Cinema 4D Grundkurs

Die Grundfunktionen des Objekt-Managers

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Der Objekt-Manager hilft dabei, die Grundform parametrischer Objekte zu erkennen und z. B. deren Namen zu editieren.

Transkript

Wir haben bereits kurz besprochen, was alles passiert, wenn man Objekte zum Beispiel hier aus den Grundobjekten abruft. Dass es dann an verschiedenen Stellen Veränderungen gibt. Einerseits tauchen die Objekte in den Ansichtsfenstern auf, andererseits gibt es dann einen neuen Eintrag im Objekt-Manager und eventuell dann dazu passende Einstellungen im Attribute-Manager. Dieses Zusammenspiel zwischen den Managern und welche Einstellungen man dort findet, würde ich mir jetzt gern mit Ihnen zusammen in diesem Film angucken. Dazu starten wir am besten mit einer komplett leeren Szene, um uns nicht mit den Sachen aufzuhalten, die wir zuvor erzeugt haben. Das wäre schon die erste Funktion des Objekt-Managers, nämlich dass wir hierüber sehr einfach Objekte oder auch Tags, die kleinen Symbole, die hinten dran hängen, durch Anklicken auswählen können. Sie sehen direkt, was sich im darunterliegenden Attribute-Manager tut. Je nach dem, was ich hier auswähle, bekomme ich hier unten auf verschiedene Reiter verteilt die Einstellmöglichkeiten, die in Bezug stehen zu dem, was ich hier angeklickt habe. Hier zum Beispiel alle Einstellungen, die etwas mit der Kugel zu tun haben oder hier alle Einstellung, die etwas mit der Lichtquelle zu tun haben. Genau so würde ich, wenn ich hier jetzt ein Werkzeug auswähle, wie zum Beispiel das Verschieben-Werkzeug, das wir bereits benutzt haben, auch dann hier wieder dazu passende Rubriken erhalten, die mit dem Werkzeug zu tun haben. Dieser Attribute-Manager listet uns im Prinzip generell Einstellmöglichkeiten zu dem auf, was wir zuletzt angeklickt haben. Das lässt sich konfigurieren. Es gibt nämlich noch ein Modus-Menü, wo man Einschränkungen machen könnte. Sie sehen hier zum Beispiel: Aktuell wird die Einstellung eines Werkzeugs angezeigt. Deswegen haben wir das Häkchen davor, weil wir zuletzt eben ein Werkzeug angeklickt haben. Wenn ich hier eine Kugel anklicke und ins Modus-Menü gucke, sehen Sie, dass aktuell die Einstellungen eines Objekts angezeigt werden. Das ließe sich hier verriegeln, dass fortan nur noch diese Einstellungen zu sehen sind. Nur noch die von Objekten in dem Fall und nicht mehr die von Werkzeugen. Das kann manchmal sinnvoll sein. Sie haben ja schon gesehen, wenn ich jetzt hier ein Objekt ausgewählt habe und zu einem Werkzeug wechsle, sind die Einstellungen des Objekts erstmal weg. Ich muss also erneut auf mein Objekt klicken, um sie wieder zu sehen. Es gibt da einen Workaround. Entweder, Sie erzeugen einfach einen neuen Attribute-Manager. Wir hatten schon über die Plus-Taste hier hinten gesprochen, über die Sie einfach einen neuen aufmachen können. der dann natürlich weiterhin die Eigenschaften anzeigt. Standardmäßig ist hier ein geschlossenes Bügelschloss zu sehen, was hier offen ist. Das geschlossene Schloss bedeutet nur, dass die Einstellungen festgehalten werden. Selbst, wenn ich ein Werkzeug auswähle, sehe ich weiterhin die Einstellungen meiner Kugel. Diese Option kostet natürlich ein bisschen Platz. Man kann den zweiten Attribute-Manager aber auch anders ins Layout integrieren. Die zweite Möglichkeit in so einer Situation ist die folgende: Es hat sich verändert, dass Sie jetzt durch die Auswahl eines Werkzeugs die Einstellung Ihrer Kugel nicht mehr sehen. Hier oben gibt es immer solche Pfeil-Symbole. Der Pfeil nach links bedeutet, dass Sie in der Zeit zurückgehen können, zu etwas, das in einem Zustand davor hier angezeigt wurde. Dann haben wir hier wieder unsere Kugel-Einstellungen, ohne, dass wir die Kugel erneut auswählen müssen. Es wäre also auch möglich, über die Pfeile in der Zeit vor oder zurück zu spazieren, um wieder zu Einstellungen zurückzukommen, die schon einmal da waren. Das kurz zu dem Zusammenspiel, was denn überhaupt passiert, wenn ich etwas auswähle. Die erste Funktion natürlich das Selektieren von Objekten. Die zweite Option ist das Entfernen von Objekten. Sie klicken einfach das an, was Sie loswerden wollen, drücken Entfernen oder auf Rückschritt, also die Backspace-Taste, und können somit das Objekt permanent aus dem Objekt-Manager entfernen lassen und somit auch aus unserem 3D-Raum. Schließlich gehen wir mal auf die Standardansicht zurück. Da haben wir wieder den Urzustand, so, als hätten wir mit einer komplett leeren Szene begonnen. Wir holen uns diesmal keine Kugel, sondern einen Würfel ab. Also einfach mit gehaltener linker Maustaste in diese Liste gehen, und sich das gewünschte Objekt abholen. Wir hatten vorher schon die Standardfarbe in den Projekteinstellungen auf 80 Prozent grau umgeschaltet, falls Sie sich wundern sollten, deswegen ist der Würfel jetzt so hell und nicht dunkelgrau. Das war ja ein Befehl, den man im Bearbeiten-Menü fand. Dieser Würfel hier oben taucht jetzt natürlich nicht nur im Ansichtsfenster, sondern auch im Objekt-Manager auf und hier von uns schon in gewisser Weise bearbeitet werden. Als erstes sehen wir hier natürlich das Icon. Es erinnert uns daran, was für ein Objekttyp das ist, in dem Fall nämlich ein parametrisches Objekt. Alle Objekte dieser Gruppe sind parametrisch. Das bedeutet, dass sie praktisch eine Formel mitbringen, ein kleines Programm mitbringen, was definiert, wie ein Würfel auszusehen hat. Aus dem Grund finden wir dann hier unten im Attribute-Manager die entsprechenden Eckdaten, die in diese Formel einfließen. Hier zum Beispiel die Abmessung in X-, Y- und Z-Richtung. Das heißt, hier könnten wir jetzt Vorgaben machen, wie groß dieser Würfel sein soll. Es muss aber nicht unbedingt ein Würfel, sondern kann auch ein Quader sein, Sie sehen's hier schon. Man kann das jetzt beliebig skalieren. Aus einem letzten Video sehen Sie noch hier, was auch ein Effekt von Clipping sein kann, dass nämlich einfach Bereiche wegfallen, die weiter entfernt sind. Das war auch eine der Voreinstellungen, die jetzt hier noch hängengeblieben sind, die Projektvoreinstellungen. Wenn Sie solche Effekte bemerken, scrollen Sie in den Projekteinstellungen etwas herunter und sehen, das Sicht-Clipping ist noch auf Sehr Klein eingestellt. Ich gehe mal wieder auf das standardmäßige Mittel, dann taucht die Ecke wieder auf. Das war eine Einstellung, mit der wir die Grafikkarte etwas entlasten können, in der wir Vorgaben machen, in welchem Entfernungsbereich wir Objekte sehen wollen. Das nur so nebenbei, weil diese Ecke gerade abgeschnitten schien. Das sind dann diese parametrischen Vorgaben, die in die Formel einfließen, die am Ende immer wieder einen Quader oder einen Würfel erzeugen. Das kann ich an dem Icon selber schon ablesen. Das kann interessant sein, denn der Name muss ja nicht unbedingt Würfel heißen, sondern ich kann es problemlos auch Kugel nennen. Mit einem Doppelklick auf diesen Namen könnte ich zum Beispiel sagen, dass dieser Würfel Kugel heißen soll. Dann ist das Icon relativ wertvoll, weil wir gleich erkennen können, dass es von der Grundform her ein Quader ist. In der Regel macht es immer Sinn, die Objekte sofort zu benennen. Zum Beispiel zu sagen, dass das eine Wand für mein Gebäude oder meinen Raum ist. Es ist also sinnvoll, die Objekte gleich von Anfang an so zu benennen, wie nachher die Funktion innerhalb des 3D-Raums sein soll. Ansonsten haben wir nachher hier zwanzigmal Würfel stehen und wissen gar nicht mehr, welcher Würfel was in der Szene darstellen soll. Wir haben also die Option, durch Doppelklick den Namen zu editieren. Wenn wir das Objekt jetzt nochmal anklicken und in den Attribute-Manager gucken, gibt es hier verschiedene Kategorien und eine davon nennt sich Basis. Da sehen Sie, da taucht auch noch mal der Name auf. Wir haben praktisch zwei Möglichkeiten. Hier könnten Sie den Namen auch editieren. Das überschneidet sich immer. Cinema bietet uns immer mehrere Optionen an, etwas zu verändern und in dem Fall auch eine Basis-Rubrik im Attribute-Manager für die Namensvergabe.

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10 Std. 2 min (70 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.10.2014
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