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Die Python-Datentypen

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In dem Video lernen Sie die verschiedenen Datentypen kennen, die Ihnen Python bereitstellt. Anhand verschiedener Beispiele soll Ihnen der Umgang damit verdeutlicht werden.
07:31

Transkript

In diesem Video schauen wir uns die verschiedenen Datentypen von Python an. Ich möchte einmal eine Variable deklarieren und ich schreibe hier ein Schlüsselwort hin, das nennt sich "Non". Bitte beachten Sie, das wird mit einem großen "N" geschrieben. Wenn ich hier ein kleines "n" mache dann sehen Sie, bereits hier in IDLE, im Editor, dass sich das farblich unterscheidet, das hier ist ein Fehler. Das ist eine gültige Anweisung und das ist dann auch ein Schlüsselwort. Wir schauen uns mit der Built-in-Funktion "print", mal den Wert an von dieser Variablen. Sie werden sehen, das dann auch "Non" auftaucht. Dieser "Non"-Datentyp bezeichnet, wie der Name sagt, den Nichtswert. Wenn also eine Variablen noch keinen sinnvollen Wert haben soll, aber schon definiert sein soll, kann man ihn zuweisen, dann später, bei Bedarf einen sinnvollen Wert zuweisen als Änderung und dann irgendwann auch wieder zurücksetzen, auf diesen "Non"-Wert. Und das ist das Ergebnis, dass ist die Ausgabe hier. Nun gibt es auch sogenannte boolesche Datentypen, das sind Wahrheitswerte. Wahrheitswerte werden repräsentiert durch Token "True" oder auch "False", bitte beachten Sie auch hier, so geschrieben sind "True" und „False" Fehler und so sind Sie gültige Token in Python. Solche Werte kommen bei Vergleichen raus, wenn eine Variable A kleiner als eine Variable B sein soll, dann kann es die Antwort "True" oder "False" geben. Nun ist es aber so, dass Python diese booleschen Werte auch numerisch interpretiert. Das heißt, wenn ich hier einmal einfach "var2" ausgebe, dann sehen Sie hier das "True", aber was wäre beispielsweise, diese Berechnung hier, das ist der +Operator, der arithmetische +Operator und was gibt "True" +1? Geht das überhaupt? Schauen wir uns das mal an. Es taucht der Wert 2 auf. "True" wird in Python als 1 numerisch gewertet und "False" als 0.Dieses Verhalten ist aus vielen älteren Sprachen bekannt und auch sehr bequem, ist aber auch eine Schwäche in Hinsicht auf Sicherheit, Stabilität und Zuverlässigkeit. Mir persönlich gefällt es überhaupt nicht, ich fand es bei Java einen großen Fortschritt, dass genau dieses Verhalten abgeschafft wurde, im Vergleich zu seinem Vorgänger CC++. Python hat es nun wieder eingeführt, aber das ist, wie gesagt eine subjektive Einschätzung meinerseits, die auf gewissen Erfahrungen, schlechten Erfahrung mit diesem Verhalten beruht. Nun gibt es natürlich auch noch Zahlen, aber diese Zahlen können sich unterscheiden. Den Wert den die Variable "var4" repräsentiert und den, den die Variable "var5" repräsentiert, den kann man nicht groß unterscheiden, aber den Typ natürlich. Das hier ist eine ganze Zahl und das ist eine Gleitkommazahl. Gleitkomma, wir haben hier einen Punkt. Im englischen reden wir hier von Floating Point und in der Programmierung wird das, was wir im deutschen, in der Mathematik mit einem, nehmen um den Nachkommateil abzutrennen, mit einem Punkt dargestellt. Wenn wir diese beiden Variablen jetzt ausgeben, werden Sie natürlich sehen, dass es wertmäßig keine große Differenz gibt, genaugenommen gar keine in diesem Fall natürlich. Aber es sind eben zwei verschiedene Datentypen. Bei den ganzen Zahlen redet man von einem int-Datentyp und bei den Gleitkommazahlen von einem float-Datentyp, Floating Point. Es gibt nur noch Möglichkeiten, solche Kennungen an ganze Zahlen dranzuhängen, damit kann man große Zahlen darstellen, die den sogenannten Wertebereich, also das was in einem Datentyp dargestellt werden kann, an Zahlen, vergrößern kann. Ein "L" würde aus diesem "int" hier ein sogenannten Long-Datentyp machen beispielsweise das nennt man auch Long Integer Literal. Beachten Sie allerdings, dass das auf einige Plattformen und Python Versionen mit diesem "L" nicht funktioniert, deswegen sollte es nur der Vollständigkeit halber, kurz hier angegeben werden. Für die Gleitkommazahlen kann man auch Exponentialdarstellungen nehmen. Das heißt, wenn man hier ein "e" notiert mit einer Zahl dahinter, dann wird dir hier dreifache Zehnerpotenz, also 1000 genommen und das was davor steht damit multipliziert. Also beispielsweise wird das hier zu 1100 für. Python kennt auch sogenannte komplexe Zahlen und die werden immer durch einen sogenannten Realteil und einem Imaginärteil dargestellt. Das ist der Realteil und das ist der Imaginärteil und ja, hier steht ein "j", kein "i", was man vielleicht auf der Schulmathematik noch kennt. In Python wird der Imaginärteil tatsächlich mit einem "j" so markiert, muss man zur Kenntnis nehmen. Ich bin Mathematiker und schlucke ganz schwer an dieser Darstellung, aber komplexe Zahlen sind ja auch jetzt für die meisten nicht so wichtig. Last but not least wollen wir natürlich die Texte nicht vergessen, die sogenannten Strings und diese können hier in Python in doppelte Hochkomma, aber auch in einfache Hochkomma notiert werden. Wir reden hier von Zeichenliteralen. Beachten Sie, dass in Zeichenliteralen auch sogenannte Escape-Sequenzen auftauchen können, beispielsweise so etwas. Das würde einen Zeilenumbruch bewirken. Sie sehen hier, dass der zweite Text nach unten genommen wurde, weil hier nach dem ersten Text ein Zeilenumbruch kam. Fassen wir die wichtigsten Datentypen zusammen. "Non" für den Nichtstyp, "int" für die ganze Zahl, "float" für die Gleitkommazahl, "boolean" die Booldatentypen, "True" und "False" für Wahrheitswerte und die Strings, die sowohl in doppelte, als auch in einfache Hochkomma notiert werden können.

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3 Std. 41 min (64 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.06.2018

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