CompTia Linux+ LX0-103 (Teil 1) Systemarchitektur

Die Kernel-Module im Überblick

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In der Regel werden Hardware-Gerätetreiber als Kernel-Module in den laufenden Linux-Kernel geladen. Verschaffen Sie sich zunächst anhand dieses Videos einen Überblick darüber, was Kernel-Module genau sind.
05:45

Transkript

Einen Überblick über die Kernel-Module erhalten Sie in diesem Video. Hardware-Device-Treiber werden typischerweise als Kernel-Module in den laufenden Kernel geladen. Mit "lsmod" und "modprobe" und weiteren Optionen kann dies verwaltet werden. In diesem Video geht es nicht darum, die Module zu verwalten, sondern ich möchte Ihnen einen Überblick zeigen über verschiedene Module. Den ersten Überblick erhalten wir mit dem Befehl "lsmod". Mit "lsmod" kann ich mir eine Liste aufrufen über sämtliche Treibermodule, welche in den Kernel geladen wurden. Auch auf einen ersten Blick, dass die Ausgabe größer war als sie direkt auf dem Bildschirm Platz hätte. Ich kann diese Liste nochmals aufrufen mit dem Befehl "lsmod", aber ich verwende nun das Pipe-Symbol. Ich lenke das Resultat um in den Befehl "less", in einen Pager, damit ich seitenweise die Informationen durchgehen kann und wenn ich am Schluss dieser Seitenaufzählung bin, kann ich mit der Taste "Q" diesen Pager wieder verlassen. Ich möchte nun einmal nach einem spezifischen Treiber suchen. Ich verwende dazu wiederum "lsmod", dann lenke ich das Resultat um, und ich suche mit "grep" - "grep" ist ein Befehl, welcher erlaubt, um nach Stichworten zu suchen - sr_mode. "sr_mode" ist der SCSI-Treiber für zum Beispiel das CDROM-Laufwerk. Und sie sehen, ich erhalte hier die Information über dieses Modul. Da ist die Modulbezeichnung "cdrom" und weitere Informationen. Diese Information wurde aus dem folgenden Verzeichnis ausgelesen. Ich zeige Ihnen das einmal. Übrigens: Mit Ctrl+L kann ich den Bildschirminhalt löschen. Wie gesagt, diese Informationen wurden aus folgendem Verzeichnis ausgelesen: Ich zeige das Verzeichnis an mit dem Befehl "cat" und dann navigiere ich in das Verzeichnis "proc", suche das Verzeichnis "modules", dann lenke ich dieses Resultat um wiederum in "grep" und suche nach dem Modul "sr_mod" und ich lenke das Resultat nochmals um in einen Pager "less". Und Sie sehen, es ist eine ähnliche Ausgabe wie beim ersten Befehl, den ich vorher umgesetzt habe. Wiederum das "cdrom" wird hier angezeigt und die entsprechenden Informationen. Mit "quit" verlasse ich diesen Pager. Ich habe nun die Möglichkeit, mit dem Befehl "modprobe" dieses Modul zu entladen mit " -r" um das Modul zu entladen und mit dem anschließenden Modulnamen. Ich könnte auch noch einen Zusatzparameter reinsetzen: "-v". "-v" steht für "verbose", beziehungsweise: "Zeig mir mehr Informationen an". Bei "modprobe -r" wird im Hintergrund der Befehl "rmmod" eingesetzt. "rmmod" steht für "remove module". Um das Modul wieder zu laden, wenn es entladen ist, würde ich den Befehl "modprobe Modulname" einsetzen. Mit diesem Befehl kann ich das Modul wieder laden. Ich kann auch hier das " -v" einsetzen, also "modprobe -v", dann der entsprechende Modulname um den Treiber wieder zu laden und mit " -v" mir mehr Informationen anzeigen zu lassen. Bei "modprobe" wird im Hintergrund "insmod" verwendet. "insmod" steht für "insert module". Das wird also im Hintergrund verwendet. Wenn Sie mehrere Informationen haben möchten über den Befehl "modprob", dann empfehle ich Ihnen, die Man-Pages aufzurufen. Sie sehen in den Man-Pages von "modprob" sämtliche Informationen, wie dieser Befehl funktioniert. Sie sehen, in "NAME" steht: modprobe - Add and remove modules from the Linux Kernel. Sie können da mit PageDown die entsprechenden Informationen durchgehen. Sind Sie fertig mit dem Sammeln der Informationen, verlassen Sie mit der Taste "Q" diese Man-Pages wieder. Sie sehen also, es gibt da verschiedene Möglichkeiten um Informationen zu sammeln über Treibermodule im laufenden Kernel. Ich kann zum Beispiel noch viel detaillierter meine Anzeige erweitern. Ich zeige Ihnen da ein kleines Beispiel. Ich verwende dazu einmal "cat" und dann in das "sys"-Verzeichnis. Dann wähle ich "module", dann wähle ich wiederum das CDROM-Modul und ich wähle den Ort "parameters" und dann "xa_test" und ich erhalte den Wert "0". Da sehe ich jetzt eine spezifische Definition über dieses Modul mit zusätzlichen Parametern. Sie sehen also: Es gibt da sehr viele Möglichkeiten, um einen Überblick zu erhalten, über die verschiedenen Module. Eine weitere Konfiguration, welche beachtet werden muss, ist die Einstellung im BIOS, dass das System ohne Maus und Tastatur neu gestartet werden kann. Dies ist eher bei Desktopsystemen als bei Servern der Fall. Es sollte aber im BIOS kontrolliert werden, dass die Einstellung gesetzt ist, dass das System ohne Tastaturcheck starten kann. In diesem Video habe ich Ihnen einen kurzen Überblick gegeben über verschiedene Kernel-Module.

CompTia Linux+ LX0-103 (Teil 1) Systemarchitektur

Lernen Sie Linux-Hardware-Einstellungen und den Bootvorgang inkl. Runlevels und Bootziele kennen und bereiten Sie sich auf die Comptia Linux+-Zertifizierungsprüfung LX0-103 vor.

1 Std. 54 min (23 Videos)
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