Photoshop: Füllmethoden für natürliche Porträts

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Verfolgen Sie, wie der Trainer in diesem Video einen Weg aufzeigt, um sicher und pflegeleicht die Zähne im Beispielfoto aufzuhellen.
05:07

Transkript

Ich fotografiere gerne Menschen, die lächeln. Ich finde, es sieht besser aus, und ganz abgesehen davon, ist die Stimmung beim Fotografieren einfach besser, und da habe ich auch was davon. Doch nicht immer ist das Bildergebnis dann so wie gewünscht. Denn manchmal sind die Zähne nicht so schön, wie man sich das vorstellt, und wie es zu einem stralenden Lächeln passt. Das Modell hier hat sehr schöne Zähne, aber nichts desto trotz kann mann die auch noch ein bisschen aufhellen. Wie das geht, das zeige ich Ihnen jetzt hier. Grundsätzlich könnte man natürlich denken, dass man mit dem Stempelwerkzeug und dem Modus Negativ multiplizieren auch hier zu einem guten Ziel kommt. Das Ergebnis ist schon ganz brauchbar, aber nicht wriklich überzeugend, wie ich finde. Wenn man hier auf'ne Duplikatebene den Stempel nimmt, den Modus Negativ multiplizieren, die Größe des Stempels an die Zahngröße anpasst, und einfach da auf den Zahn draufstempelt, dann bekommt man einen hellen Fleck in der Mitte und zum Zahnrand hin wird es dunkler. Natürlich könnte man auch diesen Zahnrand noch ein bisschen überstempeln, das ist jetzt hier viel zu stark, man müsste also auch die Deckkraft reduzieren. Und Sie sehen, da wird's schon ein wenig umständlicher, um so einen tollen erfolgversprechenden Ergebnis zu bekommen. Auch das ist noch zu stark, das ist also mit relativ viel Pröbeln verbunden. Irgendwie geht's, aber richtig toll ist es nicht. Und Sie ahnen das schon, es gibt ein viel bessere Lösung. Schauen wir uns das 5x5 Raster an, das ich jetzt schon im Modus Negativ multiplizieren geöffnet habe. Wir haben gesehen, Stempeln ist nicht nicht der Modus der Wahl, jetzt schauen wir doch einfach mal, was passiert im Modus Negativ multiplizieren wenn ich die verschiedenen Farben hier in meiner Quelle, das würde dann auch den Farben der Zähne entsprechen, wobei ganz dunkle Stellen hatten wir jetzt nicht. Ein dunkles Grau war bei den Zähnen, bei den Backenzähnen schon, weil die wenig Licht abbekommen haben. Was passiert mit den Tonwerten, wenn ich sie mit anderen Tonwerten mische? Gewünschter Stil ist hier dass alle Tonwerte, also alle Zähne heller werden. Nun werden wir ja im Grunde bei allen hier, bei allen vier Tönen, bei Weiß wird alles ganz weiß, das ist viel zu stark, aber bei Schwarz bis Hellgrau werden alle Tonwerte heller. Und der Helligkeitsunterschied ist hier beim hellsten Grau am stärksten. Das heißt, wenn ich mit Hellgrau jetzt über die Zähne male, dann werden die sehr viel schneller sehr viel heller. Das ist nicht das, was ich will. Ich will ja ein natürliches Ergebnis und nicht eine Zahnleiste, die mich quasi anblinkt. Aus diesem Grund ist eine Wahl eines dunklen Grautons, mindestens dieser hier, wenn nicht sogar noch ein dunklerer Grauton, der quasi kurz vor Schwarz ist, denn dann bleibt die Abstufung der Tonwerte dem Original relativ ähnlich, wird aber insgesamt etwas heller sein. Und das schauen wir uns jetzt an dem Bild ganz konkret an. Ich dupliziere also noch mal die Hintergrundebene. Dann wähle ich einen dunklen Grauton. Der kann bei 64 beginnen. Erfahrungsgemäß ist aber ein Ton irgendwo zwischen 20 und 30 ganz gut. Da kommt's jetzt nicht auf einen Tonwert drauf an. Ich hab jetzt hier mal 22 eingestellt. Ich wähle auch das Pinselwerkzeug und den Modus, wie eben gesehen, Negaitv multiplizieren. Dann zoome ich noch ein bisschen näher an die Zähne und stelle meine Pinselgröße so ein, dass ich über die Zähne malen kann. Und wenn ich jetzt über den Zahn male, dann sehen Sie, der wird ein Stückchen heller, aber nicht gleich so viel heller, das mich diese einzelne Zahn anspringt. Wenn mir das zu wenig ist, kann ich natürlich nochmal dadrüber fahren, und Sie sehen auch, die Unterschiede zwischen den Glanzlichtern und der Zahnfläche an sich bleiben erhalten. Wenn ich jetzt den Zahnzwischenraum hier zu dunkel finde, kann ich die Pinselspitze kleiner stellen, nochmal da über die Ecke fahren, und, wenn ich noch näher in die Zähne hineinzoome, könnte ich noch diesen Zahnzwischeraum, der da ein bisschen dunkler ist, mit der gleichen Technik noch ein bisschen heller machen. Und da kann ich an der Stelle noch mal drüberfarhen, da, zoome dann raus, und wenn wir jetzt uns diesen aufgehellten Zahn in der Vorher/Nachher Ansicht vergleichen, dann sehen wir deutlich, der ist heller geworden, ohne unnatürlich zu wirken. Und das Ganze kann man natürlich jetzt mit allen Zähnen machen, und kann es sogar mit den Backenzähnen dahinten mit der gleichen Farbe machen. Einfach mal drüberstreichen. Und schon ist der Zahn deutlich heller, ohne zu glänzen, ohne unnatürlich zu wirken. Ich finde, das ist eine tolle und ganz einfache Möglichkeit, Zähne zu optimieren, auch wenn die Zähne fleckig sind, dann malt man eben ein bisschen öfter über diesen kleinen Fleck, und schon hat jeder das nahezu perfekte Gebiss.

Photoshop: Füllmethoden für natürliche Porträts

Lernen Sie, wie Sie mit den Füllmethoden in Photoshop eine dezente, natürliche Porträtretusche durchführen und Lippen, Augen und Haare optimieren.

1 Std. 22 min (13 Videos)
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