dateien in DNG zu konvertieren, wenn Sie das machen, können Sie auch ältere Photoshop-Versionen und ältere Camera-Raw-Versionen benutzen, um Ihre neueren Fotos, die eigentlich von dieser Camera-Raw-Version noch nicht unterstützt werden, zu bearbeiten, das heißt, Sie können sicherstellen mit DNG, dass Ihre Dateien einer neueren Kamera mit den Versionen von älteren Camera-Raw-Versionen oder eben älteren Lightroom-Versionen kompatibel sind. Das wäre also der zweite Vorteil. OK. Dann können Sie hier noch eine Vorschau einbetten, und Sie können schnell ladende Dateien einbetten usw. Es gibt hier noch die "Verlustreiche Komprimierung", aber dazu kommen wir gleich. Dann würden Sie hier auf "OK" klicken, und dann würden die markierten Dateien hier in DNG konvertiert werden. So. Und das mache ich jetzt mal nicht per Lightroom, denn ich zeige zunächst mal die zweite Variante, wie Sie in DNG konvertieren können, und zwar über Camera Raw. Da können Sie da hier einfach auf "Bild speichern" klicken, dann wählen Sie hier als Format "Digital-Negativ". Hier haben Sie die gleichen Optionen. Sie können die Kompatibilität wählen. Also wenn Sie eine sehr alte Camer-Raw-Version haben, dann müssen Sie hier Camera Raw 2.4 nehmen. 7.1 würde ich Ihnen empfehlen, wenn Sie eine recht neue Version haben, also zum Beispiel, Photoshop CS6 oder CS5. Dann würden Sie damit ganz gut klar kommen. JPEG-Vorschau sollte nicht allzu groß sein. Sie können natürlich hier auch4 "Volle Größe" wählen. Auch hier würde ich schnell ladende Dateien einbetten, damit die Vorschau etwas schneller geht. Und dann können Sie hier auf "Speichern" klicken So. Dann klicke ich hier auf "Fertig", und dann landet hier schon meine DNG-Datei. Die Auen, die gehören je dazu, also dieses Auen.xmp, dass ist die DNG-Datei. Und da kommen wir schon zum dritten Vorteil. Wenn wir das mal vergleichen diese beiden in ihren Dateieigenschaften, drücke mal Commanden e, dann sehen Sie, dass die DNG-Datei deutlich kleiner ist. Also in diesem Fall fällt es nicht so ganz deutlich aus, aber ich habe schon wirklich teilweise 10-12 MB kleinere Dateien bei meiner D800. Und ja, auf die Masse gerechnet, spart man damit schon ein bisschen Speicherplatz. Noch extremer wird diese Einsparung, wenn Sie das verlustbehaftete Format nehmen, also das verlustbehaftete DNG-Format, sogenannte Lossy-DNG, und das eignet sich vor allem für Schnappschüsse und dergleichen, also wenn Sie mal eine Datei haben, die Sie nur aufheben, um zum Beipiel eine Situation zu dokumentieren, einen Schnappschuss, ein Outtake. Dann würde ich Ihnen immer das Lossy-DNG empfehlen, denn damit bewahren Sie den gesamten Dynamikumfang der Szene. SIe haben also quasi eine RAW-Datei, die aber so stark komprimiert ist, dass der Größenunterschied deutlich bemerkbar ist. Und Sie haben dann wirklich einen Dynamikumfang, den Sie so in einem JPEG niemals vorführen würden. Also, Sie haben Möglichkeiten und sparen trotzdem den Speichernplatz. Und da zeige ich Ihnen mal. Ich entwickle mal das original NEF in ein komprimiertes DNG, und wähle hier "Verlustreiche Kompriemierung anwenden." So dabei möchte ich die Anzahl der Bildpixel beibehalten. Sie können noch hier die Bildgröße auf bestimmte Megapixel oder Pixelbreiten beschränke, also die Nicon D300 hat 36 MP, wenn ich hier auf 20 MP beschränke, wird es natürlich schon viel kleiner, aber auf Grund der Vergleichbarkeit lasse ich das mal hier bei der gleichen Megapixelzahl, also bei 36MP. So. Dann speichere ich das unter dem Dokumentnamen mit dem Zusatz "lossy", damit wir auch wissen, was welche Datei ist, und klicke auf "Speichern" und "Fertig". So. Dann wird die Datei verarbeitet, und da haben wir schon. Das ist also die Lossy-DNG. Und wenn ich jetzt mal hier die Dateigrößen vergleiche, dann schauen Sie mal, 47 MB das Original, 47,4 MB hat die DNG-Datei, und nur noch 13,3 MB hat die Lossy-DNG. Und wenn wir jetzt mal diese beiden vergleichen würden in Photoshop, dann können Sie da wirklich vom Dynamikumfang her genau das Gleiche rausholen, also die Tiefen aufhellen, die Lichte abdunkeln, und wenn Sie die bei 100 Prozenten jemals anders stellen, dann müssen Sie schon sehr genau hinschauen, um dort die Abweichung erkennen zu können. Die gibt es natürlich, weil wenn irgendetwas kompriemiert wird, muss irgendwo eine Information über den Tisch fallen. Also, das wäre ein weiterer großer Vorteil von DNG - die Größenverkleinerung. Also, Sie können damit Speicherplatz speichern. Noch ein Vorteil ist, dass im DNG eine Vorschau eingebettet ist. Und diese Vorschau, das sehen Sie hier, die entspricht dem Entwicklungsergebnis. In dem Fall muss ich aber sagen, ist das im Finder nicht so ganz vergleichbar. denn der Finder, der kann auch das RAW interpretieren. Er hat also einen eigenen RAW-Konverter am Bord, und zwar den von Apple, und deswegen wird das hier in der Vorschau zwar anzeigt, das sehen Sie,wenn ich hier mal vielleicht die Größe vergrößere, die Symbolgröße. Hier dann sehen Sie hier. Das ist das unbearbeitete NEF. Und hier sehen Sie wirklich die Bearbeitung in diesem DNG, das heißt, die Vorschau wird so gespeichert, wie das entwickelte Ergebnis ist. Und da haben Sie wirklich im Bildverarbeitungsprogramm die gleiche Vorschau, und zwar in allen Programmen. Ja, und Sie können natürlich hier diese XMP-Datei nicht verlieren bei den DNG-Dateien. Und diese Vorschau, die können Sie natürlich auch aktualisieren. Bei Camera Raw würden Sie einfach die Datei überspeichern, und in Lightroom, da kann ich das auch mal schnell zeigen, da würden Sie dann gehen über, und das ist immer bisschen versteckt. Da müssen Sie schauen, wäre das in der Bibliothek oder in Foto oder in Metadaten. Ich glaube, das ist in Metadaten genau hier "DNG-Vorschau und Metadaten aktualisieren". Und dieser Punkt ist natürlich nur aktiv, wenn ich hier ein DNG habe, und in Lightroom habe ich hier noch das NEF. Und das ist auch dann nur aktiv, wenn Sie hier eine Vorschau geändert haben, also wenn hier jetzt Stichworte hinzukommen, andere Entwicklungseinstellung. Dann können Sie die hier über "Metadaten in Datei speichern" speichern. Und Sie können über diesen Punkt "DNG-Vorschau und Metadaten aktualisieren" diese eingebettete Vorschau auf den aktuellen Stand bringen. Also, wenn Sie Ihre Bilder beispielsweise mit einem anderen Programm, wie zum Beispiel Portfolio oder iView Media, oder wie die jtzt alle heißen, verwalten, dann sehen Sie dort auch das Entwicklungsergebnis. So weit alles ganz toll. Und eine Möglichkeit möchte ich Ihnen noch zeigen, wie Sie Ihre Fotos verwandeln können in DNGs, denn jeder hat Lightroom und vielleicht kann Ihre aktuelle Camera-Raw-Version ja Ihre Dateien noch gar nicht lesen Ihre RAW-Datei, und in dem Fall müssen Sie über den Adobe DNG Converter gehen. Ja, und jetzt würde ich normalerweise empfehlen, dass Sie direkt auf die Adobe-Seite gehen, also adobe.de, und dann sich dadurch klicken, bis Sie das entsprechende Download-Fenster gefunden haben. Aber ich kann Ihnen schon mal sagen, das ist sehr kompliziert, also da je das Richtige zu finden, ist schwierig, gerade wenn Sie jetzt hier, sowie ich in der Adobe Cloud angemeldet sind, oder gehe mal hier über den Adobe-Knopf, lande ich wieder hier. Ich geh mal direkt auf adobe.com. Und ja, dann lande ich auch da. Also, es ist schwierig, jetzt hier diese entsprechende Download zu finden, und deshalb würde ich Ihnen empfehlen, dass Sie danach einach googlen. Also geben Sie einfach ein adobe dng converter und dann Ihr Betriebsystem mac beispielsweise. Klicken Sie "Enter". Na kommen Sie in der Regel beim ersten Treffer schon auf die richtige Seite. Und ja, die müssen Sie erstmal auf dem manuellen Weg finden. Sie sehen hier, das geht über Home Downloads. Also exakt, das ist schwierig, dahin zu finden. Und hier können Sie jetzt die entsprechende Version downloaden. Also nehmen Sie am bestien die Akltuellste. Und ja, die funktioniert ganz genauso, wie ich Ihnen das gerade gezeigt habe in Camera RAW. Das würden Sie downloaden. Das Programm starten. Und das ist mehr oder weniger selbst erklären. Also da bestimmen Sie dann, welche Bilder konvertiert werden sollen, und Sie legen dann die Optionen fest, die ich ihnen bereits vorgestellt habe. OK. Aber jetzt kommen wir mal zu den Nachteilen von DNG, denn auch die gibt es natürlich. Und zwar gehen bei der Konvertierung in DNG einige Informationen verloren. Mich persönlich stört das gar nicht, weil das sind Informationen, die brauche ich persönlich gar nicht. Und das wirklich stört mich nicht. Klingt logisch. Und was geht da genau verloren? Das sind im Prinzip Meganotes, also, das sind Metadaten, die von der Kamera in die RAW-Datei geschrieben werden. Das sind noch keine Metadaten, die Sie jetzt beispielsweise in der Bridge oder hier in Lightroom auf der rechten Seite finden würden, selbst wenn Sie hier alles einbleden, also EXIF komplett oder IPTC und EXIF komplett. Die Meganotes würden Sie hier nicht finden, das heißt, es ist schon eine sehr spezielle Sache. Aber wenn Sie mit bereits gearbeitet haben, dann sollten Sie vorsichtig sein, wenn Sie in DNG konvertieren. Eine weitere Seite ist, dass wenn Sie in DNG konvertieren, die Möglichkeit verlieren, potenziell den originalen RAW-Konverter Ihrer Kamera zu verwenden, das heißt, wenn Sie jetzt zum Beispiel eine Canon Camera haben und mit DPP entwickeln, und da mit den Ergebnissen zufrieden sind, dann zu Lightroom oder Camera Raw weckseln und Ihre Dateien in DNGs verwandeln. Dann würde es nicht mehr funktionieren, dass Sie diese Dateien an DPP, das ist dieses Programm von Canon, übergeben können und dort entwickeln. Also, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie vielleicht ein Foto nochmal mit dem Hersteller RAW-Konverter entwickeln wollen, dann würde ich Ihnen auch empfehlen, zunächst einmal von DNG die Finger zu lassen. Aber im Prinzip war es das auch schon. Das sind die beiden entscheidenden Nachteile, also dass Sie zum einen bestimmte Meganotes verlieren könnten, und zum anderen, dass Sie den original RAW-Konverter nicht mehr verwenden können. Abhängig von Adobe machen Sie jetzt mit dem DNG-Format nicht, denn diese Dateien können Sie problemlos dann in Capture1 auch entwickeln oder beispielsweise in dem DxO RAW-Konverter. Das ist kein Problem. Also, die verstehen auch dieses DNG. Nur verstehen diese Programme sich nicht untereinander, das heißt, wenn ich jetzt in Adobe etwas entwickele, dann an Capture1 übergebe, dann sieht Capture1 natürlich nicht das, was ich entwickelt habe in Adobe, und umgekehrt genauso, wie nicht, weil alle Ihre eigene Sprache sprechen . Aber das ist OK, denke ich mal. Und wenn Sie ein bestimmtes Entwicklungsergebnis brauchen, dann sollten Sie das vorher als TIF oder JPEG direkt exportieren, damit das nicht verloren geht, wenn Sie einen anderen RAW-Konverter dann benutzen. Also, das sind Vor- und Nachteile von DNG. Und ja, ich persönlich wandle die meisten Fotos um in DNG schon auf Grund der Platzersparnis Schnappschüsse wandle ich in Lassy-DNGs um, weil die einfach wirklich winzig sind, um im Vergleich zu einem JPEG soviel mehr Möglichkeiten bieten. Das ist sich für mich persönlich lohn, dieser Speicherplatz wirklich zu sparen, auch wenn Festplattenspeicher heute nicht mehr so teuer ist. Man muss sicher nicht die ganze Platte einfach mit Daten zumüllen, nur weil es geht. Und all das, wenn Sie das mal zusammenfassen, dann müssen Sie jetzt entscheiden auf Grund Ihrer Anwendungsituation, ob Sie Ihre Fotos in DNG konvertieren oder nicht. Was keine Rolle dabei spielt, ist aus meiner Sicht die Zukunftssicherheit. Denn egal was Sie jetzt konvertieren, irgendwann muss das wieder in ein anderes Format konvertiert werden. Und wenn Sie zum Beispiel jetzt eine Canon RAW-Datei haben, und irgendwann der RAW-Konverter, das nicht mehr unterstützt, dann müssen Sie halt einmal in ein Format konvertieren, was dann der darauf folgende RAW-Konverter beherrscht. Und genau das kann bei DNG genauso passieren, weil irgendwann ist dieser Code so veraltet, dass man die Bilder einfach umschreiben muss. Also, wer Ihnen DNG empfehlt auf Grund der Zukunftssicherheit, da müssen Sie nicht unbedingt genau hinhören. Aber die Vorteile von DNG sind, und das sage ich nochmal, dass Sie einen Metadaten-Container haben, das heißt, alle Daten landen in eine Datei, dass Sie kleinere Dateien erhalten, und dass Sie sehr kleine Dateien erhalten, wenn Sie die verlustbehaftete Komprimierung wählen, und dass Sie neuere RAW-Formate mit älteren RAW-Konvertern benutzen können.