Hochzeitsfotografie – Grundlagen

Die Ringübergabe und der Kuss

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Die Ringübergabe vor dem Altar verlangt eine prominente Positionierung des Fotografen. Um so wichtiger, sich hier dennoch besonders dezent zu verhalten. Praktisch, wenn ein Team fotografiert: Die zweite Position von der Empore aus behält die Gesamtübersicht.

Transkript

Nun sind wir in der Kirche angekommen. Wie ihr seht, es sind keine Gäste da, aber unser Brautpaar ist vorhanden. Es ist immer sehr schwierig auf einer Hochzeit dann das ganze Equipment aufzubauen, das Kamerateam mit dazu nehmen. Ihr müsst euch vorstellen, wir haben ja an die 100 Gäste wahrscheinlich sitzen, Administranten, den Pfarrer... d. h. wir haben diese Szene einmal nachgestellt, um euch das zu zeigen. Die Nicole nimmt gerade die Position ein, ein leerer Stuhl ist noch da. Da sitzen normalerweise unsere Trauzeugen. Dass ich jetz gerade ins Bild hineingekommen bin, das liegt daran, dass ich normalerweise, wie wir es schon eingangs sagten, überhaupt nicht in Erscheinung trete. Auch die Nicole wäre normalerweise für die Gäste nicht sichtbar. Das hieße, sie ist mit Sicherheit oben auf der Empore und würde die Szenerie von hinten einfach aufnehmen. Ich komme eigentlich auch nur hier vorne her, weil - zur Ringübergabe muss das Brautpaar immer aufstehen, um es euch zu zeigen - ich dann in diesem Moment halt einfach die Ringe haben möchte. Wie ihr es jetzt auch gerade seht, der Bräutigam der verdeckt mir den Rücken, hier sehen wir die Stühle, hier wären noch Leute, vielleicht wären hier sogar noch Gäste. Es wäre für mich also ein unglaublicher Aufwand, wenn ich jetzt hinter dem Brautpaar her gehen müsste oder auf die andere Seite wechsle. Eine Ringübergabe ist dann nicht so lange, das heißt also, ich mache nur die Bilder, wenn der Bräutigam der Braut die Ringe übergibt. Die anderen Bilder, die kämen dann von der Nicole. Genau. Ich spiele zwar momentan den Trauzeugen, darf mal einmal mitten im Bild sein, vorne drinnen. Aber im Normalfall bin ich oben, versuche mit dem 70-200 die Paaraufnahmen, wenn die beiden sich leicht schräg stellen - ganz so stark schräg wie jetzt stehen sie meistens gar nicht, sie stehen immer noch ein bisschen zugewandt zum Pastor - und ich versuche halt wie gesagt von oben mit dem 70-200 auf die Hände, auf die Szenerie, eventuell noch mit den Gästen im Hintergrund und dem Priester zu kommen und das dann einzufangen. Oft gelingt es, weil man eben die Vogelperspektive hat und man ist von dort oben doch sehr viel ungezwungener als Ralf hier vorne im Bereich, d. h. für ihn ist es wirklich dieser ganz kurze Moment aus dem Versteck hinten rauskommend hier vorne hinhüpfend förmlich, na ja, hüpfend vielleicht nicht, aber sehr langsam herkommend, zwei Fotos machend und eigentlich genauso schnell wie er gekommen ist zu verschwinden, um die Bilder dann damit im Kasten zu haben. Wie gesagt, in diesem Moment macht man seine Bilder und ist dann auch eigentlich gedanklich schon wieder bei der nächsten Situation, ob es das Rausgehen ist oder was auch immer als nächstes ansteht und sucht sich seine Position für die nächsten Bilder. Ich könnte das jetzt einmal gerade demonstrieren, dass wir vielleicht einfach vielleicht die Ringübergabe haben, dann zeige ich euch das, welche Position ich einnehme. Immer so ein bisschen daran denken, hier stehen noch andere Personen, die werden wahrscheinlich dann die Messdiener sein und ich muss eine Position finden um die Ringe zu bekommen. Vielleicht zeigen wir es einmal. Genau hier, einmal die Ringübergabe, wunderbar. Und dass ich jetzt nicht gleich wegrenne, das liegt daran, dass wir natürlich in der Regel danach noch den Kuss erwarten, der dann, nachdem das geschehen ist, die Ringübergabe-- wird das immer passieren. Wir hatten aber auch schon genug Brautpaare, die das aufgrund ihrer Aufregung vergessen haben und ich wäre jetzt schon wieder aus dem Bild raus.

Hochzeitsfotografie – Grundlagen

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5 Std. 51 min (52 Videos)
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