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Digitale Transformation im Unternehmen

Die neue Führungskraft

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Der Manager in modernen Unternehmen bekommt eine neue Rolle - doch wie sieht diese aus?

Transkript

In diesem Video beschäftigen wir uns mit der modernen Führungskraft in agilen Kontexten. Die digitale Transformation und die damit verbundene Revolution in der Personalführung bedeuten im nächsten Schritt ein völlig neues Verständnis der Rolle der Führungskraft. Die moderne Führungskraft wird häufig im Zusammenhang mit dem Begriff des "Servant Leaders" genannt. Servant Leadership entfernt sich komplett von dem Gedanken einer Führungskraft, die dem Mitarbeiter vorschreibt, was er zu tun hat. Servant Leadership stellt die Interessen der Mitarbeiter und der Gruppe in den Fokus. Führung ist demnach die Ausrichtung der Führungskraft auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter. Der Ansatz stammt aus den 70er-Jahren von Robert Greenleaf. Die Führungskraft dient dem Mitarbeiter, das bedeutet, sie hilft ihm Probleme zu beseitigen, nimmt sich seine Interessen zu Herzen und begleitet ihn auf dem Weg zur Selbstorganisation. Im Rahmen der agilen Mitarbeiterführung begleitet die Führungskraft den Mitarbeiter auf dem Weg, agile Methoden wie OKR oder Scrum zu verinnerlichen. Auf diesem Weg handelt die Führungskraft in fünf Feldern: "Erkennen", "Feedback", "Erziehen", "Den Weg erleichtern" und "Support". Im Bereich des "Erkennens" ist das Wichtigste für die Führungskraft, mit offenen Augen und Ohren durch das Unternehmen zu gehen. Der Servant Leader muss aktiv erkennen, wo er seine Mitarbeiter oder sein Team am besten unterstützen kann. Außerdem ist es für die Führungskraft wichtig, einen eigenen Eindruck zu bekommen, wie der Reifegrad des Teams auf dem Weg zur Selbstorganisation ist. Schließlich genügt es nicht, einem Team zu sagen, es soll ab jetzt selbstorganisiert arbeiten. Der zweite Bereich ist "Feedback geben". Damit ein Mitarbeiter oder ein Team sich weiterentwickeln kann, benötigt es Feedback. Die Führungskraft als Servant Leader ist dafür verantwortlich, valides, wertvolles Feedback zu geben. Der dritte Bereich ist "Erziehen". Mit Erziehen ist dabei nicht gemeint, Regeln aufzustellen, sondern zu demonstrieren, wie Selbstorganisation am besten funktioniert. Das macht die Führungskraft über das eigene Vorleben wie auch Geschichten von anderen Teams erzählen. Auch das Halten von Sessions oder die Organisation von Trainings gehört zu diesem Bereich. Der vierte Bereich ist "Den Weg erleichtern". Eines der zentralen Aufgabenbereiche der modernen Führungskraft ist es, dem Mitarbeiter oder dem Team die perfekten Rahmenbedingungen zu schaffen. Das kann bedeuten, den perfekten Teamraum schaffen, Kommunikationsmöglichkeiten verbessern oder etwas komplett anderes wie z. B. das Bereitstellen von Getränken. Zu diesem Punkt zählen alle Aspekte, die dem Team oder dem Mitarbeiter die perfekten Rahmenbedingungen für seine eigentliche Aufgabe geben. Der fünfte Punkt ist der "Support". In dieser Tätigkeit hilft die Führungskraft, alle Hindernisse und Störungen zu beseitigen. Hier zeigt sich der Gedanke des Servant Leaders sehr deutlich. Die Führungskraft stellt sich komplett in den Dienst des Mitarbeiters oder des Teams und tut alles dafür, Störungen zu beseitigen. Als Support zählt hierbei auch, das Team zu ermutigen, wenn es zurzeit Probleme hat, den Weg weiterzuverfolgen. Damit die Führungskraft diese fünf Tätigkeiten optimal ausführen kann, ist vor allem eines besonders gefragt: Zuhören. Die Führungskraft muss viel Vertrauen zu den Mitarbeitern aufbauen. Das Zuhören und vor allem die richtigen Fragen stellen ist dabei etwas Zentrales. Der Mitarbeiter darf keinen Zweifel daran haben, dass die Führungskraft sich zu 100% seinem Wohl verpflichtet. Auf dem Weg einen Mitarbeiter oder ein Team zu begleiten, wird die Führungskraft mit dem ein oder anderen Problem konfrontiert werden. Um diese "Impediments" zu beseitigen, hat sich ein Coaching-Zyklus etabliert, der sehr erfolgsversprechend Probleme angeht. Der Coaching-Zyklus lautet: Problem Option Experiment Review. In diesem Coaching-Zyklus wird zunächst ein Problem erkannt. Existieren mehrere Probleme, ist es hier entscheidend wichtig, die vorhandenen Probleme zunächst zu priorisieren und sich dann auf die wichtigsten Aspekte zu konzentrieren. Im zweiten Schritt werden Optionen diskutiert, die das Problem lösen können. Optionen werden im Zusammenhang mit verschiedenen Hypothesen formuliert, die das Problem lösen sollen. Im dritten Schritt werden feste Experimente definiert, aus den Optionen, die ausprobiert werden. Im letzten Schritt wird dann im Review zurückgeblickt, ob das Problem durch das Experiment gelöst wurde. Dabei ist wichtig, dass nicht nur geschaut wird, ob das Experiment richtig durchgeführt wurde, sondern vor allem, ob die gewünschte Hypothese, also Verbesserung, eingetreten ist.

Digitale Transformation im Unternehmen

Sehen Sie, was genau unter „digitaler Transformation“ zu verstehen ist und welche Auswirkungen sie für jedes Unternehmen mit sich bringt.

2 Std. 5 min (24 Videos)
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Erscheinungsdatum:19.10.2016
Laufzeit:2 Std. 5 min (24 Videos)

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