Landschaftsbilder optimieren mit Photoshop

Die Raw-Entwicklung von "Skyline"

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Bei der Vorbereitung des Skyline-Bilds in Camera Raw verwirft Lasse Behnke zunächst das voreingestellte Farbprofil und lädt das passende Objektivprofil für die Korrektur. Dann geht es ans Begradigen und Beschneiden. Zuletzt folgt die Prüfung von Details wie Farbton oder Weißabgleich.
04:34

Transkript

Wir starten mit der Raw-Entwicklung des ersten Bildes und ich habe das Bild auch hier schon in Raw-Converter in Adobe Camera Raw geöffnet. Ich habe hier die neueste Version, inklusive der neuen Presets. Wenn man hier hinschaut, dann ist, zumindest bei mir, ich schätze mal, das ist die Standardeinstellung, hier immer schon ein Profil eingestellt. Das gefällt mir persönlich nicht so gut, Adobe Farbe, dadurch wird hier scheinbar schon die Farbe etwas verstärkt, ich gehe hier meistens für die Bearbeitung erstmal zurück auf Adobe Standard, dadurch wird die Saturierung wieder ein bisschen herausgenommen und ich habe jetzt hier mein Bild so, wie ich es haben möchte zum Starten. Als Erstes gehe ich jetzt hier in die Objektivkorrekturen und werde hier beide Haken setzen, also ich werde einmal die Chromatische Aberration entfernen, das sind diese magenta- und grünfarbenen Ränder, die man meistens bei Gegenlichtbildern sehr stark sieht an den Kanten von Objekten, hier in diesem Bild sieht man sie nicht so sehr, dennoch würde ich sie einmal hier entfernen lassen. Außerdem will ich natürlich die Profilkorrekturen aktivieren, dadurch wird hier schon so ein bisschen von diesem dunklen Rand, der Vignette hier, entfernt, und diese Vignette kommt eben zustande, weil ich hier dieses Objektiv benutzt habe, das Fisheye-Objektiv 712-24, ist ein super Objektiv, aber erzeugt eben oftmals so dunkle Ränder am Rand des Bildes und das wird eben dann automatisch korrigiert hier von Camera Raw, also Camera Raw erkennt, welches Objektiv ich benutzt habe und stellt die Einstellungen dementsprechend ein. So, nun werde ich das Bild noch einmal geraderücken, ich werde erst einmal schauen, was mir hier die automatische, Ausgewogene Perspektivkorrektur für ein Ergebnis herausgibt, dadurch wird das Bild sehr stark verzerrt, das möchte ich nicht, also ich werde das hier erst mal wieder deaktivieren und gehe mal auf Nur horizontale Korrektur. Das gefällt mir sehr viel besser, das Bild wird einfach nur geradegerückt. Der nächste Schritt wäre nun, das Bild einmal so ein bisschen zurechtzuschneiden mit dem Freistellungswerkzeug. Hier mache ich es eigentlich immer so, dass ich mir einmal den Rahmen über das komplette Bild aufziehe und jetzt versuche ich das Bild hier in die Mitte zu bringen und dafür muss ich einfach nur hier unten vielleicht noch ein bisschen was wegnehmen und ich halte die Shift-Taste dabei gedrückt, damit ich das Format nicht verändere und ich denke, so passt das Ganze. Mit der Enter-Taste das Ganze einmal bestätigen und schon haben wir hier unser zurechtgeschnittenes Bild. Jetzt gehe ich zurück hier auf die Grundeinstellung, schaue mir hier nochmal an, ob das Bild richtig belichtet ist, und den Weißabgleich möchte ich mir natürlich auch nochmal anschauen, der steht im Moment auf Wie Aufnahme, ich schaue mir einmal an, was der automatische Weißabgleich ausgibt, dadurch wird das Bild sehr viel blauer, also etwas kühler, das gefällt mir persönlich sehr gut, ich werde es so stehen lassen und werde nun noch einmal den Weiß- und den Schwarzpunkt überprüfen, das mache ich eigentlich auch immer in meinen Bildern, ich schaue also, ob einige Pixel im Bild weiß sind und einige schwarz, und wenn dem so ist, dann ist eigentlich meistens ein Bild gut belichtet und ich halte die Alt-Taste dazu gedrückt, damit ich das sehen kann, wenn ich hier den Regler bewege. Und sobald ich ihn bewege sehe ich, da sind schon einige sehr, sehr helle Pixel dabei, deswegen werde ich hier nichts machen und beim Schwarzwert dürfte es ähnlich aussehen, wir haben unten sehr viele dunkle Bereiche drin, also diese gelben Bereiche, die sind schwarz oder fast schwarz, also werde ich hier auch auf null bleiben. Ich könnte eigentlich die Tiefen noch einmal ein bisschen aufhellen, um hier vielleicht dem Bereich noch ein bisschen Zeichnung, ein bisschen Details wieder rauszuholen, nicht zu stark, vielleicht auf +20 und abschließend gehe ich nochmal auf die Details, zoome noch mal hier auf die 100%-Ansicht, ungefähr, um zu sehen, wie scharf das Bild ist. Es ist relativ scharf, dennoch kann man eigentlich fast jedes Bild noch ein wenig nachschärfen, ich gehe hier mal auf 55 mit dem Regler für den Betrag. Und damit ist unser Bild vorbereitet für unseren Farblook und den werden wir dann gleich in Photoshop einbauen. Erst einmal möchte ich das Bild jetzt noch in Photoshop öffnen, dafür empfehle ich immer die Shift-Taste gedrückt zu halten, bevor ihr hier Bild öffnen klickt, also dann ändert sich nämlich hier die Beschriftung des Buttons von Bild öffnen auf Objekt öffnen. Ja, das möchte ich gerne konvertieren, einfach OK klicken. Und der Vorteil ist nun, dass ich jederzeit in meine Raw-Einstellung zurück kann aus Photoshop, also einfach hier Doppelklick auf das kleine Miniaturbild, dann kann ich hier alles ändern, was ich möchte, hier sind meine Einstellungen, dann einfach wieder OK klicken und das Ganze wird übernommen.

Landschaftsbilder optimieren mit Photoshop

Lernen Sie, wie aus langweiligen Bildern mit Hilfe von Photoshop echte Hingucker werden – mit der richtigen Raw-Entwicklung, einem ausgetuschten Himmel oder passenden Farblooks.

3 Std. 7 min (40 Videos)
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Erscheinungsdatum:13.06.2018

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