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SQL Server Analysis Services im mehrdimensionalen Modus Grundkurs

Die Staging Area

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In einer kurzen Einführung kann man viele Konzepte des Data-Warehouse-Designs nur ankratzen, dennoch sollte man wissen, wozu eine zusätzliche "Staging Area"-Datenbank sinnvoll sein kann.
02:06

Transkript

Im Umfeld des Data Warehousing hört man oft den Begriff der Staging Area. Und ich möchte in diesem kurzen Film erklären, was das eigentlich ist und ob es einem peinlich sein muss, wenn man so etwas in seinem Projekt eventuell nicht hat. Sehen wir uns dazu doch mal eine ganze typische Data Warehouse Lösung an. Sie besteht eben aus mehreren Quellsystemen, deren Daten vereinheitlicht in ein Data Warehouse geladen werden damit man dann basierend auf dem Data Warehouse zum Beispiel OLAP Cubes erzeugen kann, doe ja das Endziel unseres Video-Trainings sind. Wo ist denn jetzt noch Platz und wo ist der Sinn einer Staging Area? Nun, in vielen Projekten befindet sich die Staging Area als zusätzliche relationale Datenbank zwischen den Quellsystemen und dem Data Warehouse und sie dient als so eine Art Durchlauferhitzer. Das heißt, die Daten aus den Quellsystemen werden meistens ganz simpel und schnell 1:1 hineinkopiert, und erst in der Staging Area wird ermittelt, was überlappt sich aus den Systemen, was ist sauber, was ist unsauber, was muss man vereinheitlichen, was hat sich seit gestern geändert und was ist schon ein uralter Datensatz usw. Und nur diese fertigen, sauberen Datensätze werden dann weiter übertragen ins Data Warehouse, um von dort aus ausgewertet werden zu können. Das heißt, die Staging Area ist so eine Art interne Arbeitsfläche für die IT und deshalb sollte man sich auch eine Sache dringend merken, nämlich ähnlich wie die Küche im Restaurant, da lässt man keine Leute rein, das ist For Staff Only. Die Gäste gehen bitteschön ins Data Warehouse und besichtigen da die schönen sauberen Daten. In der Küche hingegen, da spritzt manchmal das Fett, da fliegen Messer hin und her, da lassen wir niemanden hinein. Zum Beispiel wird ja eine Staging Area nach jedem Ladevorgang gerne auch mal wieder leer gemacht, damit am nächsten Abend wieder mal alle Daten neu geladen werden können. Das heißt, die Staging Area ist ein internes Hilfsmittel für das Vereinheitlichen und Laden von Daten und sie kann benutzt werden in einem solchen Projekt. Ladewerkzeuge, die das auf eine andere clevere Art und Weise lösen, brauchen aber unter Umständen gar keine Staging Area.

SQL Server Analysis Services im mehrdimensionalen Modus Grundkurs

Lernen Sie eigene OLAP-Cubes und -Lösungen mit dem multidimensionalem Modus der SQL Server Analysis Services zu erstellen.

3 Std. 57 min (54 Videos)
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Erscheinungsdatum:25.04.2017

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