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Logic Pro X Grundkurs

Die Mischpult-Bedienelemente in Logic Pro X

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Logic Pro X bietet intern ein Mischpult für die Bearbeitung von Audiospuren an. Die einzelnen Bedienelemente, welche zur Verfügung stehen, werden in diesem Video erläutert.

Transkript

Vielleicht haben Sie interessehalber schon einmal ein Projekt in Logic Pro geöffnet, zum Beispiel das Demoprojekt, das Sie im Hilfe-Menü unter Logic Pro Demoprojekt jederzeit aufrufen können. Wenn Sie dann im Hauptfenster von Logic Pro die einzelnen Spurköpfe hier durchklicken, dann fällt Ihnen vielleicht hier links im Infofenster auf, dass der jeweils gewählte Kanal oder die gewählte Spur hier links eben als Kanalzug, wie auf einem Mischpult, dargestellt wird. Und in der Tat bietet Logic Pro intern ein solches Mischpult an, hier zum Beispiel im Demoprojekt kann ich mir das auch wirklich als gesamtes Projekt hier in einer Form eines Mixers oder Mischpultes eben darstellen lassen. Und hier habe ich dann einzelne Bedienelemente, die uns immer wieder begegnen. Deswegen möchte ich in diesem Video diese grundlegenden Bedienelemente eines Mixers wiederholen. Und zwar nicht einmal hier direkt in Logic, sondern über die Webseite eines Herstellers von Mischpulten. Dieser Hersteller nennt sich Mackie. Es gibt natürlich viele, viele andere auch und hier hab ich das Pressebild eines solchen analogen Mischpultes aufgerufen. Das Grundprinzip auf einem Mischer ist immer von oben nach unten aufgebaut. Und das generelle Ziel ist schlicht und einfach, Signale einzuspeisen, vorzuverstärken, dann im Klang noch anzupassen, die Lautstärke zu regeln und schließlich in einem sogenannten Main Mix zusammenzuführen, dessen Lautstärke Sie hier unten regeln. Die Gesamtlautstärke wird dann immer hier rechts über ein sogenanntes Peakmeter angezeigt. Hier sind also Werte bis 0 und auch darüber hinaus mit grünen Lampen eingezeichnet und Sie sollten immer schauen, dass Sie die möglichst hoch hier auch auf Ihrem Level kommen, allerdings nicht in den gelben oder roten Bereich, denn das wäre ein sogenanntes Clipping, also ein Übersteuern des Audiosignals. Auch in Logic finden wir hier oben zum Beispiel den Input, den wir direkt auswählen können. Auf dem Mischpult stecken wir also ein Kabel an, in Logic können wir diesen Input hier auswählen, zum Beispiel woher dieses Signal jetzt von unserer Soundkarte kommt. Lassen wir mal diesen Bereich hier aus, so können wir uns auf dem Mischpult weiter orientieren. Auf dem analogen Mischpult müssen wir dazu nämlich auch noch eine Vorverstärkung einstellen. Damit können wir also regeln, wie stark dieses Signal, das wir jetzt einspeisen, hier oben, noch vorverstärkt wird. Und die Qualität dieser Vorverstärker, die schlägt sich meistens auch im Preis für diese Geräte nieder. In einem Setup, bei dem Sie Logic zum Einsatz kommen lassen, haben Sie meisten diese Vorverstärker direkt auf einer Soundkarte eingebaut. Dort regeln Sie also diese Vorverstärkung und dort findet auch die Analog-Digital-Wandlung statt und dann können Sie mit diesem Input direkt in Logic arbeiten. Wir lassen jetzt mal diese beiden grünen Regler aus und sehen weiter an, was wir hier als blaue Regler ausgeführt haben. Das ist das sogenannte EQ, das steht für Equalizer und damit können Sie Höhen, Mitten und Tiefen noch nachträglich anpassen. Also hohe, mittlere und tiefe Frequenzen, in diesem Fall rund um eine bestimmte Tonhöhe, indem Sie diesen Regler entweder nach rechts zur Erhöhung oder nach links zur Absenkung drehen. In Logic sieht das dann in etwa so aus, wenn ich hier zum Beispiel auf diesen Channel EQ einmal klicke, dann haben wir hier eben auch solche Filter, die wir erhöhen können oder eben auch absenken, indem wir diese Werte einfach nach oben und unten ziehen. Danach kommen wir zum Panning, das ist das Stereo-Panning, also ob wir dieses einzelne Signal in diesem Kanal mehr links oder mehr rechts hören wollen. Das können Sie mit diesem grauen Regler hier festlegen und auch in Logic ist dies mit Pan benannt, für Panorama, und hier kann ich eben auch drehen, ob ich das weiter links oder weiter rechts hören möchte. Dann haben wir hier auf dem Mischpult einen Mute-Schalter. Auch das finden wir zum Beispiel hier in Logic mit der M-Taste, damit kann ich also diesen einzelnen Kanal jetzt stumm schalten. Und es gibt hier auch einen Solo-Schalter, auch den gibt es hier innerhalb von Logic mit S ausgeführt. Und wie Sie sehen, blinkt dann im Interface von Logic ein M auf allen anderen Kanälen. Das ist ein Hinweis darauf, dass wir jetzt aktuell wirklich nur diesen einen Kanal abhören. Sobald ich dieses Solo wieder auflöse, höre ich wieder den gesamten Mix. Das ist auch auf einem solchen analogen Mischpult recht wichtig, denn damit können Sie sicherstellen, dass Sie zum Beispiel bei der Einstellung dieses Kanals, also bei der Vorverstärkung, nur diesen einzelnen Kanal hören, also hier auf Solo schalten. Das nennt sich manchmal auch pre-faded listen oder PFL genannt, und dort können Sie dann im Peakmeter überprüfen, wie stark Ihr Eingangssignal ist und es entsprechend über die Gain- Vorverstärkung eben noch einstellen. Pre-faded bedeutet also, das Signal an dieser Stelle abgegriffen, also einfach nur den Input des Signals und die Vorverstärkung, aber nicht die Einstellungen hier im unteren Bereich. In Logic Pro selbst ist es so, dass dieses Solo eher dafür verwendet wird, um einfach nur einen einzelnen Kanal abzuhören. Ja, und ganz unten haben wir eben dann die Lautstärkeregelung in Form eines solchen Schiebereglers oder auch Fader genannt. Und das können Sie auch hier in Logic eben über einen solchen Fader in seiner Lautstärke regeln und bekommen zusätzlich noch hier oben den Wert dazu eingeblendet. Sie können auch, wie Sie sehen, zwei Kanäle gleichzeitig bearbeiten, indem Sie eben beide markieren. Schließlich gibt es noch die sogenannten Sends innerhalb von Logic. Und das ist so auch auf so einem analogen Mischpult mit solchen AUX-Kanälen zum Beispiel gelöst. AUX, das steht für auxiliar oder Hilfskanal und da haben Sie dann hier oben die AUX-Sends. Das heißt, hier kann ich regeln, wie viele Anteile von diesem einzelnen Kanal im AUX-Kanal 1 beziehungsweise 2 ankommen soll und diese Summe, die liegt dann hier oben an diesen beiden Outputs an. In Logic werden diese Sends verwendet, um zum Beispiel einzelne Kanäle noch an einen Extraeffektkanal zu schicken, dort verarbeiten zu lassen und dann wieder zurückzuführen. Das nennt man dann Busse, die Sie innerhalb von Logic anwenden können. Bei dem analogen Mischpult wie hier könnte dies zum Beispiel verwendet werden, um den Musikern auf der Bühne einen Extra-Mix, also eine Extraabmischung zu schicken, die bestimmte Instrumente stärker hervortreten lässt, aber unabhängig von der Gesamtabmischung für das Publikum im Saal gibt. Ja, schließlich gibt es hier auch noch einen Regler für diesen Controlroom, also CR oder Submix, den Sie hier regeln können, und das könnte zum Beispiel für Ihren Kopfhörer gelten. Wenn Sie also nicht die Möglichkeit haben, über die Lautsprecher etwas abzuhören, dann können Sie dies über den Kopfhörer hier tun. In Logic haben Sie diese Summe hier auf der rechten Seite immer blau markiert als Master-Lautstärke und als Output 1-2 und das entspricht dem hier, dem Main Mix, den Sie auch auf diesem analogen Mischpult sehen. Soweit also ein kleiner Überblick zu Bedienelementen auf einem Mischer, die sich sowohl auf Hardware als auch auf dem virtuellen Mischer innerhalb der Logic Pro Software gleich benannt wiederfinden.

Logic Pro X Grundkurs

Nutzen Sie die Digital Audio Workstation (DAW) Logic Pro von Apple und lernen Sie, wie Sie Ihre Musikproduktion von der Aufnahme bis zur fertig abgemischten Audiodatei umsetzen.

4 Std. 57 min (40 Videos)
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