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Windows Server 2016 Grundkurs: Core und Nano Server

Die Grundeinrichtung eines Nano-Servers durchführen

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Zur grundlegenden Einrichtung eines Nano-Servers gehören die Anpassung der Netzwerkeinstellungen sowie die Installation von Windows-Updates. Welche Schritte Sie dazu durchführen müssen, erklärt Ihnen dieser Film.
11:47

Transkript

Sobald Ihne eine VDHX-Datei eines Nano Servers vorliegt, die Sie entweder in der PowerShell erstellt haben oder mit dem Nano Server Image Builder können Sie auf Basis dieser VHDX-Datei schnell und einfach eine VM auf einem Hyper-V-Host mit Windows Server 2016 erstellen, die auf dieser VHDX aufbaut und können damit einen Nano Server bereitstellen. Um einen Nano Server bereitzustellen, können Sie in kleinen Umgebungen z. B. auch durchaus den Hyper-V-Manager verwenden, Sie benötigen dazu nicht den System Center Virtual Machine Manager. Ich erstelle jetzt hier auf diesem Hyper-V-Manager eine neue VM. Gebe dieser die Bezeichnung "nano3". Als Speicherort für diese VM verwende ich den gleichen Speicherort, den ich bereits zuvor für die Erstellung der VDHX-Datei verwendet habe, so sind auch die Konfigurationsdateien am richtigen Standort. Für die Erstellung verwende ich hier eine Generation 2 VM, das bietet mir in Windows Server 2016 verschiedene Vorteile, zum Beispiel das schnellere Laden und Booten, das hängt natürlich davon ab, welche Funktionen Sie in einer produktiven Umgebung nutzen. Als Speicher verwende ich jetzt nur 1GB. Das virtuelle Netzwerk wird ebenfalls mit dem Nano Server verbunden, und hier verwende ich die virtuelle Switch, die hier auf dem Host vorliegt. Als virtuelle Festplatte lasse ich jetzt hier aber keine neue virtuelle Festplatte erstellen, sondern hier wähle ich jetzt die von mir vorher erstellte Festplatte aus, welche die Installation des Nano Servers enthält. Danach erscheint eine Zusammenfassung. Der Nano Server wird jetzt hier erstellt, und ich kann ihn jetzt als VM starten. Der Vorgang entspricht im Grunde genommen der Installation von Windows Server 2016, das heißt, es wird jetzt hier in diesem Konsolenfenster Windows Server 2016 gestartet und danach erscheint das Nano Server Recovery-Konsolenfenster, mit dem ich lokale Einstellungen auf dem Nano Server konfigurieren kann. Der Server ist jetzt hier verfügbar. Ich kann mich jetzt hier an diesem Server anmelden, dazu verwende ich die Anmeldedaten an der Domäne, denn ich habe im Nano Server Image-Builder bereits festgelegt, dass der Nano Server eben in die Active Directory-Domäne "joos.int" aufgenommen wird. Ich werde jetzt an der Domäne authentifiziert, und jetzt steht hier die Nano Server Recovery Konsole zur Verfügung, mit der ich den Server verwalten kann. Ich kann jetzt hier verschiedene Konfigurationen vornehmen, das heißt, ich kann hier eingehende und ausgehende Firewall-Regeln festlegen, ich kann hier über WinRM z. B. festlegen, ob Windows Remote Management auf dem Server aktiv ist oder nicht. Ich muss dazu jetzt hier nach unten scrollen. Jetzt kann ich hier mit der Enter-Taste die Konfiguration von Windows Remote Management zurücksetzen lassen, sodass der Server, wenn etwas nicht funktioniert, remote über das Netzwerk zugreifbar ist, z. B. für die Remote Verwaltung über die PowerShell. Interessanter und übersichtlicher ist allerdings die Verwaltung von Nano Servern über die PowerShell, dazu öffne ich jetzt hier auf diesem Hyper-V-Host die PowerShell-Sitzung. Sie sehen, hier ist jetzt der Nano Server gestartet, und ich kann jetzt über die PowerShell-Sitzung auf dem Host auf den Nano Server zugreifen, indem ich "enter-pssession" verwende, dann den Namen der VM mit der Option "vmname" konfiguriere. Ich habe jetzt hier ein S vergessen, bei "pssession". Danach müssen Sie sich an der PowerShell-Sitzung anmelden. Da der Nano Server bereits Mitglied der Domäne ist, melde ich mich jetzt hier als Domänenadministrator an. Das heißt, es kann auch nicht jeder Virtualisierungsadministrator auf einen Host zugreifen, und wenn ich alles richtig gemacht habe, werde ich jetzt eben mit der PowerShell auf dem Nano Server verbunden und nicht nur für die Konfiguration der VM, sondern eben direkt mit der PowerShell auf dem Nano Server selbst. Alternativ können Sie natürlich auch herkömmliche Remote PowerShell-Sitzungen verwenden, dazu benötigen Sie allerdings etwas Vorarbeit, Sie müssen zunächst, wenn Sie noch nicht die IP-Adresse des Nano Servers kennen, sich am Nano Server anmelden, hier in den Bereich "Networking" wechseln, dann sehen Sie hier die verschiedenen Netzwerkadapter des Nano Servers, und hier sehen Sie jetzt die IP-Adressen, falls Sie mit DHCP arbeiten. Sie können jetzt in herkömmlichen PowerShell-Sitzungen, wenn Sie z. B. mit dem Host verbunden sind, die IP-Adresse des Nano Servers zu den vertrauten Rechnern hinzufügen, die mit der PowerShell verwaltet werden können, also hier in diesem Fall z. B. die "192.168.10.11". Und dann können Sie auch mit herkömmlichen Sitzungen über das Netzwerk, die Sie ebenfalls mit "Enter-PSSession" starten, einen Zugriff durchführen. Hier verwenden Sie dann aber nicht die Option "vmname", sondern die Option "ComputerName", geben die IP-Adresse des Servers an, also hier die "192.168.10.11", und können auch gleich die Credentials angeben, das Ganze funktioniert auch mit "vmname". Wenn Sie die Anmeldedaten vorgegeben haben, müssen Sie nur noch das Kennwort für die Verbindung eingeben. Unabhängig davon, wie Sie den Verbindungsaufbau über das Netzwerk vorgenommen haben, werden Sie dann mit der PowerShell-Sitzung auf dem Host verbunden und können auch Verwaltungsaufgaben vornehmen. Sinnvoll ist das z. B., wenn Sie auf dem Nano Server Anpassungen der Netzwerkkonfiguration vornehmen möchten, denn das geht in der PowerShell wesentlich einfacher als in der grafischen Oberfläche. Sie können sich z. B. mit "get-netadapter" die Konfigurationen der verschiedenen Netzwerkverbindungen anzeigen lassen, die hier für den Nano Server verfügbar sind, und Sie sehen hier, dieser Nano Server hat eine Ethernet-Verbindung mit der Nummer 3, die hier mit der virtuellen Switch verbunden ist. Um jetzt Konfigurationen vorzunehmen, können Sie den Befehl "New-NetIPAdress" vorgeben, dazu verwenden Sie verschiedene Optionen, Sie geben z. B. die IP-Adresse an. Ich verwende jetzt hier als IP-Adresse für den Server die "192.168.100.45", als "InterfaceAlias" verwende ich hier "Ethernet 3". Das ist auch der Alias, der hier bei dem Namen entsprechend hier angezeigt wird. Als "DefaultGateway" verwende ich die "192.168.178.1" und 24 Bit als Subnetz. Wenn Sie ein B-Klasse-Netz verwenden wollen, können Sie hier natürlich auch 16 als Präfixlänge verwenden. Das Ganze wird jetzt eben hier auf dem Nano Server hinterlegt, das heißt, der Nano Server hat ab dieser Konfiguration jetzt die IP-Adresse für diese Netzwerkschnittstelle, die ich hier angegeben habe und auf dem gleichen Weg kann ich für die entsprechende Netzwerkschnittstelle auch den DNS-Server festlegen, dazu verwende ich das Commandlet "Set-DnsClientServerAdress", auch hier benötige ich den Namen für das Interface, das ich zuvor mit "get-netadapter" abgefragt habe, und danach lege ich jetzt fest, welche IP-Adressen möchte ich denn gerne hier für den DNS-Server verwenden, und hier möchte ich die IP-Adresse "192.168.178.230" verwenden, Sie können hier natürlich kommagetrennt weitere DNS-Server angeben. Und sobald Sie die Konfiguration entsprechend vorgenommen haben, können Sie natürlich auch die aktuellen Windows Updates aus dem Internet herunterladen und auf dem Nano Server installieren. Da Nano Server auf Windows Server 2016 aufbauen und natürlich auch die gleichen Updates benötigen, ist es durchaus sinnvoll nach der Installation eines solchen Servers, auch die Windows Updates zu installieren. Das Ganze ist nicht ganz so einfach wie auf Servern mit grafischer Oberfläche, da ja eben keine grafische Oberfläche zur Verfügung steht, aber Sie können auch hier eben mit "PowerShell Direct" arbeiten, dazu verbinden Sie sich z. B. mit einer Remote Session, mit dem entsprechenden Server, zum Beispiel über "PowerShell Direct" oder über eine richtige Netzwerksitzung mit der Option "ComputerName", geben hier die IP-Adresse des Servers an, mit dem Sie eine Verbindung aufgebaut haben, authentifizieren sich an der Domäne und können so direkt in der PowerShell auch Windows Updates installieren. Erhalten Sie die Fehlermeldung, die hier erscheint, also dass die IP-Adresse, die Sie hier angegeben haben, über eine Netzwerksitzung nicht in der TrustedHost-Liste integriert ist. Mit "Set-Item WSMan: \localhost\ Client\TrustedHosts" können Sie jetzt durch Eingabe der IP-Adresse diese IP-Adresse hier, die Sie für den Nano Server konfiguriert haben, in die Liste der lokalen Trusted Hosts integrieren, um dann über das Netzwerk auf den Server zuzugreifen. Jetzt erscheint die entsprechende Fehlermeldung nicht mehr, und ich bin jetzt hier mit dieser IP-Adresse verbunden, der Vorteil bei der Verwendung einer Remote Sitzung besteht darin, dass einige Befehle, z. B. auch die Installation der Windows Updates über "PowerShell Direct" nicht so funktioniert wie eben über richtige Remote Sitzungen. Um jetzt Updates zu installieren, müssen Sie zunächst die entsprechende Konfiguration für die Windows Updates für die Nano Server in eine Variable speichern, ich verwende hier die Variable "$sess", ich gebe hier "New-CimInstance" ein und dann den "Namespace", in dem sich die Verwaltung der Updates befindet, das ist "root/Microsoft/Windows/ WindowsUpdate", und verwende hier als "ClassName" "MSFT_WUOperationsSession". Das Ganze wird jetzt hier in einer Sitzung gespeichert. Mit "Invoke-CimMethod" starte ich jetzt die Befehle zur Aktualisierung der Updates, auf Basis der Informationen, die hier in dieser Variable angegeben wurden. Das Ganze dauert jetzt einige Zeit, denn bei diesem Vorgang erhalten Sie keine Rückmeldung, sondern Nano Server lädt jetzt aus dem Internet, wenn die Konfiguration korrekt vorgenommen wurde, die Windows Updates herunter, installiert diese und danach erhalten Sie hier eine entsprechende Rückmeldung und können den virtuellen Server mit "restart computer" neu starten. Dann befinden sich auf dem Nano Server alle notwendigen Updates und Sie haben den Nano Server für die Verwendung im Netzwerk konfiguriert.

Windows Server 2016 Grundkurs: Core und Nano Server

Lernen Sie die Installation und Administration von Core und Nano Server in der Praxis kennen.

2 Std. 4 min (15 Videos)
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Erscheinungsdatum:29.03.2017

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