Google Tag Manager Grundkurs

Die GTM-Hierarchie

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Google verfügt über eine sehr einfache und stringente Kontenhierarchie. Wie sich der strukturelle Aufbau eines Google-Kontos und eines Google-Tag-Manager-Kontos gestaltet, erfahren Sie in diesem Video.
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Transkript

Google verfügt über eine sehr einfache und stringente Konten-Hierarchie. Wie sich der strukturelle Aufbau eines Google Kontos Und eines Google Tag Manager Kontos gestaltet, erfahren Sie in diesem Video. Das Google-Konto stellt immer die oberste Ebene einer Hierarchie . von untergeordneten Konten dar Mit dem Konto können weitere Google-Dienste und Produkte verknüpft werden wie zB Google Adwords Google Mail YouTube Und eben auch Google Tag Manager. Durch den Einsatz von Google Konten mit der Verknüpfung von Diensten wird das sogenannte Single-Sign-On ermöglicht. Das heißt, Sie melden sich mit Ihrem Google-Konto an Und können alle verknüpften Dienste nutzen Bevor wir also einen Google Tag Manager Konto erstellen und nutzen können, müssen wir zunächst ein Google-Konto einrichten. Wie das geht will ich ihn kurz demonstrieren. Dazu wechseln wir zunächst in einem Browser. Anrufen dort Tagmanager.google.com auf. Wir werden automatisch auf die Login Seite von Google weitergeleitet Und haben dort die Möglichkeit uns mit unserem bestehenden Google-Konto anzumelden, Oder aber Sofern wir noch keines haben ein solches zu erstellen- Klicken wir dann auf den Link: Konto erstellen oder Create Account, bietet Dialog zur Anlage eines neuen Google-Kontos angezeigt. Sie können hier nun ein neues Konto erstellen Und dieses dann Mit dem Google Tag Manager in Verbindung bringen. Doch zurück zu GTM Hierarchie. Schauen wir uns nun die Struktur eines Google Tag Manager Kontos an. Jedes Google Konto kann aktuell beliebig viele Google Tag Manager Konten verwalten. Jedes Google Tag Manager Konto kann beliebig viele Nutzer und Container enthalten. Und die Container können wiederum beliebig viele Tags, Trigger, Variablen und Ordner verwaltet werden. Um nun zu verstehen wie das beim GTM zusammenspielt, müssen wir uns die Arbeitsweise verdeutlichen. Dazu ist es nötig, dass wir uns zunächst einmal anschauen wie denn aktuell der Quellcode unsere Webseiten aufgebaut ist. Zudem, dass wir darin den Standard HTML Code für die Website vorfinden, existieren meist noch zusätzliche Code Abschnitte für Bild Bzw Video Steuerung Und natürlich JavaScript für die unterschiedliche Anwendungsszenarien seines Browserwarnchen, Störung des Seitenlayouts, Menüs oder Sonstiges. Dazwischen finden wir immer wieder Code Snippets die sogenannten Tags. Dabei handelt es sich um den JavaScript-Code der unterschiedlichen Anbieter für diverse Tools und Lösungen, wie zB den Google Analytics Tracking Tag, Den AdWords Conversion Tracker Tag aber auch Re-Targeting, Marketing Automation und Affiliate-Marketing Tags Und nicht zu vergessen Video & E-Commerce Tracking Tags. Für jeden dieser Tags muss im Vorfeld bestimmt werden auf welcher Seite er platzierten ausgelöst werden sollte. Sie befinden sich Zusammen mit dem restlichen HTML Code auf der Seite Und interagieren manchmal mit verschiedenen Schaltflächen, Formularen links etc., Die sich auf der jeweiligen Seite selbstbefinden. All das zu planen zu implementieren und zu koordinieren, ist mit wachsender Anzahl an Tags eine sehr schwierige Aufgabe, die zu dem ein hohes Fehlerpotential wirkt. Denn vor jeder Änderung von bestehenden Tags oder der Implementierung neuer Tags müssen wir zunächst prüfen, ob und welche Auswirkung diese Änderung auf die Webseite, Die Ladezeiten Die Inhalte Und die anderen Tags hat. Das heißt je komplexer eine Website und deren verschiedenen Tags und Abhängigkeiten wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, Das eine sogenannte Sandbox zum Einsatz kommen muss Und sich die Zyklen zur Veröffentlichung von Änderung und auch Neuerung immens verlängert. Damit wird deutlich dass zum einen die Implementierung verschiedener Tags nicht mehr ganz trivial ist Und zum anderen der Pflegeaufwand also Die Partung oder Maintenance nicht unterschätzt werden darf. Das Kernstück des GTM ist letztendlich ein Container, Indem alle Scripts In Form von Tags enthalten sind welche zum passenden Zeitpunkt in der Website platziert und ausgelöst werden. Und da wir nun wissen wie die herkömmliche Verfahrensweise aussieht, wird auf deutlich warum gerade das ein so wichtiger Vorteil ist. Zunächst einmal entfernen wir alle Tags aus dem Quellcode, weil wir mit dem Google Tag Manager nur noch ein einziges JavaScript im HTML Code in jeder Seite unserer Internetpräsenz integrieren müssen. Dieses JavaScript dient quasi als Container und hält alle anderen Scripts und Tags vor, die dann bei Bedarf in die Webseite eingespeist werden sollen. Somit wird nicht mehr im Vorfeld entschieden welche Script Bzw welcher Tag auf der Webseite veröffentlicht wird, Sondern vielmehr in Echtzeit wenn der Nutzer die Seite im Browser lädt. Dadurch erreichen wir eine viel übersichtlichere Struktur, die uns ebenfalls eine enorme Flexibilität beschert. Da bin nun entscheiden können, was wird auf der Seite unter welchen Umständen geladen und ausgelöst. Die Vorteile werden deutlich, wenn wir uns einmal die folgenden Seitenstrukturen anschauen. In unserer Webseite gibt es eine Startseite, Diverse Produktseiten und eine Danke-Seite die nun unterschiedliche Anforderungen an das Ausspielen von Tagschen. Auf der Startseite soll ein Google Analytics Tag und ein Floodlight Tag ausgespielt werden Auf den Produktseiten neben dem Google Analytics Tag auch unterschiedliche AdWords Remarketing Tags. Und auf der Danke-Seite soll zu den vorgenannten Tags Zusätzlich noch ein AdWords Conversion Tracking Tag ausgespielt werden. Wie wir schon festgestellt haben Und hier erneut deutlich wird, ist das schon ein nicht zu unterschätzender Aufwand, der alle Tags in den Seiten hart codiert werden müssen. Anders schaut es aus, wenn wir den GTM integriert haben, da jetzt auf allen Seiten lediglich der GTM Container vorhanden ist. Obwohl der Container die eigentliche Arbeit verrichtet, gibt es noch mehr, dass wir verstehen müssen. Zunächst einmal wir erinnern uns Steht an oberster Stelle der GTM Hierarchie das Google Tag Manager-Konto Innerhalb dieses Kontos Können beliebig viele Container existieren. Dabei steht jeder Container für eine Website und muss in jeder Webseite der zugehörigen Seit Integriert werden. Jeder Container besteht aus drei unterschiedlichen Entitäten. Zuerst die Entität für die Tags; Tags sind die sogenannten Tracking Codes oder Code Snippets, Die für die Datenerhebung zuständig sind. Das beste Beispiel für einen Tag ist unser Web Analytics Tag, Mit dem wird die Nutzungsdaten auf unserer Website erheben. Aber es gibt Tausende anderer Tags die ähnliche Funktion ausführen. Manche davon sind bereits in Google Tag Manager vorhanden andere wiederum nicht. Daher ist es aber auch immer möglich unsere eigenen HTML Text zu erstellen. Danach kommt die Entität für die Trigger In der ersten Version des GTM auch Rules oder Regeln genannt. Trigger stellen das Regelwerk dar, Mit dem wir bestimmen unter welchen Umständen der Google Tag Manager einen Tag ausspielen bzw abfeuern soll. So würden wir beispielsweise einen Trigger erstellen, der den Aufruf der Bestätigungsseite nach einer Bestellung überwacht. Um dann die entsprechenden Conversion-Tracking Tags und gegebenfalls auch passenden affiliert Conversion Tags auszuspielen. Und zum Schluss noch die Entität für die Variablen, Die in der ersten Version ist GTM auch Macros genannt worden. Variablen speichern Informationen, die dann durch unsere Tags und Trigger abgerufen Und verwendet werden können. Manche davon werden automatisch durch den GTM befüllt wie zB der Inhalt des URL. An andere Variablen wiederum kann der Nutzer die Werte übergeben, wie zB die Property Number von Google Analytics oder gar dynamische Werte wie zB Transaktionswerte bei E-Commerce. Es ist auch möglich, dass wir mehrere Container erstellen, jede mit seinem eigenen Set von Tags Triggern und Variablen. Diese befinden sich dann alle über unsere GTM Konto direkt In Zugriff welches wiederum an unser Google-Konto gekoppelt ist. In unserem Beispiel enthält also das Konto zwei Container. Einen für gtm-training.com Und ein für shop.gtm-training.com Auf beide greifen wir über das GTM Konto mit dem Namen video2brain zu. Okay werfen wir ein Blick auf die Oberfläche, um zu sehen wie das alles nun zusammenspielt.

Google Tag Manager Grundkurs

Lernen Sie mit Google Tag Manager ihren Tracking Code einfacher und schneller zu verwalten.

2 Std. 53 min (31 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.04.2016
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