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Access 2016: Tabellen für Fortgeschrittene

Die Tabelle vervollständigen

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Dem Entwurf des Datenmodells folgend, werden nun die fehlenden Datenfelder ergänzt. Dabei können sogar schon die Fremdschlüssel erstellt werden, obwohl deren Nachschlagetabellen noch gar nicht existieren.

Transkript

Ich möchte jetzt den Entwurf dieser Tabelle weiterbearbeiten. Was ich ganz oft sehe, ist, dass diejenigen, die so eine Tabelle im Entwurf weiterbearbeiten wollen, erst einmal in die Datenblattansicht wechseln, also hier ganz skrupellos mit Doppelklick die Datenblattansicht öffnen. Jetzt werden alle 2 Millionen Datensätze geladen. Zugegeben, hierin stehen nur zwei, aber vielleicht kommen die sogar noch aus einer verknüpften Tabelle aus einem Netzwerk. Das kann also richtig, richtig lange dauern. Was Sie aber gar nicht wollen, ist, die Daten anzusehen. Sie wollen, und das machen die meisten dann, hier in die Entwurfsansicht wechseln. Das ist wirklich vergeudete Zeit. Gehen Sie besser direkt auf die Tabelle, machen einen Rechtsklick und gehen in die Entwurfsansicht ohne den Umweg. Das ist bedeutend schneller, vor allem bei großen oder verknüpften Tabellen. Was ich jetzt hier nachbessern möchte, sind zum Beispiel die Eintragungen. Im Datenmodell habe ich festgelegt, dass "persoTitel" ein T30, das ist meine Notiz für einen Text mit 30 Zeichen, werden soll. Tatsächlich habe ich aber hier einfach die Feldgröße auf 255 gelassen. Das ist nicht wirklich tragisch. Erstens haben wir hierin nicht viele Personen stehen. Ich sage einmal, die ersten tausend Datensätze interessieren sowieso keinen. Man sollte trotzdem natürlich für große Datenbank vorplanen, aber auch ein bisschen die Kirche im Dorf lassen Also, ich werde keine tausend Köche einstellen in meiner Datenbank. Also ist es nicht tragisch. Aber wenn ich es ordentlich machen will, dann werde ich jetzt hier die Feldgröße nachbessern von maximal 255 auf jetzt nur noch 30. Das wird bedeuten: Wenn jemand zukünftig einen Titel eintragen will, dann wird es nach dem 30. Zeichen piepen. Jetzt ist es andersherum. Ich habe darin schon Daten stehen. Wenn ich diese einzige Änderung jetzt also speichern will, dann wird mich Access darauf hinweisen, dass da einige Daten verloren gehen könnten, weil ich eben die Größe verkürzt habe. Ich weiß aber, da kann nichts passieren. Darin steht faktisch auch nichts. Also kann ich das machen. Sie sollten solche Änderungen möglichst frühzeitig machen, am besten wenn noch gar keine Daten darinstehen. Hierin stehen ja nur Spieldaten im Moment. Und das mache ich für die übrigen Felder auch: also Vorname auch auf 30. Die sollten alle vier auf 30 gestellt werden. Also hier auch auf 30. Und der Nachname sollte allerdings, sehe ich gerade, auf 50 gestellt werden. Das werde ich jetzt genauso speichern. Und ich werde eine zusätzliche Frage, tatsächlich sogar mehrere, bekommen, weil ein berechnetes Feld sich auf zwei andere Felder bezieht, die sich geändert haben. Also, bei dem Speichern, erstens habe ich den Vornamen geändert. Das betrifft das berechnete Feld, ja. Zweitens habe ich den Nachnamen geändert. Das betrifft auch das berechnete Feld. Und jetzt kommt noch der Hinweis, dass in diesen Originalfeldern, also die Länge, die Breite, oder wie immer Sie das bezeichnen wollen, die Anzahl der Zeichen dieses Feldes verkürzt worden. Will ich auch bestätigen. So, und jetzt habe ich sozusagen aufgeräumt. Jetzt kann ich einmal gucken, ob hier etwas abgeschnitten ist. Das hätte ich aber besser vorher gucken sollen. Bei meinen kurzen Daten ist das sowieso unerheblich. Und jetzt kann ich die übrigen Feldnamen ergänzen. Da fehlen nämlich noch ein paar. Zum Beispiel wollte ich die Adresse zumindest ansatzweise hineintun, also eine "persoStrasseNr". Achtung: nie "ß" oder Umlaute hinein. Deswegen schreibe ich es hier mit "ss". Das gibt nur Ärger. Sie sollten in Feldnamen nur einfache Buchstaben benutzen. Das ist ein grundlegend amerikanisches System, und an solchen Stellen bemerkt man das. "ß" und Umlaut ist erlaubt, gibt aber nur Ärger, weil es plötzlich, wenn Sie zum Beispiel auf einen fremdsprachigen Rechner wechseln, der nicht deutschsprachig ist, das nicht mehr lesbar finden. Also besser nicht machen. Und ich notiere hier im Feldnamen ganz deutlich, dass es die Straße mit der Hausnummer sein soll. Das verstößt eigentlich gegen die Normalisierungsregel der Atomisierung, also keine zwei Inhalte in einem zusammenfassen. Aber da ich die Straße und die Hausnummer nie getrennt brauche, ist das hier einfacher, und ich kann also dafür auch wieder einen kurzen Text machen. Und der darf immerhin 50 Zeichen lang sein, sagt mir meine Liste. Und dann gibt es noch so etwas wie "persoAnschriftZusatz". Da kann dann meinetwegen noch das Geschoss stehen, oder "Hinterhaus", oder irgendwie so etwas. Auch das ein kurzer Text, und zwar mit maximal 30 Zeichen. Jetzt kommt das erste etwas schwierigere Feld. Eigentlich fehlt da oben noch eines dazwischen, aber ich fange einmal mit diesem an, denn der Ort steht ja nicht im Klartext hierin, sondern als Fremdschlüssel, also ein "perso", das ist das Präfix von dieser Tabelle. Und jetzt muss ich aus dem Kopf wissen, wie das Feld in der anderen Tabelle heißt, die ich übrigens noch gar nicht erstellt habe. Das macht aber nichts. Ich kann, weil ich ja schon weiß, wie es zukünftig heißen will, sagen, es muss "ort__ID", das ist der Feldname, heißen und eine Referenz sein. Und da ich jetzt schon, eigentlich hätte ich die andere Tabelle mit den Orten erst anlegen sollen, da ich jetzt schon weiß, dass es sich tatsächlich um ein Textfeld dort handeln wird, obwohl darin das "ID" steht, weil es nämlich die Postleitzahl ist, wird hier ein kurzer Text bleiben, und ich muss auch wie drüben exakt zehn Zeichen angeben. Wenn ich in dem Feld "ort__ID" auch Text, kurzer Text nämlich, auf zehn Zeichen setze, muss ich das hier genauso machen. Sonst darf ich nachher keine Beziehung machen. Das ist eher ungewöhnlich. Im Normalfall steht hier ein Long. Das ist nämlich das, was ich da oben einfüge, und zwar ausdrücklich einfüge. Ich habe diese Zeile markiert und lasse dort etwas einfügen. Dort gibt es einen zweiten Fremdschlüssel. Eigentlich müsste ich sagen, den ersten, denn der steht da oben. Dann nehme ich auf die "funkID" bezogen eine Referenz. Auch die Tabelle "Funkionen" gibt es noch nicht. Und im Normalfall haben Sie Fremdschlüssel in einer Zahl, nämlich in einem Long. Und ich lasse den Standardwert hier auch auf 0, weil das dann sicherstellt, dass man da etwas auswählen muss. Also, wir haben hier zwei Fremdschlüssel. Normalerweise würde ich alle Fremdschlüssel nach oben legen. Das ist in der Ansicht der Beziehungen einfacher zu sehen. Aber hier bezieht es sich ausdrücklich auf den Ort. "dies zeigt später den Ort", schreibe ich schon einmal dahinter. Und hier, sehen Sie, ist ein eigenes Beschreibungs- und Kommentarfeld, aber öffentlich. Das wird nachher da unten zu sehen sein. Da kann man sich so etwas einmal notieren. Und dann fehlt noch "persoDatumGeburt", ein Datum-/Uhrzeit-Feld, da können Sie einfach ein "D" eingeben, bei dem ich keine weiteren Einschränkungen mache. Und "persoBemerkung". "persoBemerkung" soll ein langer Text werden. Und der Umschalter zwischen nicht formatiertem oder hier eben formatierbarem Text ist dieses hier, "Textformat: Rich-Text". Erlaubt später, dass ich auch einzelne Zeichen formatieren kann. Damit ist diese Tabelle erst einmal fertig. Also, Speichern nicht vergessen, ohne Fehlermeldung, dann ist alles gut, und wenn Sie schon einmal einen Blick hier werfen wollen, auf die Datenblattansicht. Da ist nichts Spektakuläres passiert. Sie sehen einfach mehrere Spalten mit den entsprechenden Überschriften. Also hier, ist zwar schlecht lesbar, das ist der Größe des Bildschirms geschuldet, aber ansonsten funktionsfähig.

Access 2016: Tabellen für Fortgeschrittene

Meistern Sie die hohe Kunst der Access-Tabellen. Lernen Sie, Tabellen mit speziellen Datentypen, berechneten Felder, Indizes und Verknüpfungen weiterzuentwickeln.

2 Std. 32 min (27 Videos)
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Erscheinungsdatum:13.03.2017

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