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MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 3) – Implementieren von Hyper-V

Die Netzwerkleistung optimieren

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Hyper-V bietet eine Reihe von Möglichkeiten, um die Netzwerkleistung für virtuelle Maschinen zu optimieren. Welche das sind, erklärt Ihnen Tom Wechsler in diesem Video.
04:10

Transkript

Wie die Netzwerkleistung optimiert werden kann, erfahren Sie gleich jetzt. Vorgängig aber ein wichtiger Punkt. Die Netzwerkleistung kann mit diesen Funktionen, die ich Ihnen gleich zeige, nur dann umgesetzt werden, wenn es die physischen Adapter auch unterstützen, das ist eine wichtige Voraussetzung. Wie haben die Möglichkeit in einer Maschine, die Einstellungen zu öffnen, navigieren zur Netzwerkkarte und dann unter "Hardwarebeschleunigung" können einige Funktionen aktiviert werden. Beispielsweise haben wir hier die Möglichkeit, die Virtual Machine Queue zu aktivieren. Diese virtuelle Machine Queue ist ein Mechanismus für die Zuordnung von physischen Warteschlangen in einer NIC, zu der virtuellen NIC in einer VM-Partition. Dieses Mapping macht die Handhabung des Netzwerkverkehrs effizienter. Die erhöhte Effizienz führt zu weniger CPU-Zeit in der übergeordneten Partition und verringert die Latenz des Netzwerkverkehrs. Eine weitere Option, die wir einsetzen können, ist die IPsec-Task Abladung. Diese Einstellung verwendet die Verarbeitungsmöglichkeiten der Netzwerkadapter, um einiger der von IPsec benötigten kryptografischen Funktionen auszuführen. Sie können auch die maximale Anzahl der Sicherheitszuordnungen angeben, die Sie bei diesen Adaptern berechnen wollen. Sie haben also die Möglichkeit hier, diese Sicherheitszuordnungen spezifisch anzugeben, falls Sie das möchten. Eine weitere Option ist, die Input/Output- Virtualisierung oder auch Single-Root Input/Output Virtualisation. Diese Einstellung ermöglicht es dem virtuellen Adapter die SR-IOV-Fähigkeiten des physischen Adapters zu nutzen. SR-IOV ermöglicht es virtuellen Maschinen die Hardwareressourcen eines PCI-Express-Geräts, wie zum Beispiel des Netzwerkadapters direkt zu teilen. Sie haben also hier die Möglichkeit diese Option zu aktivieren. Wichtig ist allerdings, dass diese Option auch beim virtuellen Switch aktiviert ist, also ich navigiere zu Manager für virtuelle Switches, und dann muss beim virtuellen Switch diese Option auch aktiviert sein, und jetzt sehen Sie es, was ich schon ein-zwei Mal erwähnt habe. Bei einem bestehenden virtuellen Switch können Sie diese Option nachträglich nicht mehr aktivieren. Sie müssten also den virtuellen Switch löschen, einen neuen erstellen und dann beim Neuerstellen diese Option aktivieren. Ich habe Ihnen in diesem Video ein-zwei Möglichkeiten gezeigt, wie Sie die Netzwerkleistung optimieren können. Allerdings ist es ganz wichtig, die Optionen müssen vom physischen Adapter unterstützt werden. Noch ein letzter Hinweis, den ich Ihnen noch geben möchte. Ich navigiere nochmals zurück zu den Einstellungen der virtuellen Maschine. Ich öffne die Netzwerkkarte und Hardwarebeschleunigung. In der letzten Zeit hat sich gezeigt, dass die VMQ-Einstellung eher negativ auswirken kann auf die Performance, als dass es wirklich eine Verbesserung bringt. Es gibt viele Technet-Artikel und auch Artikel von Hardware Herstellern, beispielsweise Hewlett Packard oder Dell, die darauf aufmerksam machen, dass diese Option nicht eingeschaltet werden soll, weil gewisse Netzwerkadapter diese VMQ-Unterstützung nicht korrekt umsetzen und somit dann die Leistung eher schlecht ist, als dass es sich positiv auswirken würde. Also mein Hinweis, setzen Sie sich mit dem Hardware Hersteller zusammen, prüfen Sie, ob auch tatsächlich alle diese Hardwarebeschleunigungsfeature tatsächlich 100% korrekt unterstützt werden, damit Sie dann auch wirklich eine bessere Performance erfahren.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 3) – Implementieren von Hyper-V

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3 Std. 44 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.06.2017

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