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Word für Studierende und Wissenschaftler

Die Rechtschreibung prüfen

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In diesem Video sehen Sie anhand einiger Beispiele, wie Sie Fehler mit der Rechtschreibprüfung in Word systematisch erkennen und ausmerzen können. Zusätzlich wird hier auch auf die Schwächen dieser Funktion hingewiesen.
09:09

Transkript

Der Text einer wissenschaftlichen Arbeit sollte fehlerfrei sein. Mit Hilfe der Rechtschreibprüfung kann man viele Fehler in einem Word-Dokument korrigieren. Wie Sie diese durchführen, zeige ich Ihnen in diesem Video. In meinem Beispieldokument sehen Sie bereits einige rot unterringelte Passagen. Ein Zeichen dafür, dass Word bei diesen Textstellen einen Fehler vermutet. Doch zunächst, damit Word Fehler überhaupt anzeigen kann, muss die Rechtschreibprüfung aktiviert sein. Wenn das bei Ihnen nicht der Fall sein sollte, gehen Sie über Datei Optionen setzen Sie nun die Häkchen unter "Rechtschreibung während der Eingabe überprüfen", "Grammatikfehler währen der Eingabe markieren", "Häufig verwechselte Wörter" und "Gramatik zusammen mit der Rechtschreibung überprüfen". Eine weitere interessante Einstellung finden Sie hier auch, nämlich dass die Prüfung nach den neuen Rechtschreibregeln durchgeführt wird. Ich bestätige diese Einstellungen nun mit OK. Jetzt aber zur Korrektur der Fehler. Aktivieren Sie die Rechtschreibprüfung unter der Registerkarte "Überprüfen", in der Gruppe "Rechtschreibung". Klicken Sie hier auf die Schaltfläche RECHTSCHREIBUNG UND GRAMMATIK. Jetzt hat sich am rechten Bildschirmrand der Bereich "Rechtschreibung" geöffnet und es wird auch sogleich der erste Fehler angezeigt. Sie sehen hier oben das Wort, wie es im Dokument vorgefunden wurde. In diesem Feld in der Mitte unterbreitet Word einen Korrekturvorschlag. Am unteren Ende des Feldes wird der Begriff gleichzeitig auch noch definiert. Möchte ich jetzt den Vorschlag des Programmes akzeptieren, klicke ich auf ÄNDERN. In meinem Dokument wurde der Fehler am Anfang des Satzes korrigiert und nun wird der zweite Fehler im Dokument angezeigt. Auch hier übernehme ich den Vorschlag des Programmes und klicke auf ÄNDERN. Im nächsten Fall hat Word den Namen einer Autorin entdeckt, den es nicht kennt. Hier ist die Schreibweise richtig, dass heißt ich kann hier natürlich nicht mit dem Feld "Ändern" operieren. Zum Bestätigen der Schreibweise stehen mir nun zwei Möglichkeiten offen. Entweder klicke ich auf IGNORIEREN, dann wird die Schreibweise an dieser Stelle einfach beibehalten, oder ich wähle ALLE IGNORIEREN. In diesem Fall wird der Name in diesem Dokument nicht mehr als Fehler angezeigt. Ich klicke nun auf ALLE IGNORIEREN und Sie sehen, dass im Text zum Beispiel hier der Name nicht weiter als Fehler angezeigt wird. Beim nächsten Fall, kennt Word zwar den Namen der Autorin, nicht aber in dieser Flexionsform. Und auch hier ziehe ich es vor auf ALLE IGNORIEREN zu klicken, ebenfalls hier, bei der Nennung des zweiten Namens. Bei der nächsten Textstelle hat Word einen Grammatikfehler entdeckt. Sie erkennen dies an der blau unterringelten Linie im Dokument und es wird gleichzeitig der betreffende Satz markiert. Nun kann ich prüfen, welcher dieser Vorschläge im Kontext dieses Satzes richtig ist, ich wähle den Eintrag "das Erscheinungsbild" und klicke auf ÄNDREN. Bei dem nächsten Grammatikfehler, "weiter verfolgt", hat Word erkannt, dass man das normalerweise zusammen schreibt. Also bestätige ich auch hier mit ÄNDERN. Nun der nächste Grammatikfehler und auch hier unterbreitet das Programm den richtigen Vorschlag, den ich nur noch mit ÄNDERN zu bestätigen brauche. Diesen Fachbegriff aus der Literaturwissenschaft kennt Word nun überhaupt nicht. Daher werden auch keine Vorschläge, als Alternative unterbreitet. In erster Linie muss ich jetzt natürlich erst einmal prüfen, ob der Begriff tatsächlich richtig geschrieben ist. Dabei stelle ich fest, dass es sich hier um einen "Fachterminus" handelt, den ich nicht nur in diesem Dokument, sondern auch in weiteren wissenschaftlichen Arbeiten, immer wieder verwende. Daher setze ich jetzt eine Funktion von Word ein, mit der ich diesen Begriff zum Wörterbuch hinzufügen kann. Denn Word arbeitet bei der Rechtschreibprüfung mit einem Wörterbuch im Hintergrund, das auch mit individuellen Begriffen ergänzt werden kann. Wenn ich das möchte, muss ich an dieser Stelle auf HINZUFÜGEN klicken. Auch bei dem nächsten Wort, handelt es sich um einen Fachterminus, der allerdings "flektiert" ist. Auch diesen Begriff möchte ich nicht nur in diesem Dokument verwenden, und daher füge ich ihn zum Wörterbuch hinzu. Wie Sie an dieser Stelle mit der Flexion umgehen, dazu kommen wir noch. Also, erstmal auf HINZUFÜGEN klicken. So, nun zum nächsten Fehler. Hier wird vom Programm eine Schreibweise der beiden Vornamen mit Bindestrich vorgeschlagen. Der Vorschlag an dieser Stelle ist natürlich nicht richtig, ich merke aber, dass ich die beiden Vornamen vertauscht habe. Die Korrektur kann ich hier jetzt nicht über dieses Vorschlagsfeld durchführen, sondern ich klicke in diesem Fall direkt in das Dokument und bessere den Fehler aus, sprich ich ändere hier die Reihenfolge. Nach diesem Ausbessern setze ich die Rechtschreibprüfung fort und klicke entsprechend auf diese Schaltfläche, im Bereich "Rechtschreibprüfung". Nun meldet Word, dass ein Teil des Dokumentes überprüft wurde und ich bestätige das hier mit JA, dass der Rest des Dokumentes auch überprüft werden soll. Am Ende der Rechtschreib- und Grammatikprüfung bestätigt Word, dass keine weiteren Fehler gefunden wurden und ich klicke auf OK. Zum Abschluß dieses Videos kommen wir natürlich zu der Frage, was kann die Rechtschreibprüfung von Word und was kann sie nicht. Dazu zeige ich Ihnen kurz zwei Beispiele. An dieser Stelle hier ist auf den ersten Blick, kein Fehler zu erkennen. Nur muss es an dieser Stelle "nur" heißen und nicht "nun". Hier ist auch eine Flexion nicht erkannt worden, es müsste natürlich "neben dem Schicksal" heißen und auch hier ist die Textstelle nicht ganz korrekt und wurde aber nicht erkannt. Sie sehen also schon, auch wenn die Rechtschreibung viele Fehler entdeckt, auf ein abschließendes Korrekturlesen können Sie nicht verzichten. Kommen wir ganz zum Schluß noch einmal auf die benutzerdefinierten Wörterbucheinträge zu sprechen. Ich hatte Ihnen ja bei dem Wörterbucheintrag "identifikatorische" gesagt, dass wir auf diesen Fall zurück kommen werden. Eingegeben ist das Wort mit der Flexionsendung und ich teste jetzt, ob das Wort auch in einer anderen Schreibweise als Fehler erkannt wird oder nicht. Siehe da, taucht das Wort in dieser Schreibweise im Text auf, wird es nach wie vor als Fehler angezeigt. Möchten Sie also wichtige Fachbegriffe in Ihr Wörterbuch mit aufnehmen, müssen Sie sich die Mühe machen, den Begriff Schritt für Schritt in allen Flexionsendungen in das Wörterbbuch einzufügen.

Word für Studierende und Wissenschaftler

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5 Std. 4 min (62 Videos)
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