Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Cinema 4D Grundkurs

Die Objekt-Parameter

Testen Sie unsere 2021 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Am Beispiel eines Würfels schauen wir uns die wichtigsten Parameter der Objekt-Rubrik an und sehen, welche Vorteile diese bieten können.

Transkript

Die Grundobjekte, die wir hier oben bei dem blauen Würfel finden sind für uns gerade zum Beginnen der Modellierung sehr praktisch, weil man damit natürlich sehr viele grundsätzliche Formen schon praktisch fertig abrufen kann. Denn wir uns mal so ein bisschen umschauen, viele Objekte, die uns umgeben, basieren genau auf diesen Formen, also wie zum Beispiel einem Würfel, einer Kugel oder auch einer Röhre. Schauen wir uns daher nochmal kurz an, was für Optionen uns da am Beispiel eines Würfels zur Verfügung stehen. Wir haben bereits gesehen, dass wir diese Einstellmöglichkeiten hier in der Objekt-Rubrik des Attribute-Managers jeweils finden können; und dass man, wenn wir hier im Modell-bearbeiten-Modus sind, zum Beispiel zusammen mit dem Verschieben-Werkzeug, Abmessungen wie hier die Größen sowohl interaktiv verändern kann über die sogenannten Anfasser, diese orangenen Knubbel hier, oder aber eben numerisch exakt, indem man das hier direkt einträgt, und mit Return bestätigt. Im Fall des Würfels ist das Sammelsurium hier an Parametern natürlich auch etwas beschränkter, weil aus dem Würfel lässt sich jetzt nicht beliebig etwas herauskitzeln von der Form her, aber dennoch ist das eins der Objekte, die man mit am häufigsten braucht, weil eben sehr viele Formen, die wir modellieren, sich mit einem Würfel als Basismodell zumindest gut annähern lassen. Was wir jetzt hier als Zweites finden neben den Abmessungen, sind sogenannte Segmentwerte. Wir hatten bereits darüber gesprochen, dass alle Objekte aus Polygonen bestehen, also aus Dreiecken und Vierecken und diese Segmente beziffern im Prinzip die Anzahl dieser Flächen, die in X-, Y- und Z-Richtung eingesetzt werden jetzt in unseren Würfel. Wenn wir hier jetzt 1, 1, 1 lesen, bedeutet das, dass man praktisch in jeder Richtung; also jetzt hier haben wir eine Fläche, da eine Fläche und hier oben nur eine Fläche verwendet, um den Würfel zu bauen. Das reicht hier in der Regel auch aus. Denn ein Würfel hat ja auch nur sechs Seiten. Sie könnten aber, wenn wir das hier anheben und wir in einem Darstellungsmodus sind, der gleichzeitig Linien zeigt, also hier in Verbindung mit Drahtgitter zum Beispiel, dann sehen wir direkt, was passiert, dass nämlich jetzt hier in X-Richtung, also der roten Achsrichtung, jetzt plötzlich hier vier Flächen auftauchen statt nur einer. Und das ist genau dieser Wert 4, den wir hier eingestellt haben. Das können wir jetzt in der Höhe, also in Y-Richtung auch nochmal teilen und in Z-Richtung auch nochmal einstellen. Also auf die Art und Weise haben Sie die Option, jetzt genau die Dichte einzustellen, die Sie vielleicht für die weitere Modellierung später brauchen, wenn Sie das Objekt konvertiert haben. Weil so, sehen Sie ja, hat es für uns erstmal direkt keinen Vorteil, dass wir jetzt mehr Segmente eingesetzt haben, weil die Seiten ja sowieso alle gerade sind, eben keine Krümmung haben. Von daher profitiert die Form jetzt nicht dadurch, dass wir hier mehr Flächen reingesetzt haben. Aber wenn wir nochmal zum Konvertieren zurückkehren, also hier zum Beispiel mit dieser Schaltfläche oder der Taste C arbeiten, das umwandeln und dann hier zum Beispiel auf den Polygonen-Modus klicken, dann haben wir natürlich jetzt viel mehr Eingreifmöglichkeiten, indem wir sagen, hier ist jetzt vielleicht ein Bereich, wo die Fläche so ein bisschen herausstehen soll. Dadurch dass wir jetzt eben mehr Unterteilungen haben auf dieser Länge, muss dann nicht gleich die ganze Seite hier nach vorne gezogen werden, sondern eben nur diese eine Fläche. Ich gehe die Schritte mal wieder zurück, bis wir bei dem unkonvertierten Objekt landen. Wie gesagt, Segmente definieren im Prinzip die Anzahl der Polygone in jeder Richtung. Dann haben wir hier eine Option, die nennt sich Getrennte Flächen, die auch nur relevant ist, wenn Sie das Objekt konvertieren. Sie sehen, egal ob das an oder aus ist, da ändert sich jetzt qualitativ an dem Objekt gar nichts. erst wenn wir das Objekt umwandeln. Ich habe es jetzt also aktiv, die Option, lasse es umwandeln, und Sie sehen, hier hat sich jetzt etwas verändert. Hier ist nämlich jetzt so ein Plus-Zeichen entstanden und das Symbol hat sich zu so einem Achsensystem mit einer 0 verändert. Das ist das Symbol eines sogenannten Null-Objekts Das finden Sie übrigens hier auch in der Gruppe, nämlich gleich als erstes. Das ist eins der wenigen Objekte dieser Gruppe, die eigentlich keine Form haben, sondern nur ein Achsensystem. Also dieses Null-System ist praktisch nur ein Achsensystem, ohne dass es Polygone enthält. Das ist typischerweise ein Ordnungselement. Und dieses Pluszeichen, das zeigt an, dass da unter diesem Null-Objekt weitere Objekte zu finden sind. Das heißt, wenn man auf das Pluszeichen klickt, entfaltet sich die Hierarchie und wir können jetzt sehen, dass jetzt hier die Seiten des Würfels oder Quaders tatsächlich als einzelne Flächen zu sehen sind. Und genau das hatten wir angekreuzt mit Getrennte Flächen. Das heißt, hier könnten wir jetzt zum Beispiel diese obere Fläche im Modell-bearbeiten-Modus nehmen, weil es jetzt egal ist, ob wir die Fläche als Polygon behandeln oder als eigenständiges Objekt, und können die nach oben ziehen, und man sieht, dann reißt das Objekt an der Stelle auf im Prinzip und wir können in diese Schuhschachtel hineingucken. Wir haben jetzt also sechs einzelne Objekte, die zusammengesetzt unseren Quader bilden. Ich gehe die Schritte mal wieder zurück. Wir haben ja 30 Rückwärtsschritte. Das heißt, wenn wir diese Getrennte Flächen ausgeschaltet lassen und konvertieren, dann haben wir eben kein Null-Objekt und eine Gruppe, sondern wir haben eben nur ein Objekt. Das heißt, wenn ich jetzt hier oben diese Fläche anklicken würde, würde die nach oben ziehen, dann bleibt alles andere daran hängen, weil es eben eine durchgehende Fläche ist im Prinzip. Die Eckpunkte hängen aneinander. Das ist die Funktion dieser Flächen- oder Getrennte-Flächen-Option. Dann haben wir hier eine Option, die nennt sich Rundung. Und das ist eine recht spannende Geschichte, weil es um uns herum in der realen Welt, sage ich mal, eigentlich kaum Objekte gibt, kaum Gegenstände gibt, die nicht zumindest ein bisschen abgerundet sind an ihren Kanten. Das heißt, derart scharfe Kanten mit wirklich einem präzisen 90-Grad-Winkel dazwischen vermeidet man in der Regel im Produktionsprozess, weil das einfach viel zu scharfkantig ist, das zum Beispiel in die Hand zu nehmen. Oder auch vom Herstellungsprozess her würde man entgraten oder ähnliche Prozesse benutzen, um Kanten etwas zu brechen. Und das macht genau diese Rundung. Das heißt, wenn wir das hier anhaken, dann kommen zu den ursprünglichen drei Anfassern, die wir hier hatten, um die Größe des Objekts einzustellen, hier an einer Ecke des Würfels nochmal drei Anfasser dazu, die zusammenhängen mit diesem Rundung-Größe-Wert. Das heißt, ich kann jetzt hierüber, wenn ich diese Anfasser nehme, und da ist egal, welche man greift, es gibt halt drei, damit man aus allen möglichen Blickrichtungen heraus immer einen findet, der sich gut greifen lässt. Wenn ich die Anfasser also verschiebe aufeinander zu, dann wird der Radius der Kante dieser Rundung eben kleiner, also präziser und somit der Würfel oder Quader als solcher wieder erkennbarer. Oder wenn ich es eben größer mache, dann wird es ein sehr rundes Objekt. Und Sie sehen auch hier in der Nahaufnahme dieser einen Ecke an dem jetzt gerundeten Würfel, dass dort natürlich auch wieder neue Polygone eingesetzt werden, und zwar entsprechend der Segmentanzahl, die hier unten einzustellen ist, nämlich speziell für die Rundung. Wenn wir hier mal durchzählen: 1, 2, 3, 4, 5. Das sind genau die 5 Segmente, die jetzt hier verwendet werden. Das heißt, über diese Wert können Sie jetzt einstellen, wie detailliert diese Rundung aufgelöst werden soll mit Polygonen. Das kann dann relevant sein, wenn Sie so wie hier mit der Kamera sehr nah ran wollen an diese Rundung. Dann würde natürlich sonst auffallen, wenn Sie hier zu wenig nehmen, dass es eckig ist in der sogenannten Abrundung, weil jedes Polygon ja in sich flach ist und praktisch nur durch die Menge an Polygonen und dadurch, dass die Strecke immer kürzer wird, es irgendwann einfach optisch nicht mehr auffällt, sondern schön rund aussieht. Andererseits ist es so, dass diese Dichte an Polygonen für so ein kleines Detail hier an unserem Würfel eigentlich nicht sinnvoll ist, aus dem Grund, weil wir ja auch noch dieses Phong- oder Glätten-Tag hier haben an unserem Objekt. Das heißt, selbst wenn ich jetzt hier mit der Anzahl der Segmente mal so auf 3 meinetwegen heruntergehe, fällt es aus so einer Entfernung nicht weiter auf, dass das so wenig Flächen sind. Sie sehen, das sieht einfach dennoch rund aus. Erst wenn wir jetzt ungünstige Winkel hier erreichen, sieht man eben, dass es nur 3 Segmente sind, also das Ganze etwas eckig in der Silhouette wirkt. Aber ansonsten hat es rein optisch, auch von dem Glanz, der hier so simuliert wird und rüberläuft, keinen Nachteil, wenn man so ein bisschen haushaltet mit den Segmenten. Und das sollten Sie sich einfach angewöhnen, dass man da ein bisschen anpasst die Anzahl der Segmente, je nachdem ob es wirklich nötig ist für die Form, oder ob man nicht ein bisschen was sparen kann. Das wären insofern die Optionen, die jetzt speziell ein Würfel, ein parametrischer Würfel zur Verfügung stellt. Einige davon, hatten wir gesehen, sind eben nur dann relevant, wenn man den Würfel danach konvertieren möchte, oder hier die Segmente zum Beispiel, wenn es später um die weitere Modellierung geht, oder auch die Deformation, werden wir noch sehen.

Cinema 4D Grundkurs

Steigen Sie ein in die beliebte 3D-Software und lernen Sie alle Funktionen, das Modellieren, Materialsystem, Beleuchtungs- und Kamera-Objekte sowie Bild- und Animationsberechnung kennen.

10 Std. 2 min (70 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!