Microsoft Exchange Server 2016 Grundkurs: Fehlerbehebung, Sicherung und Wiederherstellung

Die Kommunikation zwischen Exchange und Active Directory prüfen

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Lernen Sie, wie Sie die Zusammenarbeit von Exchange 2016 mit den Domänencontrollern in Active Directory überprüfen und eventuell vorhandene Fehler beheben können.
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Transkript

In diesem Video zeige ich ihnen, wie Sie die Zusammenarbeit von Exchange mit dem Domänencontrollern in Active Directory überprüfen können, beziehungsweise Fehler beheben können. Damit Exchange problemlos funktioniert, sollten sie überprüfen, ob bei Problemen unter Umständen Fehler bei der Namensauflösung vorliegen, beziehungsweise bei der Kommunikation mit den Domain Controllern. Hier habe ich in dieser Testumgebung den Exchange Server auch auf dem Domain Controller installiert. Das ist in einer Produktivumgebung natürlich alles andere als empfehlenswert. Hier müsste die Kommunikation dann natürlich über das Netzwerk erfolgen. Das heißt, eine Fehlerbehebung besteht keinesfalls darin, dass Sie auf dem Exchange Server auch einen Domain Controller installieren. In der Exchange-Verwaltungs-Shell stehen Ihnen neben Befehlen für Exchange und generell der Powershell auch Befehle aus der Befehlszeile zur Verfügung, unter anderem zum Beispiel "nsloookup", mit dem Sie überprüfen können, ob die Namensauflösung funktioniert. Ich verwende jetzt hier mal die Namensauflösung zum Server "X2K16", das ist gleichzeitig auch der Domain Controller. Das Ganze funktioniert hier. Ein weiterer wichtiger Befehl, den Sie für die Konfiguration Ihrer Domäne überprüfen können, besteht aus einem Commandlet für Exchange, nämlich "get-exchangeserver". Ich verlasse dazu mit Strg+C "nslookup" lösche den Bildschirm, und verwende jetzt den Befehl "get-exchangeserver", formatierte Liste, und lasse mir alles anzeigen, was hier mit Domain zu tun hat. Jetzt wird hier ausgelesen, welche Daten sind denn hier aktuell für die Domäne fest hinterlegt. Hier werden also dynamische Daten verwendet. Das ist für die meisten Umgebungen auch sehr sinnvoll, d. h. bei Problemen mit der Verbindung zur Domäne geben Sie mit "get-exchangeserver |fl domain" zunächst die Informationen heraus, die Sie benötigen, um zum einen festzustellen, mit welcher Domäne ist der Exchange Server verbunden und gibt es irgendwelche statische Einstellungen. Diese sollten möglichst nicht gesetzt sein. Ein wichtiger Befehl ist noch der Befehl "get-domaincontroller". Dieser zeigt ihnen die Domain Controller für den jeweiligen Standort beziehungsweise die Domäne an. Auch dieser Befehl sollte fehlerfrei durchgeführt werden. Hier in dieser Testumgebung ist das Ganze natürlich etwas einfach, da es nur einen Domain Controller gibt. In einer produktiven Umgebung würden Sie jetzt hier die Informationen zu Ihren Domain Controllern erhalten, zu den Standorten in Active Directory, zu den verschiedenen Konfigurationen auf den Exchange Servern und hier sollte weder ein Fehler auftauchen, noch sollten Probleme bei der Kommunikation auftreten. Überprüfen Sie in diesem Fall zum Beispiel auch mit "ping X2K16", dann natürlich jeweils mit dem Namen Ihres Domain Controllers, ob der Name aufgelöst werden kann, hier sogar mit IPv6, Das Ganze funktioniert in produktiven Umgebungen natürlich auch mit IPv4. Wenn Sie sicherstellen wollen, das ein Exchange Server immer mit einem bestimmten Domain Controller kommuniziert, können Sie das mit dem Befehl "set-exchangeserver" in der Exchange-Verwaltungs-Shell steuern. Der Befehl sieht folgendermaßen aus: Sie verwenden "Set-exchangeserver", als "Identity" geben Sie den Namen des Exchange Servers ein, dessen Konfiguration Sie anpassen möchten. Ich möchte hier den Server "X2K16" anpassen. Und hier legen Sie jetzt den statischen Domain Controller fest, über den die Kommunikation laufen soll. Das ist hier in diesem Beispiel der gleiche Server. In einer produktiven Umgebungen ist das, wie gesagt, nicht empfohlen, hier verwenden sie eben einen leistungsstarken Domain Controller an Ihrem Standort. Das Ganze funktioniert natürlich auch für den globalen Katalog. Ich verwende auch hier den gleichen Domain Controller mit "X2K16". Ein weiterer wichtiger Befehl natürlich für die Kommunikation zwischen Exchange und Domain Controllern besteht darin, an welchen Active Directory-Standort der Exchange Server positioniert ist und ob er seinen Standort auch kennt. Das Ganze überprüfen Sie mit "get-adsite" und hier sollte jetzt ohne große Probleme relativ schnell der Name des Standorts angezeigt werden. Hier der Standardname, "Default-First-Site-Name" Sie können natürlich auch die Synchronisierungs-Links zwischen den verschiedenen Active Directory-Standorten abfragen lassen. Es spielt dann eine Rolle, wenn Sie an verschiedenen Standorten Exchange-Server positioniert haben, die auch miteinander kommunizieren müssen. Das Ganze machen sie mit "get-adsitelink", und hier wird jetzt überprüft, über welchen Kommunikationslink erfolgt jetzt die Replikation der Domain Controller und wie sind die konfigurierten Kosten, also, welche Reihenfolge wird verwendet, werden verschiedene Links eingesetzt werden. Hier wird der Standard "DEFAULTIPSITELINK" verwendet, den sie wiederum in den Active Directory Verwaltungstools anpassen könnten. Ich fasse noch einmal zusammen: Für die stabile Konfiguration und Leistung von Exchange ist die stabile Verbindung zu Active Directory ein wichtiger Bereich; vor allem zu den Domain Controllern. In diesem Video haben Sie gesehen, mit welchen Befehlen Sie überprüfen können, ob diese Kommunikation funktioniert.

Microsoft Exchange Server 2016 Grundkurs: Fehlerbehebung, Sicherung und Wiederherstellung

Lernen sie, wie Sie Exchange Server 2016 sichern und wiederherstellen können und erhalten Sie Unterstützung bei der Fehlerbehebung.

2 Std. 17 min (20 Videos)
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Erscheinungsdatum:15.11.2016

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