Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Aufzug modellieren

Die Tragsäule des Schachts

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Der Fahrstuhlschacht wird von vier Säulen getragen, die jeweils in den Ecken stehen. Modellieren Sie diese Säulen mithilfe von Zylindern, Boole-Operationen und Bevel-Deformatoren.

Transkript

Ja, wie Sie hier im Hintergrund schon sehen können, ich habe das in dem Abschnitt zuvor leicht modifizierte Frontgitter hier um 90 Grad gedreht schon mal und an die rechte Seite gestellt. Was jetzt den exakten Abstand hier in der Ecke betrifft, der wird definiert durch die Säulen, die dort stehen, und auch da könnte ich mir vorstellen, dass das nicht komplett bündig ist, sondern hier vielleicht solche Klammern. Hier oben sieht man solche Halteelemente, die da angebracht sind und das Ganze wahrscheinlich fixieren. Also da kann man auch noch mal daumenbreit vielleicht ein bisschen Luft lassen. Aber wichtig ist, dass wir zumindest grob uns jetzt einigen, über den Durchmesser dieser Rohre und vor allen Dingen berücksichtigen auch. Man sieht das hier im unteren Teil, dass die scheinbar nahtlos übergehen in eine eckige Form, die jetzt zulässt, dass man hier ein Sicherheitsgitter dann auch noch mal anbringt. Also, müssten wir da auch für einen Übergang sorgen entweder, oder wir stecken einfach zwei unterschiedlich stark unterteilte Zylinder ineinander. Wahrscheinlich ist das auch in Ordnung, wenn man den Übergang ein bisschen mit Bevel glättet. Schauen wir mal, was für uns am sinnvollsten ist. Beginnen wir mal mit den Säulen, weil die uns ja, so ein wenig dann auch vorgeben, wie die Dimensionen der übrigen Teile aussehen. Was die Höhe betrifft, man sieht, dass das hier noch mal ordentlich höher geht als die eigentliche Kabinenhöhe. Tja, abschätzungsweise: Wir waren hier ungefähr bei zwei Metern. Also, vielleicht noch mal. Es ist nicht ganz das doppelte obendrauf aber so, 3,50 m., 3,80. Sowas in der Höhe ungefähr. Könnte hin kommen, wenn das hier die zwei Meter-Marke über Boden ist. Schauen wir mal. Da müssen wir einfach ein bisschen klug schätzen. Starten wir mal mit dem besagten Zylinder, und ich bringe den jetzt einfach mal optisch auf ein Maß, wo wir sagen: Den nimmt man das ab, dass der den ganzen Fahrstuhlschacht trägt. Soll aber auch nicht zu dick sein, sondern so ein bisschen zu den Filigranen passen. Das könnte hier ganz gut sein, wenn ich in Radius von 4,5 sowas in der Größenordnung vielleicht annehme. Gefällt mir erstmal ganz gut. Platziere das jetzt hier mal. Ja, wir dürfen es nicht ganz in der Ecke platzieren, weil hier drunter ja, noch diese -- ja, was ist das dann -- achteckige Form kommt und die diese Lücke schließt. Also, die ist ja auch noch etwas größer. Wenn man noch mal einen prüfenden Blick auf den Finder werfen, hier auf das Bild, es geht ja hier noch etwas auseinander und hat hier aber Kontakt zu dem Boden. Na ja, schwierig abzulesen. Vielleicht ein bisschen nach innen gerückt. So ähnlich, wie ich das hier jetzt auch schon angelegt habe, und ich nehme das jetzt einfach mal ungefähr so an. Das ist hier vorne nahe zu bündig. Na ja, wir müssen ein bisschen Platz lassen, so. Das ist jetzt ein bisschen Haarspalterei, weil wir es einfach nicht wissen, aber so könnte das funktionieren. Das Element platziere ich hier entsprechend. Man kann das hier mit Hilfslinien natürlich gerne auch noch markieren oder maskieren. Man könnte auch jetzt hier eine Rechteckfläche einfach mal reinlegen. So, und da sehen wir, dass wir hier eigentlich mit dem Teil verkehrt liegen. Da müssten wir eigentlich weiter rein rücken. So ungefähr, um diese Wölbung hier ungefähr gleich zu haben. Das ist der Abstand hier, der ist falsch gedacht. Muss nach vorne. So ist es richtig, ja. So ist es richtig. Genau. Es steht ein bisschen nach vorne und dann kann es hier hinten irgendwie befestigt werden, und man hat hier einen schönen Abschluss. Zu sehr darf es ja, auch nicht in den Schacht hinein ragen, sonst wird die mögliche Kabinengröße dadurch zu sehr eingeschränkt, wenn man jetzt so ein bisschen technisch denkt. Das nehmen wir mal so hin, und ich schaue mir mal an, wie das aussieht mit 3,80 Meter. Ja, das kann schon hin kommen. Dass wir da oben den Aufsatz haben und hier ungefähr bündig sind. Das wäre dann bei 1,90. Also, bei der Hälfte. Wobei wie ich sehe hier, dass noch nicht ganz Plan auf dem Boden steht. Dann müssten wir also vielleicht das noch ein bisschen nach unten ziehen. Springt jetzt hier leider ein bisschen. Das ist zu viel. Einen Tick noch zu wenig. Ja, damit können wir leben. Das schlimmste wäre, wenn das Ganze nachher über dem Boden schwebt. Das wollen wir natürlich nicht, aber so ist das in Ordnung. Und dann hätten wir jetzt hier einen Zylinder. Den lasse ich erstmal so, bevor ich den verteile, damit wir mit Instanziierungen arbeiten können. Die sind nämlich alle identisch, wenn man sich das ansieht. Bis auf diese Klammern vielleicht, aber das weiß man außen vor. Das heißt, würde ich jetzt den machen, diese Eckigkeit hier unten umzusetzen, ich schätze dass mal, das geht ja, sogar etwas über den Boden schon los, wie man hier sieht. Auf vielleicht 50 Zentimeter, wenn wir hier von der üblichen Höhe eines Handlaufs ausgehen. Vielleicht so, 50 Zentimeter, vielleicht auch 45 nur, aber nehmen wir mal 50. Ich nennen das mal "Tragsäule". Mache davon eine Kopie. Nenne das jetzt einfach mal "eckig" in der [unverständlich] eines technisch sinnvolleren Begriffs und versuche hier mal achteckig. Klappt nicht. Zehneckig. Dann haben wir hier Gerade an das Stück, und wir brauchen es -- mal schauen, wir müssen ja, doch -- achteckig würde passen, wenn wir das entsprechend rotieren. So, dann haben wir ein Gerades an das Stück und dort führt das Gitter. Also, im Prinzip kommt das hin mit 360/8. Und dann muss man noch durch zwei teilen. 22,5. Genau. -22,5 ist die Drehung, die wir hier brauchen, und dann macht man das einen Tick größer. So. Das hat natürlich nicht die volle Länge, sondern, wie gesagt, ich schätze mal auf 50 Zentimeter. Sehen wir hier nach unten und das, ja, vielleicht ist das ja, sogar mit der Höhe hier identisch von diesen Bodenleisten. Ja, es ist vielleicht sogar noch ein bisschen höher, nö? Gehen wir mal auf 60. Wollen noch mal schauen. Also, hier oben, tatsächlich, das könnte ungefähr hinkommen mit der Höhe der Bodenleiste. Dann geht es ja, doch noch mal ein gutes Stück nach unten. Na ja, gehen wir mal auf 70 und dann ist es aber auch schon gut. Wir kennen halt das Originalmaß nicht. So. Aber das könnte funktionieren. Vielleicht noch ein Stückchen größer. So. Damit man das gut erkennen kann. Was jetzt hier vielleicht interessant wäre, für den besagten Übergang. Wir haben ja, jetzt hier ein bisschen Distanz. Wir können es zumindest mal ausprobieren, wie das Ganze aussieht, wenn wir das in einem Boole-Objekt verbinden lassen. A plus B und dabei ein einzelnes Objekt mit N-Gone-Kanten erzeugen und da bei die "Schnittkanten selektieren" lassen. Das ist so die Voraussetzung dafür, dass wir mit dem Bevel-Befehl jetzt gleich arbeiten können. Das sieht von außen jetzt noch wenig spektakulär aus, aber wenn wir dem Ganzen jetzt als drittes das Bevel-Objekt unterordnen und hier einen Großbuchstaben "I" eintragen, dann beschränkt sich der automatisch hier auf diesen Berührbereich. Ich gehe mal hier auf "Grenze" und senke das hier mal ein bisschen ab. Mit ein paar mehr Unterteilungen. "Topologie" ohne "Phong brechen" und das ist eigentlich, ja, genau das, was ich sehen wollte. Was jetzt noch Sinn macht, wäre hier diese Außenkante und die vielleicht auch noch ein bisschen zu brechen, also hier eine zweite Kopie zu verwenden, die wir natürlich nicht auf "I" wirken lassen, sondern über den Winkel wirken lassen. Und der Winkel ist nun mal an diesen Kanten besonders hart, deswegen werden auch nur die dann für die Brechung herangezogen. Ich mache es jetzt einfach noch mal ein Stückchen größer, damit wir hier keine Probleme bekommen, mit dem Reinlaufen. Das sei uns verziehen, dass es hier ein bisschen hereingeht. Notfalls rücken wir unsere Säule einfach ein bisschen nach innen. Das ist es mir jetzt einfach wert, diesen schönen Übergang dort zu haben. Macht ja, vielleicht sogar Sinn, dass das hier an diesen geraden Seiten befestigt ist. Vielleicht ist es ja, sogar so. Dann machen wir es doch einfach so und ziehen das Gitter hier ran. Tja, das ist doch noch viel kleverer für die Befestigung. Perfekt. Tja, manchmal muss man einfach rumspielen. Das sieht doch viel besser aus. Perfekt. Genauso machen wir es und genauso werden wir gleich noch die anderen Ecken verarzten.

Bradbury Building visualisieren mit Cinema 4D: Aufzug modellieren

Lernen Sie, geeignete Bildvorlagen auszuwählen und mit unterschiedlichen Modeling-Techniken sowohl technische Baugruppen, als auch verspielte Ornamente zu konstruieren.

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Erscheinungsdatum:22.02.2017

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