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Microsoft Exchange Server 2016 Grundkurs: Fehlerbehebung, Sicherung und Wiederherstellung

Die Online-Sicherung in der Praxis anwenden

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In diesem Video zeigt Ihnen Thomas Joos anhand eines Praxisbeispiels, wie Sie die Online-Sicherung eines Exchange-Servers ordnungsgemäß durchführen.
08:53

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen wie Sie einen Exchange 2016 Server, mit der Online Sicherung, in 'Windows Server 2012 R2' sichern können. Die Vorgehensweise dazu ist identisch mit der Online-Sicherung im Windows Server 2016. Sie installieren dazu über den Server-Manager zunächst die Windows-Server-Sicherung für den Server, da nur auf diesem Weg die Exchange Sicherung durchgeführt werden kann. Die Windows-Server-Sicherung im Windows Server 2012 R2 und Windows Server 2016 ist dazu in der Lage Exchange-Datenbanken online zu sichern. Wenn der Server-Manager gestartet ist, kann ich über "Verwalten", "Rollen und Features hinzufügen", den Assistenten zur Installation von Serverrollen installieren. Das funktioniert in Windows Server 2016 auf dem gleichen Weg. Danach wähle ich aus, auf welchem Server ich die Datensicherung installieren will. Hier werden wir nur die Server angezeigt, die ich zuvor im Server-Manager hinzugefügt habe. Auch das ist in Windows Server 2016 identisch. Anschließend kann ich jetzt auswählen, welche Server-Rollen ich installieren will und welche Features. Und bei den Features wird es interessant, denn hier steht die 'Windows Server-Sicherung' zur Verfügung, denn die Window Server-Sicherung ist in Windows Server 2012 R2 und auch Windows Server 2016 nicht automatisch installiert, sondern muss erst nachträglich installiert werden. Ich aktiviere hier noch die Funktion, dass der "Zielserver bei Bedarf neu gestartet werden" muss. In einer Testumgebung spielt das keine Rolle, in einer produktiven Umgebung sollten Sie hier natürlich etwas vorsichtig sein, da dadurch die Gefahr besteht, dass der Server auf einmal neu startet und die Benutzer von ihrem Exchange Server getrennt werden. Die Windows Server-Sicherung ist generell in der Lage, problemlos Exchange Server 2016 zu sichern. In einer produktiven Umgebung ist es aber empfehlenswert, dass Sie ein für Exchange angepasstes Sicherungsprogramm verwenden, nicht unbedingt Windows Server-Sicherung. In kleinen Umgebungen reicht die Windows Server-Sicherung von Windows Server 2012 R2 und Windows Server 2016, allerdings aus, auch für Testumgebungen. Die Vorgehensweisen bei der Windows Server-Sicherung entsprechen, im Grunde genommen, den Vorgehensweisen, die auch andere Sicherungsprogramme haben. Es werden die Datenbanken gesichert, es werden die Transaktionsprotokolle gesichert und danach werden die Transaktionsprotokoll-Dateien gelöscht. Sobald das Server Feature für die Windows Server-Sicherung installiert wurde, kann ich über den Menüpunkt "Tools", auch die Windows-Server-Sicherung aufrufen und kann über den Assistenten meine Exchange-Datenbank sichern. Ich öffne jetzt hier noch mal im Hintergrund im Explorer das Installationsverzeichnis von Exchange und hier in diesem Verzeichnis gibt es jetzt das Unterverzeichnis "Mailbox" und hier gibt es jetzt die Datenbank "Mailbox Database 0215509460". In dieser Datenbank sind zahlreiche Transaktionsprotokolle vorhanden, die noch nicht gesichert wurden. Und wenn ich mir im Exchange Admin Center die Datenbank anzeigen lasse... -- ich melde mich dazu am Exchange Admin Center an, sehe ich über den Bereich "Server" "Datenbanken"... für diese Exchange Datenbank, noch kein Sicherungsdatum, weder eine vollständige, noch eine inkrementelle Sicherung. Ich kann jetzt hier über den Assistenten... -- dazu minimiere ich die verschiedenen Fenster, eine neue lokale Sicherung durchführen. Ich erhalte dann hier auch die Info, dass auf dem Computer noch keine regelmäßige Sicherung konfiguriert wurde, da ich gerade eben erst die Sicherung installiert habe. Ich lasse jetzt hier eine "Einmalsicherung" durchführen. Es startet jetzt der Assistent der Windows Server-Sicherung, der jetzt zunächst einliest, was muss alles auf dem Server gesichert werden. Danach kann ich entweder die "Optionen für die geplante Sicherung" übernehmen, da noch keine geplante Sicherung vorhanden ist, kann ich hier auch nichts übernehmen, sondern muss eine andere Option auswählen für die Konfiguration, nämlich die "Unterschiedliche Optionen". Ich kann jetzt hier festlegen, was ich sichern möchte, den ganzen Server oder eben benutzerdefiniert. Über "Elemente hinzufügen" kann ich jetzt hier auswählen, was alles gesichert werden soll. Generell ist es sehr empfehlenswert, dass Sie bei der Sicherung von Exchange Server 2016, über die Windows Server-Sicherung, beziehungsweise generell eine Datensicherung, idealerweise den kompletten Server sichern lassen. Besonders wichtig für Exchange ist der Bereich Systemstatus und "Bare-Metal-Recovery". Über diese Optionen wird auch Exchange gesichert. Während der Auswahl der Windows Server-Sicherung können Sie hier nichts von Exchange auswählen, erst wenn Sie später Exchange wieder herstellen wollen, können Sie über den Assistenten für die Wiederherstellung, Exchange-Optionen auswählen. Das heißt, für die Online-Sicherung von Exchange Server 2016, installieren Sie die Windows Server-Sicherung und lassen zunächst den ganzen Server sichern. Die einzelnen Objekte werden dann hier jetzt auch angezeigt, über "Erweiterte Einstellungen" könnte ich jetzt hier noch verschiedene Konfigurationen vornehmen, könnte die VSS-Kopiesicherung als Kopiesicherung oder als vollständige Sicherung konfigurieren. Das spielt jetzt für Exchange zunächst keine Rolle, wichtig ist nur, dass hier der komplette Datenträger C gesichert wird, System reserviert, also die Systempartition, der Systemstatus und Bare-Metal-Recovery. Auf der nächsten Seite lege ich fest, wo möchte ich denn die Sicherung platzieren. In einer produktiven Umgebung würden Sie die Sicherung idealerweise in einer Freigabe sichern. Hier möchte ich jetzt in der Testumgebung die Datensicherung auf einem lokalen Laufwerk sichern. Aktuell wird jetzt hier kein Laufwerk als passend angezeigt. Das heißt, ich muss jetzt hier den Assistenten neu starten. Es gibt jetzt zwar hier im Hintergrund eine Festplatte, die zur Sicherung genutzt werden kann, die aber während dem Start der Windows Server-Sicherung noch nicht eingelesen wurde. Das heißt, wenn Sie eine externe Festplatte angebunden haben oder eine Festplatte auf dem Server zur Verfügung steht und Sie eine Fehlermeldung erhalten, dann können Sie den Assistenten einfach neu starten, das Ganze dann entsprechend neu auswählen. Ich lasse jetzt hier mal die Option "Vollständiger Server" aktiviert, denn "Vollständiger Server" betrifft, im Grunde genommen, auch die Daten, die ich hier einzeln auswählen kann. Als Zieltyp wähle ich jetzt auch hier den lokalen Datenträger aus und der Datenträger wird jetzt hier beim nächsten Start des Assistenten also angezeigt. Danach wird das Ganze jetzt hier noch bestätigt, das heißt, ich möchte jetzt die Sicherung durchführen. Dazu blendet mir jetzt die Windows Server-Sicherung noch die Meldung ein, dass die Festplatte, die jetzt hier gesichert werden soll, natürlich auch in den zu sichernden Medien integriert ist. Das heißt, das Medium muss jetzt hier ausgeschlossen werden, denn ich möchte in die Sicherung natürlich nicht noch die eigene Datensicherung aufnehmen. Das Ganze wird jetzt hier automatisch durchgeführt. Danach erhalte ich jetzt eine Zusammenfassung, das heißt, das Bare-Metal-Recovery, die lokale Festplatte C, System-reserviert und der Systemstatus werden gesichert, auf das Laufwerk D und mit "Sicherung" wird jetzt die Sicherung durchgeführt. Das Ganze dauert natürlich einige Zeit und im Rahmen dieser Sicherung werden jetzt auch die Exchange-Daten gesichert. Den Status zur Sicherung sehen Sie im Fenster auch auf dem Sicherungsdatenträger, sehen Sie die erstellten Sicherungsdateien, den Katalog und das Backup. Sie können grundsätzlich den Assistenten... im Hintergrund laufen lassen. Wenn Sie das Ganze hier über einen Sicherungszeitplan definieren, müssen Sie das Fenster hier natürlich nicht geöffnet lassen, dann wird das Ganze hier automatisiert, zu dem von Ihnen gewünschten Zeitpunkt gesichert. Und sobald die Sicherung hier an dieser Stelle abgeschlossen ist, können Sie die Wiederherstellungsfunktion nutzen, sobald deren Einsatz in Ihrer Exchange-Umgebung notwendig ist.

Microsoft Exchange Server 2016 Grundkurs: Fehlerbehebung, Sicherung und Wiederherstellung

Lernen sie, wie Sie Exchange Server 2016 sichern und wiederherstellen können und erhalten Sie Unterstützung bei der Fehlerbehebung.

2 Std. 17 min (20 Videos)
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Erscheinungsdatum:15.11.2016

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