Java lernen

Die Struktur von Java

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Werfen Sie einen ersten Blick auf die Struktur von Java und den zugehörigen Laufzeit- und Entwicklungsumgebungen.
05:27

Transkript

In diesem Film werfen wir einen kurzen Blick auf das JEK - genauer genommen die Struktur, die beim Installieren von JEK auf Ihrem Rechner entsteht. Sie werden, je nach Installationsverzeichnis - in diesem Falle hier C:\Programme\Java - ein Verzeichnis JEK und ein Verzeichnis JRE, mit einer entsprechenden Versionsnummer dabei. JRE steht für "Java Runtime Environment" und ist die Laufzeitumgebung für Ihre Java-Programme, die Sie auf Ihrem Rechner ausführen wollen. Sie haben so eine JRE normalerweise sowieso zur Verfügung, aber in der Regel installiert mit dem JEK noch eine zusätzliche Laufzeitumgebung. Sie können mehrere Laufzeitumgebungen auf Ihrem Rechner parallel installiert haben. Wenn wir uns das Verzeichnis mal anschauen: Dort gibt es ein Unterverzeichnis \bin - das steht für binary oder binaries. Hier gibt es, je nach Betriebssystem natürlich, DLLs, EXE-Dateien - also DLLs in Bibliotheken und EXE sind entsprechende ausführbare Programme unter Windows. Hier gibt es ein Programm Java, das ist der sogenannte Interpreter, den bespreche ich gleich; auch javaw ist ein Interpreter für Java-Programme. Der Rest soll uns erst einmal nicht interessieren. Schauen wir uns das Verzeichnis \lib an, lib steht für libraries, Bibliotheken. Hier ist vor allen Dingen interessant, dass hier eine Datei rt.jar gibt. Die Dateierweiterung sehen wir im Moment nicht, aber es ist ein sogenanntes JAR File, das für Java Archive. Das ist ein gepacktes Archiv, in dem sich die Klassen der Java-Laufzeitbibliothek befinden, in der Laufzeitumgebung. Es gibt mehrere jar-Dateien, aber "rt" für "runtime" ist eine der wichtigsten. Das sind Dinge, die ein Java-Programm eben braucht, damit es im Rahmen einer Java-Laufzeitumgebung ausgeführt werden kann. In dem JEK-Verzeichnis sehen Sie, dass es dort ebenso ein Verzeichnis \bin, binaries, und auch \lib gibt. Man wird insbesondere in dem Verzeichnis bin auch wieder den Java-Interpreter finden. Desweiteren sehen Sie hier ein Verzeichnis \jre für Java Runtime Environment. Dort gibt es auch wieder ein Verzeichnis \bin und \lib und auch hier finden Sie z.B. die Datei rt.jar. Sie sehen, es gibt gewisse Redundanzen. Das liegt im Wesentlichen daran, wie Sie das JEK installieren, dass dort Dinge mehrfach angelegt werden. Es schadet nicht, man muss bei der Auswahl der verschiedenen Ressourcen ein bisschen aufpassen, aber im Grunde, wenn Sie in den Grundeinstellungen der Assistenten alles richtig gemacht haben, ist das überhaupt kein Problem, dass das mehrfach vorhanden ist. Im Gegenteil: Man macht das ja nicht aus Spaß oder einfach so - es ist in gewissen Fällen nützlich, verschiedene Versionen von Java auf dem Rechner zur Verfügung zu haben. Werfen wir einen kurzen Blick in dieses \bin-Verzeichnis, in dieses binary-Verzeichnis, denn das sind nachher die Programme, die für das JEK von Bedeutung sind und letztendlich aber auch für Eclipse. Ich möchte nur wenige davon explizit besprechen, aber Sie sollen ein Gefühl dafür bekommen, was Sie dort so alles finden können. Bitte beachten Sie: Das sind Konsolenprogramme, d.h. sie haben keine grafische Oberfläche - mit einer einzigen Ausnahme, die sehen Sie gleich am Anfang, das ist dieser AppletViewer. Java-Applets waren Java-Programme, die man früher in Webseiten eingebaut hat. Ich sage früher, denn die gibt es so heute noch, aber kaum noch eingesetzt werden, aus verschiedenen Gründen, was wir hier nicht weiter verfolgen. Dieser AppletViewer hat sogar eine grafische Oberfläche, ich werde ihn trotzdem nicht starten. Aber wenn Sie Java-Applets angucken wollen, da ist das Tool dafür. Dieses Programm JAR ist ein Komprimierungsprogramm, damit können Sie Java-Ressourcen zu diesen JAR-Dateien packen, die wir eben schon kurz angesprochen haben. Mit JarSigner können Sie sie signieren, also sie so kennzeichnen, dass sie vertrauenswürdig sind oder jemandem, der sie benutzt, als vertrauenswürdig angezeigt werden. Java ist wieder der Java-Interpreter, der einen Java-Code in der Laufzeitumgebung ausführt und javac ist der sogenannte Compiler, das ist der, der den Quellcode in einen sog. Bytecode überführt. Der Bytecode ist das, was der Java-Interpreter ausführt und der Java-Compiler muss den Quellcode in diesen Zwischencode überführen. Javadoc ist ein Dokumentations-Tool - und die restlichen, javaw ist ein weiterer Interpreter, "w" steht für "window". Das deutet darauf hin, dass das in Bezug zu dem normalen Java etwas mit der Ausgabe von diesem Compiler zu tun haben könnte. Die restlichen Programme können wir weitgehend im Moment ignorieren. Vielleicht sollte man noch JDB erwähnen, das ist der sogenannte Debugger, also eine Möglichkeit, Fehler zu suchen, am Java-Programm. Aber die restlichen Tools vom JDK sind nur für erweiterte Java-Programmierung und teilweise auch nicht mal für die Programmierung, sondern für das Verteilen das Java-Applikationen, die Analyse der Java-Applikationen von Bedeutung. Wir wollen ja sowieso in Richtung Eclipse gehen - und deswegen brauchen wir uns auch nicht weiter mit diesen Programmen zu beschäftigen. Merken Sie sich aber - es gibt einen Java-Interpreter, es gibt einen Java-Compiler und diese werden auch von Eclipse explizit aufgerufen.

Java lernen

Arbeiten Sie sich in die Grundlagen der Java-Programmierung ein und lassen Sie sich die Schritte von der ersten Codezeile bis zum ersten eigenen Java-Projekt zeigen.

1 Std. 59 min (34 Videos)
Vielen Dank für die gute Einführung!
Peter H.

Super Einführung in Eclipse, sehr verständlich, ausführlich und inhaltlich gut strukturiert. Da ich von Processing komme (Entwicklungsumgebung für creative coding die auf Java basiert, kann ich Einsteigern nur empfehlen) und nun lernen möchte, wie man "richtig" Java programmiert, hat sie mir sehr geholfen. Schade, dass es keine Empfehlungen für Bücher oder Tutorials gibt, da ich nun nicht sicher bin wo ich weiter anknüpfen kann. Aber da ist es sicher auch schwer, jedem Anspruch gerecht zu werden.

 

DVD oder Online-Training: Was ist der Unterschied?

 

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