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CompTia Linux+ LX0-103 (Teil 4) Geräte, Linux-Dateisysteme, Filesystem Hierarchy Standard

Die Grundlagen zu gdisk und parted mit GPT

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Mit gdisk und parted stehen Ihnen unter Linux zwei hilfreiche Werkzeuge zur Verfügung. In diesem Film erfahren Sie, wie sich diese Tools zum Bearbeiten von GUID-Partitionstabellen (GUID Partition Table, GPT) nutzen lassen.
06:07

Transkript

"gdisk" und "parted" sind zwei hilfreiche Werkzeuge zum Bearbeiten von Partitionen. Wenn Sie Datenträger verwenden, die eine Kapazität von mehr als 4 Terabyte aufweisen oder Partitionen erstellen müssen, die größer sind als 2 Terabyte, dann können Sie nicht mehr mit dem althergebrachten MBR (master boot record) arbeiten. Statt dessen muss auf dem Datenträger eine GPT (GUID Partition Table) angelegt werden. Dazu können wir, zum Beispiel, das folgende Tool einsetzen. Das wäre "parted" und dann navigiere ich zum Verzeichnis "device" und zum Beispiel, auf meine Festplatte "sdc". Mit diesem Tool kann ich nun eine entsprechende Partition anlegen. Mit "parted" können Sie Partitionen erstellen, allerdings ist dieses Tool nicht immer direkt verfügbar. Es kann sein, dass Sie das nachträglich installieren müssen. Ich zeige Ihnen, wie Sie mit "gdisk" eine Partition erstellen können. Ich verlasse dieses Tool wieder und ich verwende nun "gdisk". Ich muss das Tool mit "quit" verlassen. Ich verwende nun "gdisk", um eine neue Partition zu erstellen. Dann auf das Verzeichnis "/dev/" zugreifen und dann auf die Festplatte "sdc". Nun habe ich die Möglichkeit eine entsprechende Partition zu erstellen. Und Sie sehen, diese Disk ist neu. Es sind keine MBR-Partitionen, auch keine GPT-Partitionen vorhanden. Nun verwende ich die Hilfe, um die entsprechenden Befehle anzuzeigen. Und Sie sehen, ich erhalte mit dem Fragezeichen die Hilfe, die mir es erlaubt, zu schauen, welche Buchstaben muss ich einsetzen, um entsprechend dieses Tool zu nutzen. Wir sehen, zum Beispiel, der Buchstabe "n" zeigt auf "add a new partition". Oder dann, zum Beispiel, der Buchstabe "w" "write table to disk and exit". Zuerst einmal starte ich mit dem Buchstaben "n". Ich möchte eine neue Partition erstellen. Die Partitionsnummer 1 bis 128 und jetzt haben Sie vielleicht schon bemerkt, dass wir "GUID Partition Table" einsetzen, weil wir haben die Möglichkeit, bis zu 128 Partitionen zu erstellen. Das ist mit MBR schlichtweg nicht möglich. Wir haben die Möglichkeit in MBR, direkt 4 primäre Partitionen zu erstellen oder 3 primäre und dann eine erweiterte Partition und dann logische Partitionen. Sie sehen also bereits den Unterschied. Ich nehme den Default-Wert. Dann wähle ich den ersten Sektor aus. Das ist soweit okay. Nun bestimme ich die Größe. Ich kann den letzten Sektor festlegen und ich kann die Größe wie folgt angeben, zum Beispiel das Pluszeichen und dann die Größe 5. Und mit dem entsprechenden Wert, dass ich zum Beispiel eine Partition erstellen möchte mit 5 Gigabyte. Ich drücke die Enter-Taste. Sie sehen, "Current type is Linux file system". Dann sehe ich noch die entsprechende Codierung dazu. Die Codierungen können Sie anschauen, indem Sie die Taste "L" drücken, um die verschiedenen Codes anzeigen zu lassen. Das können wir später wiederum anschauen. Ich drücke die Enter-Taste und nun wurde diese Partition vorbereitet. Es sind allerdings noch keine Partitionstabellen geschrieben worden. Damit ich das abschließen kann, drücke ich die "w"-Taste. Sie sehen oben noch in der Beschreibung, "write table to disk and exit" und genau das mache ich jetzt. Ich drücke die "w"-Taste und nun erhalte ich die Information, "Final checks complete" und "this will overwrite existent partitions". Ja, das ist absolut okay. Ich wähle die "y"-Taste und nun wird diese Partitionstabelle geschrieben und Sie sehen auch, "The operation has completed sucessfully". Wunderbar! Wir haben also eine neue Partition erstellt, das kontrollieren wir mit "lsblk". Und in der Tat, auf der Festplatte "sdc" ist eine neue Partition erstellt worden, "sdc1" und in der Größe von 5 Gigabyte. Mit "gdisk" haben wir also die Möglichkeit Partitionen zu erstellen, zum Beispiel GUID-Partitionen und mit "fdisk" können wir ebenfalls Partitionen erstellen, mit dem MBR-Partitionslayout. Wenn ich "gdisk" einsetze, auf eine bestehende Partition welche das Master Boot Record Layout hat, dann kann das wie folgt aussehen. Ich navigiere ins Verzeichnis "/dev/" und dann auf die Festplatte "sdb". Auf diesem Device, auf diesem Gerät, habe ich eine Partition erstellt mit MBR. Und nun sehen Sie, erhalte ich folgende Information, "gdisk" liest die Partitionstabellen aus, hat entdeckt, dass es da eine MBR-Partitionstabelle hat und bringt dann die entsprechende Meldung: "found invalid GPT and valid MBR", "converting MBR to GPT format in memory", "This operation is potentially distructive". Was ich Ihnen damit zeigen möchte ist, Sie müssen immer das richtige Tool einsetzen, damit Sie mit dem richtigen Partitionslayout arbeiten können. Ich habe "gdisk" auf eine neue Festplatte angewendet, um die GUID Partition Table einzusetzen. Habe ich eine bestehende Festplatte, der als Dateisystem MBR zugewiesen ist, dann muss ich zur Bearbeitung dieser Festplatte "fdisk" verwenden. Sonst können Probleme generiert werden, dass Sie zum Beispiel, ein bestehendes Partitionslayout ändern und im schlimmsten Fall Ihre Daten verlieren können. Achten Sie darauf, dass Sie immer das entsprechende Tool am richtigen Ort einsetzen. In diesem Video habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie mit "gdisk" eine Partition erstellen können.

CompTia Linux+ LX0-103 (Teil 4) Geräte, Linux-Dateisysteme, Filesystem Hierarchy Standard

Lernen Sie die Einrichtung und Wartung von Dateisystemen und die Verwaltung von Kontingenten und Dateirechten kennen und bereiten Sie sich auf die Comptia Linux+-Zertifizierungsprüfung LX0-103 vor.

2 Std. 8 min (27 Videos)
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