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Scribus 1.4 Grundkurs

Die richtigen Farbmodi und Profile für Print-Produkte

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Lernen Sie, worauf Sie bei Farbmodus und Profil der Bilder achten müssen, die Sie als PDF-Datei für den Druck ausgeben möchten.
06:18

Transkript

Bestimmt haben Sie sich auch schon gefragt, wie das eigentlich vor sich geht, dass Bilder die Modus RGB angeliefert werden von der Digitalkamera, vom Scanner, dann mit voraussehbaren Farben im CMYK-Modus - mit Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz - gedruckt werden. Das Ziel jedes Farbmanagements ist, die Farben voraussehbar zu machen, das heißt, ich sollte mich darauf verlassen können bei der Bildbearbeitung, dass die Farben dann im Druck genauso oder zumindest sehr, sehr ähnlich aussehen, und zwar unabhängig vom Druckverfahren. Das Color Management ermöglicht, diesen Workflow, diese Arbeitsabläufe in den Griff zu kriegen, und das schaffen wir auch mit Scribus und Gimp. Schauen wir mal, wie das generell läuft mit so Sachen. Wenn ich Bild reinkriege, ich bin hier übrigens in einer Anleitung von PDFX-ready, und die zeigen das hier am Beispiel Photoshop, die Kamera beginnen auch so gut Gimp-Einsätzen dafür. Da wird empfohlen, Medien neutral zu arbeiten, das heißt, die Bilder werden im RGB-Modus, sowie sie angeliefert werden, oder immerhin fast so bearbeitet. Das hat nur Vorteile. Bei den Bildbearbeitungsprogrammen werden sowieso bessere Funktionen anbieten, wenn ich im RGB-Modus bleibe, auch wenn ich das Bild bereits in Vierfarb-Modus konvertieren würde zum [unverständlich]. Ich profitiere in diesem Modus noch vor einem besseren Farbspektrum, "Gamut" genannt, und kann folglich die Farben besser abstimmen. Die Bilder werden folglich in den Medien neutral gespeichert. Kleine[unverständlich] RGB ist nicht gleich RGB. Es gibt im Hinblick auf dem Druck ein optimiertes RGB-Farbprofil. Das nennt sich eciRGB. Aus der Ideal ist es so zu speichern, es ist da aber auch möglich, dass im sRGB-Modus, wie es meistens angeliefert wird, zu belassen. Wenn es um Grafiken geht, das wird dann in unserem Fall Illustrator oder Inkscape, ist irgendwie ganz normal, die bereits im Vierfarb-Modus, also mit Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz, aufzubauen. Folglich entfällt dort die Umwandlung, weil es hier schon im Vierfarb-Modus ist. Interessanterweise stört sich eigentlich niemand dran, dass das schon so ist. Das ist aber auch erklärbar, weil bei Grafiken, ja, die Farbzusammensetzung definiert wird, und wir oft mit Flächen und mit Linien und so weiter arbeiten. Dort ist die Problematik ganz eine andere. Also, da haben wir keine Probleme mit den Farben. Grafiken aus den genannten Programmen können wie 1/1 ins Layout übernehmen. Wenn ich nun in Scribus statt den InDesign oder in QuarkXPress ein Bild importiere eben in diesem eciRGB-Modus, brauche ich dieses ins Layout ein. Die Farben, die ich selber im Layout-Programm anlege für Flächen, für Schriften, für Linien, die definiere ich mit Vorteil aus CMYK mit dem Ziel, dass die bereits so definiert sind mit Prozentwerten, diese vier Grundfarben, wie sie im Druck erscheinen sollen. Da kann ich mich drauf verlassen, das wird so funktionieren. Die Frage ist nun: "Was passiert mit diesen RGB-Bildern vor dem Druck?" Ich komme nicht drum herum, die irgendwann auch in den Vierfarb-Modus umzuwandeln. Wie bereits erwähnt, könnte man das bereits im Bildbearbeitungsprogramm machen. Im Layout-Programm direkt geht nicht. Da kommt das Bild so rein, wie es eben beschaffen ist. Aber ich habe die Möglichkeit, jetzt beim Exportieren ins PDF-Format das zu machen. Das hängt jetzt von den Einstellungen ab. Aus Scribus habe ich da eigentlich keine großen Möglichkeiten. Spielt aber nicht so eine Rolle. Wenn das Ziel ist, eine PDF/X-4-Datei in CMYK-Modus zu erstellen, mache ich einen ganz normalen Export ins PDF-Format und kann es dann im Acrobat Professional selber zu CMYK umwandeln oder überlasse das meinem Dienstleister in der Druckvorstufe. Das Ziel ist eine PDF/X-4-Datei herzustellen, die darf nach häutigen Normen, wie sie PDFX-ready empfiehlt und wie sie auch wirklich befolgt werden, die dürfen auch die RGB-Bilder noch enthalten. Im Abspiel auch mit der Druckerei wird dem Dienstleist dieses heute absolut möglich. Und dann erfolgt die Umwandlung. In den CMYK-Modus ist bei der Ausgabe der Dateien auf die Druckblatte. Wichtig ist dort, dass die gleichen Farbprofile verwendet werden, die vorgesehen sind. Das heißt, wie werden die Profile so installieren, dass wir den Gimp voraussehen können, wie die Datei im Druck aussehen wird. Also, wir haben eine Vorschaumöglichkeit, die um das Druckergebnis bereits vorwegnimmt. Das ist ganz wichtig aus dem Grund, als der Druckfarbraum also alle möglichen Farbtöne, die mit Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz gemischt werden können, nicht dem Farbspektrum entsprechend, wie es ein Bild im RGB-Modus aufweisen kann. Das ganze Farbspektrum wird komprimiert. Es steht weniger Farbraum zur Verfügung. Es gibt einzelne Farbtöne, zum Beispiel ein leuchtendes Grün oder so ein Violett, das dann ganz gewaltig anders aussehen kann. Und drum ist schon wichtig, dass wir uns mit diesen Sachen befassen und die Farbprofile korrekt installieren und anwenden und da keine bösen Überraschungen zu erleben.

Scribus 1.4 Grundkurs

Lernen Sie in diesem Video-Training, wie Sie mit Scribus 1.4 Layouts für Printprodukte aller Art erstellen.

6 Std. 3 min (56 Videos)
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