Windows Server 2016 Grundkurs: Remotedesktopdienste

Die MultiPoint Services verwalten

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Nachdem Sie die MultiPoint Services auf einem Server installiert haben, legen Sie die grundlegenden Einstellungen dieses Dienstes fest. Erfahren Sie in diesem Film, wie Sie dazu vorgehen und worauf Sie dabei achten müssen.
09:13

Transkript

Wenn Sie die MultiPoint Services auf einem Server installiert haben, sollten Sie nach der Installation zunächst eine gewisse Grundeinrichtung vornehmen. Die wichtigste Einrichtung besteht zunächst darin, dass Sie die Remotedesktoplizenzen eintragen, die Sie zusammen mit den MultiPoint Services benötigen. Sie starten dazu den MultiPoint-Manager. Der MultiPoint-Manager öffnet automatisch die Registerkarte "Start" und hier sehen Sie den Server, auf dem die MultiPoint Services installiert sind. Über das Kontextmenü können Sie verschiedene Einstellungen auf dem Server anpassen. Sie sehen, ob der Status des Servers "Verbunden" ist, also generell funktioniert und Sie können hier auf der rechten Seite Einstellungen vornehmen. Wichtig ist hier zunächst das Hinzufügen von Client-Zugriffslizenzen. Der Link, den Sie hier starten, öffnet den Remotedesktoplizenzierungs-Manager. Und hier müssen Sie auf dem Server zunächst wie bei den herkömmlichen Remotedesktopdiensten den Lizenzserver aktivieren. Das Ganze geht über einen Assistenten. Wenn der Server eine Verbindung zum Internet hat, können Sie hier die automatische Verbindung belassen. Alternativ können Sie die Aktivierung auch über das Telefon vornehmen. Ich möchte hier jetzt eine automatische Verbindung durchführen. Es wird jetzt hier eine Verbindung zum Internet aufgebaut. Jetzt authentifiziere ich mich beziehungsweise mein Unternehmen über die Firmeninformation im MICROSOFT Clearinghouse also der Stelle, an der die Lizenzen über das Internet verwaltet werden. Trage ich hier noch eine E-Mail-Adresse ein. Die Daten hier können Sie so ausfüllen, wie diese Ihren Anforderungen entsprechen, das heißt, Sie müssen jetzt hier keine echten Daten eintragen, aber es bietet sich hier natürlich an, wenn Sie hier bei der Serveraktivierung Ihre korrekte Firmenadresse eintragen, aber für Testumgebungen, so wie hier an dieser Stelle, ist das nicht notwendig. Danach wird die Aktivierung durchgeführt, der Lizenzserver ist jetzt aktiviert. Ich kann jetzt hier auch gleich den Assistenten für die Lizenzinstallation starten, das möchte ich aber nicht. Ich möchte jetzt hier zunächst überprüfen, ob der Server korrekt aktiviert wurde, das ist jetzt hier der Fall. Und jetzt ist der Lizenzserver generell einsatzbereit und ich kann jetzt über das Kontextmenü Lizenzen installieren über einen Assistenten. Sie benötigen dazu zuvor natürlich ein Lizenzpaket, das Sie bei einem MICROSOFT-Partner gekauft haben. Und dieses tragen Sie hier ein. Sie wählen zunächst aus, welches Lizenzprogramm Sie abgeschlossen haben und tragen dann über den Assistenten die Lizenznummern ein, die Ihnen zugewiesen wurden. Die Lizenznummern werden hier installiert und sind später dann an dieser Stelle verfügbar und die Benutzer können eben dann mit dem MultiPoint Services arbeiten. Wenn Sie auf einem MultiPoint Server Anwendungen installieren wollen, starten Sie zunächst den MultiPoint-Manager und wechseln anschließend in den Konsolenmodus. Standardmäßig ist jetzt hier bereits der Stationsmodus aktiviert. Wenn ich jetzt hier die Umschaltung durchführe, wird in den Konsolenmodus gewechselt. Bei dem Konsolenmodus werden die einzelnen Benutzer vom Server getrennt, der Server wird neu gestartet und ich kann danach auf dem Server Anwendungen installieren, zum Beispiel MICROSOFT OFFICE. Und nachdem ich die Installation durchgeführt habe, aktiviere ich wieder den Stationsmodus und die Benutzer können sich wieder mit dem Server verbinden. Hier schalten Sie also zwischen dem Stationsmodus und dem Konsolenmodus um. Sie können natürlich die Einstellungen des Computers bearbeiten über das Kontextmenü oder hier über den "Aufgaben"-Bereich. Hier lassen sich jetzt verschiedene Einstellungen konfigurieren, die speziell für die MultiPoint Services gelten. Sie können zum Beispiel festlegen, dass ein Benutzer auch mehrere Sitzungen aktivieren kann. Sie können festlegen, dass der Computer, also der Server selbst, über das Netzwerk remote verwaltet kann, dass die einzelnen Desktops überwacht werden können, diese Option ist standardmäßig aktiviert. Hier können Sie festlegen, dass der Server generell immer im Konsolenmodus startet. Sie können festlegen lassen, dass die Benutzer, wenn Sie sich beim ersten Mal anmelden, keine Datenschutzerklärung bestätigen müssen und jede Station kann eine eindeutige IP-Adresse erhalten, zum Beispiel über DHCP. Zusätzlich können Sie natürlich auch Chats zwischen dem MultiPoint-Dashboard, also dem Administrator der Umgebung und den Benutzersitzungen zulassen, und Sie können Sitzungen hier erweitert verwalten, natürlich auch hier bezüglich der GPU-Hardwarerendering, das heißt, über RemoteFX können hier die einzelnen Arbeitsstationen auch erweiterte Grafikfunktionen nutzen. Das alles lässt sich hier in den Computereinstellungen bearbeiten und Sie können hier zusätzlich noch weitere Funktionen aktivieren, zum Beispiel den Datenträgerschutz. Beim Datenträgerschutz wird sichergestellt, dass auf dem Server keinerlei Daten gespeichert werden können, sondern alle Daten, welche die Anwender auf dem Server speichern, werden beim Neustart des Servers gelöscht. Wenn Sie den Server als Datenablage nutzen zusätzlich zur Funktion eines MultiPoint Services-Server, dann sollten Sie den Datenträgerschutz natürlich nicht aktivieren. Wenn Sie den Server dagegen als Schulungsserver verwenden, sollten Sie den Datenschutz aktivieren, nachdem Sie alle Programme, die Sie benötigen, installiert haben, da dadurch sichergestellt ist, dass die Anwender über ihren Remotedesktopclient keine Programme auf dem Server installieren können. Die Einstellungen können Sie natürlich auch jederzeit nachträglich anpassen, sobald Sie den Server einmal eingerichtet haben. Über "Stationen" sehen Sie im MultiPoint-Manager die verbundenen Computer. Sie sehen, hier ist ein Client mit der Bezeichnung "JOOS.CLIENT" mit den MultiPoint Services verbunden. Sie sehen hier mit welchem Benutzernamen die Verbindung hergestellt wurde und hier können Sie jetzt also zentral überprüfen, welche Stationen sind denn aktuell verbunden, welche Systeme sind verbunden, welche Geräte sind verbunden. Sie können hier natürlich über das Kontextmenü auch Benutzer abmelden oder die Station anhalten und die Station identifizieren, um zum Beispiel zu überprüfen, auf welcher Station ist denn der Benutzer gerade tatsächlich angemeldet. Wenn Sie die Identifizierung eines Clients aktiviert haben, dann wird auf dem Client der Bildschirm ausgeblendet und der Name des Clients wird angezeigt sowie die Verbindung zum Server direkt an der Station selbst. Über "Benutzer" legen Sie die Benutzer an, die Sie im Multipoint Services-Netzwerk verwenden und über "Virtuelle Desktops" können Sie die Funktion aktivieren, dass virtuelle WINDOWS 10-Computer zur Verfügung gestellt werden und jeder Anwender, der sich mit dem MultiPoint Services-Server verbindet, einen eigenen virtuellen Desktop auf Basis von WINDOWS 10 erhält. Die verbundenen Benutzer verwalten Sie wiederum über das MultiPoint-Dashboard. Wenn ich dieses an dieser Stelle öffne, sehe ich die verbundenen Computer, kann hier Desktops sperren, kann hier auch die USB-Speicher auf den Stationen sperren und natürlich auch die Sperrung wieder aufheben. Und ich kann meine aktuellen Desktops hier auf die anderen Stationen replizieren. Bei "Systeme" sehe ich ebenfalls die einzelnen Server im Netzwerk beziehungsweise die verbundenen Arbeitsstationen, hier zum Beispiel direkt der Server. Und über das Kontextmenü von Arbeitsstationen oder eben des Servers kann ich festlegen, dass bestimmte Systeme, die ich jetzt hier festgelegt habe, heruntergefahren werden, neu gestartet werden oder einem anderen Benutzer zugeordnet werden. Der Verbindungsaufbau der Benutzer erfolgt über das Remotedesktopprotokoll oder eben über Stationen, die direkt mit dem Server angebunden sind. Wenn Sie mit dem Remotedesktopprotokoll arbeiten, können Sie die Verbindungseinstellungen in einer Datei speichern. Und hier können Sie festlegen, ob der Benutzer auch das Recht hat, den MultiPoint-Manager zu öffnen beziehungsweise das MultiPoint-Dashboard oder eben herkömmliche Benutzer nur eine Remotestation zum Server aufbauen können. Die Datei wird als RDP-Datei gespeichert und Sie können diese RDP-Datei den Anwendern zur Verfügung stellen, sodass diese mit einem Doppelklick direkt eine Verbindung zum Server aufbauen können.

Windows Server 2016 Grundkurs: Remotedesktopdienste

Lernen Sie die Installation, Vewaltung und Optimierung der Remotedesktopdienste des Windows Server 2016.

2 Std. 11 min (17 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
Hersteller:
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:10.05.2017

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!