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People-Fotografie: Mensch und Pferd

Die verwendete Ausrüstung

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Hier zeigt Alexandra Evang, welche Kamera sie mit welchen Objektiven kombiniert, um ihren ganz persönlichen Look bei der Pferdefotografie zu erzielen. Sie informiert aber auch über alternative Objektive samt deren künstlerischer wie technischer Vorzüge und Nachteile.
03:19

Transkript

Um überhaupt fotografieren zu können, brauchen wir natürlich erst einmal die richtige Ausrüstung. Ich in meinem Fall arbeite am aller liebsten mit meinem 300 Millimeter und in diesem Fall mit einer Vollformat-Kamera, der Nikon D810. Ja das Besondere bei dem 300 Millimeter-Objektiv ist, dass es eine Festbrennweite ist. Das heißt, wir können nicht in das Bild rein- oder rauszoomen. Dem entsprechend bewege ich mich natürlich viel beim Fotoshooting und erspare mir das Fitnessstudio. Es ist natürlich auch relativ schwer. Also das ist nur was für Leute, die das wirklich mögen und auch gern haben, dass die Ausrüstung dann doch dem entsprechend ein bisschen mehr wiegt. Was ich an diesem Objektiv total bevorzuge, ist halt einfach dieses unendlich schöne Bokeh. Das ist mit einer Blende von 2,8 ausgestattet das Objektiv, das heißt, ich habe eine sehr schöne Tiefenunschärfe im Hintergrund meines Bildes, und es ermöglicht mir natürlich auch, sehr weit von meinem Team wegzufotografieren. Das heißt, so entstehen dann noch mal besonders intime und innige Momente zwischen Pferd und Mensch, weil man manchmal gar nicht unbedingt merkt, dass man fotografiert wird. Ja, das ist einer dieser Vorteile, die dieses Objektiv bietet und warum ich persönlich es halt unendlich gerne mag. Kommen wir zu einem anderen Objektiv, was ich euch unbedingt vorstellen möchte. Das ist das 70 - 200 Millimeter-Objektiv. Auch mit einer Blende von 2,8 ausgestattet. Das ist so ein Standard-Objektiv, was wirklich sehr, sehr viele Fotografen nutzen und so eins auch wirklich toll ist, denn das bietet die Möglichkeit auch, aus dem Bild rein- und rauszuzoomen. Das heißt, man ist ein bisschen flexibler, und gerade wenn es darum geht, dass man ein bisschen beengtere Locations hat, wird das Objektiv, wenn [unverständlich] an seine Grenzen kommt, weil ich dann gar nicht die Möglichkeit habe, noch weiter weg zu gehen, habt ihr hier die Möglichkeit, auch ein bisschen aus dem Bild rauzuzoomen beziehungsweise mit 200 Millimetern ist man ja natürlich auch ein bisschen weiter aus dem Bild raus. Wenn ihr mit einer Crop-Faktor-Kamera heißt mit einer Kleinbildkamera arbeitet, seit ihr auch mit diesem Objektiv durch die digitale Vergrößerung automatisch auch mehr an dem Bild dran. Das heißt, bei dem 200 Millimeter habt ihr auch hier ungefähr ein 300 Millimeter-Objektiv. Ein anderes Objektiv, was ich euch zeigen möchte, ist das 85 Millimeter-Objektiv. Das hier ist jetzt das mit einer Blende von 1,8. Das ist ein wunderschönes Porträtobjektiv. Auch hier ist es wieder eine Festbrennweite. Das heißt, wir können nicht aus dem Bild rein- und rauszoomen, sondern man bewegt sich auch automatisch wieder mehr beim Fotografieren. Ja, das Bokeh wird nicht ganz so, wie beim dem 300 Millimeter, weil wir hier natürlich viel, viel weiter weg sind, aber es ist auch wirklich sehr, sehr schön. Für mich persönlich und für meine Art der Fotografie ist es einfach zu nah dran. Ich habe jetzt im Folgenden hier auch noch mal Bilder vorbereitet, die jetzt mit einem 50 Millimeter-Objektiv entstanden sind, was ein sehr, sehr schönes Porträtobjektiv ist, aber sich meiner Meinung nach zumindest für meine Art der Pferdefotografie nicht so perfekt eignet, weil ein Pferd auch einen dem entsprechend großen Kopf hat. Das heißt, ihr seht es hier schon auf dem Foto, es sieht doch irgendwo durch die Proportionen relativ unvorteilhaft aus. Man ist sehr, sehr nah an dem Team dran, das heißt, man fühlt sich auch gleich automatisch mehr fotografiert und wie gesagt, der Hauptgrund ist vor allem auch die perspektivischen Verzerrungen, die das Pferd dann irgendwo leicht hat. Im Vergleich zeige ich euch einmal noch mal das gleiche Motiv mit dem 300er fotografiert. Hier war ich wieder sehr viel weiter weg und die Proportionen vom Pferd sehen einfach direkt automatisch viel harmonischer aus.

People-Fotografie: Mensch und Pferd

Erfahren Sie, wie Mensch und Pferd einfühlsam in Szene gesetzt und portraitiert werden – vom Equipment über die richtige Location und diverse Posen bis hin zur Nachbearbeitung.

2 Std. 33 min (35 Videos)
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