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Photoshop CC 2017 Grundkurs: Basiswissen

Die "Top Five"-Filter von Maike Jarsetz

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Aus der Fülle der Filter gilt es, die "Top Five" herauszupicken, die alltagstauglich sind. Hier sehen Sie die Filter "Camera Raw", Fluchtpunkt, Verflüssigen, Iris-Weichzeichnung und "Unscharf maskieren" im Praxis-Einsatz.

Transkript

Sicherlicht hat jede seine Lieblingsfilter und so gibt es auch bei mir die Top Five Filter, also die, die in meine Photoshoparbeit sicherlich am häufigsten eingesetzt werden. Diese möchte ich Ihnen hier zeigen und ich glaube, dass diese Filter tatsächlich auch zu den wichtigsten der großen Filtersammlung gehören. Der erste Filter, der in Photoshop meiner Ansicht nach genutzt werden sollte, sofern die Bilder nicht auskorrigiert vorliegen oder als Raw-Bilder vorliegen und dann mit Camera-Raw entwickelt worden, ist der Camera-Raw Filter . Denn hier kann ich wirklich bald alle Korrekturen, die das Bild für die Erstkorrektur nötig hat, in einem Filter durchführen. Es startet mit einer Belichtungskorrektur dem Ausloten der Tonwerte nach schwarz und weiß, das ist hier gegeben, dann gucke ich, ob ich die Belichtung anpassen kann, sehe hier in diesem Motive, dass die Schatten sehr schwer sind, die kann ich ausziehen, ich kann den sehr hellen Himmel etwas abdunkeln, dass hier wieder Zeichnung reinkommt. Der Klarheit kann ich ein Deteilkontrast verstärken, ich kann über den Dynamic-Regler entscheiden, wie viel oder wie wenig Farbe in das Bild rein soll. Die Farben kann ich ja noch genauer steuern, ich kann für einzelne Farbsegmente steuern, ob diese helle oder dunkle gesättigte oder ungesättigte rüberkommen sollen. Und so kann ich zum Beispiel die Grüntöne heller machen, die Gelbtöne ein bisschen dunkler, so, dass der Kontrast hier im Rasen gar nicht so sehr auffällt. Die Rottöne in den Gebäuden mach ich ein wenig heller, die Blautöne mache ich dunkler, so wird das, was noch an Zeichnungen Himmel ist hier ein wenig mehr verstärkt. Auch die Sättigung kann ich verstärken, und so dem Bild schon die ersten Korrekturen mitgeben. Im Vergleich sieht man das, denke ich ganz deutlich. Ich kann hier sogar soweit gehen, dass ich objektiv bedingte Verzerrung entweder über die Objektivkorrekturen korrigiere oder aber über ein transformieren Werkzeug, in dem ich hier die vertikale Perspektive direkt anfassen kann. Die Perspektive lass ich jetzt aber so und nehme das als Grundlage für einen nächsten Fillter, den ich Ihnen zeigen möchte und zwar ein Filter, der dann notwendig ist, wenn ich mit einer starken Perspektive zu tun habe und in dieser Perspektive Korrekturen ausführen möchte. Ein Beispiel hier, dieses Gebäude ist nun sehr verzerrt und ich möchte das so retuschieren, dass hier diese etwas offenen Fenster nicht mehr sichtbar sind, ich also ein einheitliches Bild von Fensterfronten habe. Ein direktes Kopieren dieser Fenster geht nicht, denn die sind hier oben deutlich kleiner und auch natürlich anders verzerrt. Und in solchen Fällen nutze ich den Fluchtpunkt-Filter. Mit dem Fluchtpunkt-Filter nehme ich als erstes eine Perspektive auf, das heißt, ich gebe erstmal an, in welcher Perspektive dieses Gebäude oder dieses Objekt da steht, kann das dann über den gesamten Bildbereich hochziehen auch noch verfeinern und dann kann ich in dieser Perspektive retuschieren. Wie auch andere retusche Werkzeuge, nehme ich mit dem Stempel einfach ein Bereich auf, wie ich hier die Ecke des Fensters und die passe ich hier oben an. Wenn ich jetzt mein Werkzeug bewege und weiter nach oben gehe, sehen Sie, dass es immer kleiner wird, weiter nach unten dort wird es immer größer, denn die Perspektive wird miteingerechnet. Und deshalb kann ich jetzt einfach hier rüber retuschieren, mir sicher sein, dass die größen Unterschiede, die notwendig sind, hier über den Fluchtpunkt-Filter einfach übertragen werden. Eine andere Art von Eingriff ist der verflüssigen Filter. Mit den erflüssigen Filter kann ich Pixel in jede beliebige Art und Weise verschieben und, das dient oft dazu, Formen, die mir nicht ganz so gefallen, etwas korrigieren zu können. Der verflüssigen Filter arbeitet mit Werkzeugen, die ich Ihnen jetzt hier nicht in der kompletten Gefühle zeigen kann, aber schon mit dem ersten Werkzeug können Sie sehr schön einfach Formen durch leichtes Drücken in der Form verändern. Sie sehen, wie ich hier, an den Brustbereich dieses Schwanes gehe und die etwas ja aus Gebäudeform einfach ein bisschen glette, so, dass es ein bisschen eleganter aussieht. Der Hals hier kann auch ein bisschen schmaler im oberen Bereich, dafür kann ich die Kurve im unteren Bereich ein bisschen mehr rausziehen und so kann ich Formen so ändern, wie es meiner Ansicht nach, das Bild etwas schöner macht. Dieser Filter wird oft für die Beautyretusche eingesetzt, aber auch bei vielen anderen Objekten, wo leicht an Form gearbeitet werden muss. Die Vorschau zeigt mir die Korrektur, die ich hier gemacht habe, Sie sehen den deutlichen Unterschied, aber Sie sehen auch, dass ich hier nicht zu doll eingegriffen habe, dass es nicht unnatürlich wird. Ja, natürlich gehören zu Riege der Top-Five Filter für mich auch Scharf- und Weichzeichnungsfilter. Ich zeige Ihnen zu Nächst den klassischen Scharfzeichnungsfilter "Unscharf maskieren", dazu zoome ich mich mal auf die 100% Ansicht in dieses Bild hinein, um es gleich besser beurteilen zu können. Den Unscharf-maskieren Filter finden Sie in den Scharfzeichnungsfiltern, auch hier kann ich einen bestimmten Bereich auswählen, der ist jedoch in diesem Vorschaufenster recht klein, das hat Submit nicht immer auch im Originalbild etwas näher an. So, in diesen Unscharf-maskieren Filter wählen Sie folgendermaßen an, Sie geben mit der Stärke die Intensität an, wie stark kleine Kontraste verstärkt werden sollen und mit dem Radius geben Sie an, wie klein diese Kontakte sind, umso größer Sie den Radius machen, umso stärker ist die Wirkung, aber, umso stärker sind auch Nebeneffekte, Sie sehen das hier an diesem Glow Effekt. So was möchte man nicht, deshalb bewegt man sich hier in sehr kleinen Radien, die teilweise auch unter einem Pixeling. Mit der Stärke intensivieren Sie die Scharfzeichnung aber auch hier können Sie übertreiben, Sie sehen, mit einem Wert von 280 habe ich auch hier diese unschönen Konturen, die es natürlich gilt zu vermeiden. Das heißt, ich zeichne nur soweit scharf, wie ich das Bild brillanter machen kann, aber diese unschönen Kontrollen nicht unangenehm zur Geltung kommen. Mit der Steuerungstaste und 0 blende ich mir mal das gesamte Bild wieder ein, Als nächstes und als letztes möchte ich Ihnen einen von vielen Weichzeichnen zeigen und da möchte ich Ihnen einen aus der Weichzeichnen-Galerie zeigen, der sehr schön einen Fokus ins Bild setzen kann und deshalb das Bild wichtige noch mal betonen kann. und zwar ist das Iris-Weicheichnung. Mit der Iris-Weichzeichnung habe ich immer einen scharfen Mittelpunkt, den ich narürlich jetzt hier sowieso auf die Scherfe meines Motives setzte und kann dann zum Randbereich, also zu der Linie hierhin die Stärke der Weichzeichnung bestimmen. Das kann ich natürlich auch sehr unnatürlich machen und übertreiben, ich lasse es aber mal so übertrieben, damit Sie sehen, wie Sie diesen Filter noch weiter steuern können, Sie können generell die Form des Filters verändern eckige oder ellipsenförmiger, Sie können an den kleinen Punkten die Ausdehnung, aber auch die Richtung dieser Ellipse verändern, Sie können den mittleren Punkten bestimmen, wo die Weichzeichnung beginnen soll und natürlich die generelle Ausdehnung steuern. Wie gesagt, mit dem Weichzeichnen Wert geben Sie an, wie stark weichgezeichnet werden soll und wie stark Sie damit das Motiv richtig betonen wollen. ich bestätige das mal und damit haben Sie auch den fünften meiner Lieblingsfilter gesehen, die Iris-Weichzeichnung vorher den klassischen Unscharf-maskieren Filter, um dem Bild den letzten Schliff zu geben und davor den Camera-Raw Filter für die generelle Anpassung, den Fluchtpunkt Filter für notwendige Retusche in der Perspektive und den verflüssigen Filter, wenn es darum geht, Formen etwas zu beeinflussen und zu schönen.

Photoshop CC 2017 Grundkurs: Basiswissen

Lernen Sie Adobe Photoshop von der Pike auf. Entdecken Sie die Benutzeroberfläche, lernen Sie Ebenen, Masken und Auswahlen kennen, und erfahren Sie die wichtigsten Fachbegriffe.

4 Std. 28 min (50 Videos)
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Erscheinungsdatum:30.11.2016

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