Rechtsgrundlagen für Blogger und Online-Redakteure

Die verschiedenen Blog-Arten

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Es gibt verschiedene Ansätze und unterschiedliche Techniken, um sich online mitzuteilen. Allen Blog-Arten sind die juristischen Grundregeln gemein.

Transkript

Mitte der 1990er Jahre tauchten die ersten Blogs auf. Dabei handelt es sich um ein online-geführtes, in aller Regel öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem Aufzeichnungen geführt, Gedanken niedergeschrieben oder andere Dinge veröffentlicht werden. Zumeist besteht ein Blog aus einer chronologisch sortierten Auflistung von Einträgen. Dabei ist die inhaltliche Ausrichtung sehr verschieden. Die einzelnen Beiträge können sich alle auf ein oder aber auf verschiedene Themen beziehen. Das Verfassen und Veröffentlichen von Blogeinträgen wird als bloggen und der Verfasser als Blogger bezeichnet. Neben Einzelblogs gibt es auch sogenannte Online-Aggregatoren, die als Zugang bzw. Einstieg zu einer Vielzahl von Blogs dienen, nach Sprachen und/oder Themen sortiert. Und auch solche Meta-Blogs lassen sich nochmal zusammenfassen und kategorisieren, wie es etwa in Blog-Verzeichnissen geschieht. Nun gibt es aber nicht nur Blogs, um sich im World Wide Web mitzuteilen. Auch diejenigen, die nicht so gerne schreiben, sondern sich lieber mit Sprache und Bildern ausdrücken, finden dafür passende Plattformen, nämlich YouTube, Instagram & Co. Der Betrieb eines eigenen Podcasts stellt ebensowenig ein wirkliches Problem mehr dar. Die charakteristischen Merkmale eines typischen Blogs sind insbesondere die folgenden: Nämlich Beiträge. Die einzelnen Blogbeiträge bilden den eigentlichen Inhalt, also letztlich den Hauptbestandteil eines Blogs. Nicht selten werden sie umgekehrt chronologisch aufgelistet, damit sich die aktuellen Beiträge stets oben auf der Webseite befinden. Themenbereiche: In aller Regel wird ein Blog in verschiedene Themenbereiche unterteilt, in die wiederum die einzelnen Posts einsortiert werden. Die Gesamtheit aller Posts zu einem bestimmten Thema wird als Thread bezeichnet. Kommentarfunktion: Blogbesuchern wird oftmals ermöglicht, eigene Kommentare zu einzelnen Postings zu hinterlassen, entweder nach einer notwendigen Registrierung oder auch gänzlich anonym. Trackback: Die Trackback oder auch Pingback genannte Funktion, ermöglicht die automatisierte Verweisung von einem Blog auf einen anderen, der ebenfalls dieses Verfahren unterstützt. Bei einer Verlinkung innerhalb eines Blogposts auf ein anderes Posting, im selben oder auch in einem anderen Blog, wird die "stored", ähnlich wie in einem Kommentar, unter dem verlinkten Beitrag angezeigt. Web-Feed: Mittels sogenannter Web-Feeds, wie zum Beispiel der RSS-Funktion, müssen Nutzer eines Blogs diesen nicht regelmäßig ansteuern, um sich auf dem Laufenden zu halten. Sie können sich die News sozusagen per Web oder RSS-Feed ganz bequem an ein speziell dafür vorgesehenes Programm, die sogenannten Feed-Reader, direkt an Outlook oder auf den Browser liefern lassen. Wird auf der betreffenden Website ein neuer Beitrag online gestellt, so erfährt der Nutzer das durch einen entsprechenden Eintrag im Feed. Er kann sich die Einträge wie in einem Inhaltsverzeichnis anschauen und dann ggfs. die dort vorliegenden Einträge gezielt ansteuern. Permalinks: Viele Blogs nutzen eindeutige, sich nicht verändernde, also permanente Internetadressen. Will man einen bestimmten Einzelbeitrag in einem Blog gezielt ansteuern, so kann dies schnell und sicher über diese Permalinks geschehen. Schlagworte: Vielfach werden die Begriffe, die besonders häufig in den Postings eines Blogs auftauchen, auf der Startseite in Form einer Wolke dargestellt. Hierbei erscheinen die Begriffe, gemessen an der Häufigkeit ihrer Verwendung, mehr oder weniger groß dargestellt. So entstehen regelrechte Schlagwortwolken, die sogenannten Tag-Clouds. Blogroll: Oftmals verweisen Blogbetreiber auf andere Blogs. Die Sammlung solcher Verlinkungen wird als Blogroll bezeichnet. Unter dem Kunstwort Vlog ist ein Blog zu verstehen, der nicht aus Textbeiträgen, sondern aus einzelnen Videos besteht. Möglich ist auch eine Kombination aus Video- und Textbeiträgen. Realisiert werden solche Videocasts entweder mittels normaler Blogsoftware, wie zum Beispiel Wordpress, Joomla oder ähnliches oder über spezielle Plattformen, wie zum Beispiel YouTube. Ein Podcast kommt im Gegensatz dazu ohne Bilder aus und besteht rein aus Audioinhalten. Für dieses Format gilt Ähnliches wie für Vlogs, denn auch hierfür eignet sich die spezielle Plattform oder eben auch die eigene Webseite. Wer mehr der visuelle Typ ist, aber keine bewegten Bilder anbieten möchte, kann auf die Form des Foto-Blogs zurückgreifen. Auch dies kann auf der eigenen Webseite oder einem Spezialanbieter realisiert werden, zum Beispiel bei Instagram, Flickr oder Photobucket.

Rechtsgrundlagen für Blogger und Online-Redakteure

Machen Sie sich mit den wichtigsten juristischen Eckpunkten im Redaktionsalltag vertraut.

1 Std. 25 min (30 Videos)
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Erscheinungsdatum:22.02.2017

Dieses Video-Training berücksichtigt die Rechtslage in Deutschland und an gekennzeichneten Stellen in der Schweiz und in Österreich bis einschließlich September 2016. Es soll für die angesprochenen Rechtsbereiche sensibilisieren und ein entsprechendes Problembewusstsein schaffen. Eine Einzelfall-bezogene ausführliche Beratung durch einen hierauf spezialisierten Anwalt wird hierdurch nicht ersetzt.

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