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SQL Server 2016 Grundkurs: Administration

Die Server-Systemdatenbanken

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Sehen Sie in diesem Film, welche Rolle und Bedeutung den Systemdatenbanken master, model, msdb und tempdb in SQL Server 2016 zukommt.
05:44

Transkript

Welche Rolle und Bedeutung den Systemdatenbanken im SQL Server "master", "model", "msdb" und "tempdb" zukommt, sehen Sie in diesem Video. Die Systemdatenbanken des SQL Servers spielen eine besondere Rolle. Welche Systemdatenbanken gibt es? Ich öffne mal den Knoten "Systemdatenbanken" im Management Studio, und wie Sie sehr gut sehen können, gibt es vier grundlegende Systemdatenbanken, zumindest vier, die sichtbar sind. Das ist die "master", die "model", die "msdb" und die "tempdb". Sie müssen sich die "master" vorstellen, dass das die Hauptdatenbank entspricht, ist Ansicht der SQL Server. Wenn Sie eine neue Datenbank anlegen, hinterlässt es einen Eintrag in der "master". Wenn Sie ein neues Login anlegen, ist es ein Eintrag in der "master". Das heißt also Systemobjekte werden in der master-Datenbank eingebunden. Das ist letztendlich Ihre zentrale Datenbank des SQL Servers. Die model-Datenbank ist lediglich ein Template, das heißt jede neue Datenbank, die Sie anlegen, ist eine Kopie der model-Datenbank. Das wiederum hat zur Folge, wenn Sie jetzt Eigenschaften der model-Datenbank verändern, weil Sie zum Beispiel sagen, okay, ich möchte eine Anfangsgröße von 50 MB haben generell für mein Datenfile, passe das jetzt an der Stelle mal an, diesen Wert, lege mir anschließend eine neue Datenbank an, dann werden ab jetzt alle neuen Datenbanken im Grunde genommen mit einer Anfangsgröße beim Datenfile von 50 MB erzeugt. Ich habe das in der Zwischenzeit mal ausgeführt. Sie sehen also hier den Dialog "Neue Datenbank", "Anfangsgröße 50 MB" wurde jetzt übernommen auf Grund dessen, dass wir also in der Model-Datenbank diesen Wert angepasst haben. Die msdb-Datenbank, der kommt insofern eine besondere Bedeutung zu, dass sie alles enthält, was irgendwo mit Wartungsplänen zu tun hat, was mit Ihrem SQL Server-Agent hier unten zu tun hat, wenn es also um Jobs geht, um Skripte, die getimt ausgeführt werden sollen, Backup und Recovery, also Sicherung- oder Herstellungsverläufe, diese Informationen werden in der "msdb" festgehalten. Wenn Sie Datenbank-E-Mail aktiviert haben, werden also E-Mails mit Ihren Anhängen entsprechend in der "msdb" gehalten und so kommt natürlich hier auch der "msdb" dann eine besondere Bedeutung zu mit Ihren Systemtabellen oder auch Sichten, also wenn wir mal den Knoten "Systemtabellen" mal reinschauen, kann man schon recht gut erkennen "backupfile", "backupmediaset", "backupset". Also das ist das, was ich eben sagte, diese Verlaufsinformationen zum Thema "backup", "log_shipping", also der Transaktionsprotokoll versandt, wo die Informationen in "msdb" stehen, "restore", ja, also sich holen wieder Herstellungen, hier also "restore". Und so gibt es also jetzt eine ganze Menge "mail", das Thema, was ich eben ansprach, Tabellen, die im Grunde genommen nachher Informationen beinhalten, die wir abfragen können oder die genutzt werden in einer anderen Position zum Thema "Automatisierung", "Jobs", "Wartung" und so weiter. Letztendlich unsere "tempdb". Der "tempdb" kommt insofern auch eine besondere Bedeutung zu, dass sowie dynamischen suggeriert, temporäre Dinge, temporäre Vorgänge hier drin passieren. Das heißt, also somit entsteht auch in dieser "tempdb" eine gewisse Arbeitslast. Im Grunde genommen teilen sich alle Datenbanken einer SQL Server-Instanz diese eine "tempdb" und kongruieren um diese. Wenn man jetzt mal ins Detail geht, sieht man, dass es sehr viele Vorgänge sein können, die "tempdb" nutzen, selbst Abfragen, die über mehrere Tabellen gehen, nutzen "tempdb" und "Resource", um Hintergrund zu halten und zu bilden, sodass man später in einem Produktivbetrieb mal schauen muss, wie das mit der Last um "tempdb" aussieht, ob das "unverständlich" wird oder ob das alles okay ist. Alle der wesentlichen Grunde, um hier vielleicht noch mal zum "Setup"-Dialog zurückzukommen, ist eben hier das neue Register, dieses Eigen und die eigenen Laufwerkspfade, dass MICROSOFT ganz klar sagt, eigener Laufwerks-I/O-Pfad für "tempdb" nach Möglichkeit vielleicht sogar für lokalen SSD oder so, wo sie entsprechend dann auch diesen Workload verkraftet. Aber wieder so mal schön ist auch eine Datenbank mit drei Usern, wo alle 14 Tage mal jemand reinschaut, ist eine Datenbank und auf so einem System brauche natürlich nicht solche Anforderungen. Haben natürlich Transaktionsystemen, wo richtig was los ist, kann das im "tempdb" schon mal eng werden. Und das wiederum würde auch ein Grund sein, vielleicht mit mehreren Instanzen zu arbeiten, weil natürlich, und das können wir ja hier sehen, wenn wir jetzt uns mit der CRM-Instanz verbinden, im Grunde genommen genau dieselben Systemdatenbanken hier erneut haben, und der physische Server ist derselbe. Wir führen zwei Instanzen aus, wir könnten jetzt die Datenbanken praktisch aufspliten zwischen den beiden Instanzen und haben dann den Nebeneffekt, dass eben hier eine eigene "tempdb" existiert, eigene Laufwerks-I/O-Pfade definiert werden können, und damit natürlich die Last wesentlich besser sich verteilen kann, wenn das innerhalb einer Instanz zu einem Problem werden sollte. In diesem Video haben Sie die SQL Server-Systemdatenbanken, "master", "model", "msdb" und "tempdb" kennengelernt, und ich habe Ihnen erklärt, welche besondere Bedeutung die tempdb-Datenbank im Hinblick auf das Thema SQL Server Performance hat.

SQL Server 2016 Grundkurs: Administration

Erlernen Sie die Administration des SQL Server 2016 vom Umgang mit dem Management Studio bis zu Automatisierung und Monitoring.

6 Std. 10 min (60 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.05.2017

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