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Flight Club: Der Start in das Zeitalter der Drohnenfotografie

Die Gilde der FPV-Flieger

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Ob Schmuckdesigner, Fotograf, Jurist oder technik-affiner Kajak-Fahrer: Eine ständig wachsende Gruppe von Flugaufnahme-Begeisterten hat sich mit Leib und Seele dem First-Person-View-Flug und den dadurch möglichen Luftbildern verschrieben. Hören Sie in diesem Video, was all diese Menschen zu erzählen haben und sehen Sie, welche faszinierenden Bilder möglich sind!
23:50
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Transkript

Ich habe mich schon immer für neuartige Technik interessiert. Als Kind habe ich das Radio meiner Oma zerlegt und es für sie repariert. Als ich dann von Drohnen hörte, war ich natürlich sofort voll dabei. (Musik) Als die erste Phantom 1 herauskam, befestigten wir daran eine GoPro-Kamera. Ich schaltete den Zeitraffermodus ein und flog herum und die Kamera machte alle paar Sekunden ein Bild. Ich war total fasziniert, meine Umgebung aus 10, 20 oder sogar über 30 Metern Höhe zu sehen. Alles sah so anders aus. (Musik) Sobald ich in der Luft war, wurde mir klar, dass ich einen für mich völlig neuen Blickwinkel gefunden hatte. (Musik) Zu Beginn fand ich es besonders faszinierend, die Drohne einfach schweben zu lassen und sie dann drei Meter nach rechts zu bewegen, nichts weiter. Diese einfache Möglichkeit, mit einem einzigen Ausrüstungsgegenstand Aufnahmen zu bekommen, die früher einen Helikopter oder einen Kran oder einen Kamerawagen erfordert hätten, war einfach total cool. Das ist ein Foto von meinem Freund Randy in seinem Kajak, mit einem Wal ganz in seiner Nähe. Als ich dieses Foto sah, wusste ich, dass ich anfangen musste, Drohnen zu fliegen. (Musik) Wir erleben gerade eine rasante technische Revolution, die darauf basiert, dass wir leistungsfähige Kameras in die Luft schicken können. (Musik) Der Blick von da oben ist einfach herrlich. Es ist ganz lustig, weil hier so viele kleine Gruppen eine gemeinsame Schnittmenge gefunden haben. Diese spezielle Gruppe hat sich einfach nur aus Liebe zur Luftaufnahme zusammengefunden. Das kam eigentlich alles eher zufällig, zuerst begann ich mich für Fotografie zu interessieren. Normalerweise bin ich Schmuckdesigner. Ich habe eine Schmuckfirma, die ich vor 24 Jahren als Startup in meiner Garage gegründet habe. Eines Tages rief mich die Firma Century Helicopter aus San Jose an: "Hey, wir haben einen neuen Helikopter und Sie können doch gut Kolibris fotografieren. Könnten Sie vorbeikommen und Fotos für uns machen?" Und ich sagte natürlich: "Ja." Dann ließ jemand einen kleinen Quadkopter aufsteigen und ich sagte: "Oh mein Gott, wie cool ist das denn? Darf ich auch mal probieren?" Und sie sagten: "Klar." Das tat ich und fragte: "Wo kann ich so einen bekommen?" Und ich fuhr zu Century Helicopter und kaufte ein Modell aus der ersten DJI-Phantom-Serie. Ich wusste noch nichts über diese Geräte, für mich war das völliges Neuland. Paul Pan, der damals bei Century Helicopter arbeitete, sagte: "Du musst Mark Johnson treffen." Kaum zu glauben, wie schnell das alles geht. Ich befasste mich sowohl beruflich als auch privat mit dieser Technologie. Ich habe viel an meinen Fluggeräten herumgeschraubt und sobald jemand eine Frage hatte, hieß es: "Ruf‘ Mark an“ oder „Ruf‘ Barry an". Und eines Tages hieß es: "Hey Jungs, ihr müsst euch mal kurzschließen." Wir waren quasi die lokalen Ansprechpartner. Etwa zur selben Zeit habe ich meinen besten Freund Romeo Durscher mit ins Spiel gebracht. Er flog früher Modellbaujets und wir zwei frickelten dann unser erstes FPV-System zusammen. Das war der Anfang und seither entwickeln wir diese Technik weiter. Wir hatten schon verschiedene Produkte getestet, aber die waren damals noch nicht so zuverlässig und auch nicht so einfach in der Handhabung. Wir machten also immer wieder Fehler und lernten daraus. Dann fingen wir mit der Phantom 1 an und waren beide begeistert von den Möglichkeiten. So lernten wir auch andere Leute kennen. Einmal wurde uns Barry bei einem Besuch unseres Händlers in San Jose vorgestellt. Dann trafen wir auch noch auf Russell Brown. Mein erster Kontakt zu Drohnen war eigentlich gar keiner. Vielmehr hatte ich ein Foto auf Facebook entdeckt. Ich erinnere mich noch ganz deutlich an die ersten Bilder, die wie Hubschrauberaufnahmen wirkten. Aber scheinbar wurden sie aus einer sehr geringen Höhe von vielleicht 30 Metern aufgenommen und in sehr beengten räumlichen Verhältnissen. Ich fragte mich dann, wie die Fotos nur entstanden waren. In diesen Bereichen konnte man doch offensichtlich gar nicht mit dem Hubschrauber fliegen. Da waren nun also Barry, Romeo und Brown (ich nenne ihn „Doc“). Wir fingen an, unsere Aufzeichnungen zu vergleichen und gemeinsam zu fliegen. Eins führte zum anderen und schließlich gründeten wir eine Gruppe, die wir einfach mal „Flight Club“ nannten. Ja, los geht‘s.(Musik) Und wenn ich dafür nach Afrika fahren muss ... [Romeo] Die Gruppe wurde immer größer und es hat wirklich viel Spaß gemacht. Die Technik war für uns alle neu und wir konnten viel voneinander lernen. Russel brachte uns viel über Foto- und Videoaufnahmen aus der Luft bei und Mark kannte sich sehr gut mit der Technik aus. Er probierte herum, bis er herausfand, wie etwas funktionierte. Barry kennt sich hier in der Gegend sehr gut aus, er kennt die besten Flugplätze und die ganzen Leute. Er hat uns wirklich mit sehr interessanten Menschen in Kontakt gebracht. Jeder von uns hat also seinen eigenen Teil beigesteuert. (Musik) [Aaron] Gemeinsam machte das Fliegen noch viel mehr Spaß. Zusammen mit ihnen probierte ich auch gerne neue Manöver oder Ausrüstungsgegenstände aus. (Musik) Jetzt sind schon wieder einige Jahre vergangen und einige von uns arbeiten entweder für DJI oder stehen dem Unternehmen sonst wie nahe. Andere, wie auch ich, haben einfach für sich selbst immer weitere Nutzungsmöglichkeiten gefunden. (Musik) Das ist die allererste und sie ist schon eine ganze Weile nicht mehr geflogen. Bevor ich zu DJI ging, arbeitete ich fast 13 Jahre lang an einer Raumfahrtmission der NASA. Das war schon immer einer meiner Kindheitsträume. Zu meinem Job gehörten auch Lehrtätigkeiten und Öffentlichkeitsarbeit, nicht nur in Hörsälen, auf Symposien und Konferenzen, sondern auch über die sozialen Medien. Meine Aufgabe war, andere für Wissenschaft, Technik Ingenieurwesen und Mathematik zu begeistern. Dabei habe ich immer eine künstlerische Komponente vermisst. Neben Mathematik, Technik, Natur- und Ingenieurwissenschaften sollte meiner Meinung nach auch die Kunst in der Schulausbildung nicht zu kurz kommen. Das ist jetzt das Schöne an DJI – hier kann ich auch Kunst in meinen Lehrplan miteinbeziehen. Denn einiges, das wir dank unserer Technik zu sehen bekommen, ist wahrhaftige Kunst. (Musik) Die Videos, die ich bisher gesehen hatte, waren aus filmischer Sicht eher bescheiden. Ein zehnminütiger Flug ergab auch ein zehnminütiges Video, komplett mit Start, Flugphase und Landung. Es gab keine Szenenauswahl und keine Schnitte. (Musik) Das waren die frühen Wildwesttage der Drohnenfotografie. Wir fragten uns, was wohl der coolste Ort wäre, um dort zu fliegen und ihn von oben zu betrachten. [Aaron] Bei unserem ersten Flug fuhren Russell und ich zum Arches-Nationaldenkmal raus. Das war ziemlich ... (lacht) ... heute kann man das jedenfalls mit Sicherheit nicht mehr machen. Wir sind also gegen vier Uhr morgens dort hin und Aaron flog durch den Bogen. Vor zweieinhalb Jahren war das noch legal (lacht). Ich habe das Video zusammengeschnitten und Russell geschickt. Ihm war sofort klar, wie genial es war, aber wir wussten nicht, ob wir es auch tatsächlich posten sollten (lacht). Was denkst du, sollen wir es posten oder nicht? Sollen wir oder sollen wir nicht? (lacht). Es war frühmorgens, wohl so gegen sechs Uhr. Aber er sagte „Ja, wir machen es“ und ich willigte ein. Also veröffentlichten wir es. Dabei vergaßen wir aber nicht, uns im Abspann noch bei der Nationalparkverwaltung zu bedanken. (Musik) In diesen Wildwesttagen fuhren wir nach Bodie in Kalifornien, eine Geisterstadt. Wir zahlten sogar etwas, damit wir fliegen durften. Aber sie sagten: “Sie dürfen nur fliegen, wenn keine Leute da sind.” Das war optimal für uns, weil sie um 18.00 Uhr zumachten, die Sonne ging unter, goldenes Licht fiel auf die Stadt und wir begannen mit dem Fliegen. (Musik) Der größte Kommentar zu diesem Video war: "Ich habe Bodie noch nie leer gesehen." Wissen Sie, dort sind immer so viele Leute. Von Anfang an ging es uns darum, dass die Videos einen Einstieg, ein Mittelstück und einen Schluss brauchten, eine Geschichte oder ein Thema, wie hier die Geisterstadt Bodie. Oder eben der Nationalpark in Utah. (Musik) Ich finde, wenn Sie mit dem Fliegen beginnen, sollten Sie mit anderen Menschen fliegen und andere Flugstile kennenlernen. Wie bei mir: Ich fotografiere wirklich niemals. Die Luftbilder, das macht alles Russell. Wir gehen also hinaus und fliegen, er macht die Standbilder und ich die Videos, wir machen beide unterschiedliche Dinge. (fröhliche Musik) Der beste Rat, den ich jedem angehenden Piloten geben kann: Fliegen Sie konservativ, nehmen Sie sich Zeit, lernen Sie zuerst, wie man die Drohne fliegt – dann kümmern Sie sich um die Fotos. Fliegen und Fotografieren sind nämlich zwei ganz unterschiedliche Dinge. Sobald Sie dann gelernt haben, wie man fliegt, und nicht mehr darüber nachdenken, was Ihre Hände oder Daumen tun, ist es ganz einfach. (Musik) Bevor ich begann, für DJI zu arbeiten, war ich zehn Jahre lang Hausfrau. Schon einige Jahre vorher begeisterte ich mich für die Fotografie, aber nur als Hobby. Ich machte eine Walbeobachtungstour und da erlebte ich zum ersten Mal die Buckelwale auf Hawaii. In diesem Augenblick wurde mir klar, dass ich mich ernsthaft mit Fotografie beschäftigen wollte. (Musik) Ich glaube, es war auf einer Photoshop World Conference, an der ich teilnahm, auf der Russell Brown einen Luftfotografie-Kurs abhielt. Er hatte jede Menge Flugexperten dabei. Es ging nicht nur um Fotografie, sondern auch um das Drohnenfliegen. (Musik) Ich begann mit einer Phantom 1, sie hatte kein Gimbal. Ich hatte nur meine kleine Action-Kamera mit einigen Gel-Pads gedämpft und an einem Tragarm befestigt. Es gab also sehr viele Vibrationen. Ich stellte sie so ein, dass sie alle zwei Sekunden ein Bild machte, es war überhaupt keine Bildkomposition möglich. Ich hatte ein sehr weitwinkliges Objektiv, stieg einfach auf und hoffte das Beste. (Musik) Eine Drohne hat eine inertiale Messeinheit, an der wir sehen, welchen Winkel die Drohne hat und wie sie sich bewegt, die Beschleunigung in verschiedenen Achsen, in drei Achsen. Das Gimbal macht im Prinzip dasselbe, es misst Position und Beschleunigung der Kamera. Dann stabilisieren drei Motoren diese Kameraplattform in Echtzeit, sie wirken allen Bewegungen von außen entgegen. Sie sehen: Die Kamera bleibt komplett waagerecht und sehr stabil, selbst wenn die Drohne beispielsweise schwankt, weil sie bis zum Anschlag mit dem Wind kämpft. Die Kombination aus Gimbal und Drohnen hat im Grunde für diese Revolution gesorgt, die wir im Moment erleben. (Musik) Da sind ziemlich viele in der Luft, ich glaube, ich muss ein Stück weggehen … wie viele sind unterwegs? Sechs oder sieben – ja, das ist ziemlich cool. Ich habe sowohl einen technischen Hintergrund als auch einen als Fotograf und Autor. Ich begann als Software-Ingenieur und nach ein paar Jahren, ich weiß nicht hatte ich das Gefühl, dass etwas in meinem Leben fehlte. Ich nahm mir eine Auszeit, die mich ins Meer führte. Ich wurde recht schnell Unterwasserfotograf, sowohl beruflich als auch aus Leidenschaft. Ich verbrachte die meiste Zeit im Wasser, ich war es gewöhnt, mich in drei Dimensionen zu bewegen. Ich merkte, dass ich Kamerabewegungen irgendwann nicht nur auf der Ebene, auf der wir stehen, wahrnahm, auf dem Boden, sondern sozusagen auch die Bewegung über die Objekte hinweg. Als Taucher im Meer können wir uns frei in drei Dimensionen bewegen. Ich wollte diese Luftperspektiven deshalb auch an Land bekommen, genauer über dem Land. Meist war es wirklich schwer, solche Eröffnungsszenen zu erhalten. Dann kamen die Multikopter auf – besonders die Quadkopter. Die Plattformen wurden sehr stabil. Man konnte Kameras daran anbringen und ziemlich sicher sein, dass sie nicht vom Himmel fallen würden. Ich war in der Lage, sie auf eine sichere Weise zu steuern. (Musik) Meine Firma heißt Visual Law Group, wir sind auf forensische Visualisierung spezialisiert. Meist arbeiten wir für Anwälte oder Unternehmen, für alle, die an Zivilklagen beteiligt sind oder an Kriminalfällen, deren Hergang visualisiert werden muss. Für sie stellen wir Verkehrsunfälle nach, Flugzeugabstürze und Eisenbahnunglücke. Sie können sich vorstellen, dass dazu von Anfang an Luftansichten nötig waren. Aber in den frühen 1990ern waren die Optionen sehr beschränkt. Man musste entweder ein Starrflügelflugzeug bestellen oder – noch teurer – einen Helikopter, um individuelle Luftaufnahmen zu machen. Das ging so weiter, bis endlich das Unternehmen DJI ein Gimbal zu einem annehmbaren Preis in Serie herausbrachte, das die Kamera stabilisierte. Dadurch konnten wir Videos in hoher Auflösung aus geringer Höhe drehen. Ein Unternehmen wie meines hatte damit das große Los gezogen. Das letzte Puzzlestück war für uns jedoch die Möglichkeit, dreidimensionale Modelle durch fotogrammetrisches Rendering zu erzeugen, mit ausgeklügelter Software und Bildverarbeitung. Wir arbeiten mit dem Programm Pix4D. Es analysiert jedes Einzelbild mit Erkennungsalgorithmen und sucht dabei nach besonders hochkontrastigen Punkten. Sobald es denselben Punkt in mehr als drei Fotos findet, markiert und lokalisiert es diesen. Man kann also eine sehr präzise Karte generieren, an die man sogar ein Lineal anlegen kann. Wir fotografieren in Wirklichkeit also keine Luftbilder, sondern nehmen Luftdaten auf, die dann in sehr exakte Punkte eines Raumgitters übertragen werden. Am Schluss erhalten Sie das ganze Gebiet sowohl als Draufsicht als auch dreidimensional. Sie können die Topografie erkennen, die tatsächliche Geländeoberfläche. Sie können sehen, wo Wasser fließt, Sie können sogar erkennen, in welchem Umfang Erosion stattgefunden hat. Mit dieser Technologie kann man auch Vegetationsschäden darstellen, wenn die Software so kalibriert ist, dass befallene Zonen berechnet und quantifiziert werden. Es ist also ein wirklich revolutionäres Werkzeug, das in vielen Bereichen Akzeptanz findet. (Musik) Ich bin sicher, dass wir nur an der Spitze des Eisbergs kratzen. Diese Technologie hat sich schnell entwickelt. Aus unserem einfachen Quadcopter ist eine bereits sehr komplexe Maschine geworden. Wir möchten die Neukunden oder potenziellen Kunden nicht nur über unser Produkt informieren, sondern auch über Gesetze und Vorschriften. Das Wort “Drohne” hat für die meisten Menschen bereits einen negativen Klang, da sie meist an die militärischen Anwendungen der Technologie denken. Nun liegt es an uns, die positiven Auswirkungen zu zeigen, die diese Technologie hatte und künftig haben wird. Zuletzt ist es mein großes Ziel, dass die Technologie in den Unterricht Einzug hält, sodass die Studenten nicht nur die Hardware zusammensetzen, sondern auch die Software programmieren, dadurch lernen und Motivation und Inspiration erhalten, diese Technologie weiter voranzutreiben. (Musik) Los. Das ist ein neues Produkt, an dem Zeiss gearbeitet hat, namens Cloud Live. Hier haben wir also eine Livebildübertragung. Sie sehen, es ist wie ein alter stereoskopischer Bildbetrachter. Da drin sind zwei Linsen. Wenn ich da mein Smartphone reinschiebe, bekomme ich fast ein 3D-Bild. Wenn ich die Brille drehe, dreht sich jetzt aber auch das Gimbal des Quadcopters. Das ist fantastisch. Ich verliere das Signal, und ihr? Ich habe es, aber es ist abgehackt. [Bryan] Hast du gesehen, wie toll das ist? [Aaron] Ja. [Bryan] Man braucht nur sehr wenig Übung. (Musik) Junge, das ist Wahnsinn. Ja, es funktioniert, echt klasse. Meine Güte. Ha! Das ist wirklich fantastisch. Ja, es ist eine wirklich großartige Technologie. Das ist, als wenn man ein Oculus auf dem Kopf hat. (Musik) Es ist merkwürdig, vor zweieinhalb Jahren dachten wir bei jedem Foto, das wir mit einem Quadkopter und einer GoPro aus der Luft machten: Wow, das ist einfach Wahnsinn. Auch wenn man nur von oben irgendeine Mülltonne filmte – es war einfach sehr, sehr interessant. Romeo Durscher und ich haben darüber gesprochen, wir müssen auf ein höheres Niveau kommen: Es darf nicht mehr einfach die Mülltonne nebenan sein. Wir versuchen, wirklich fantastische Fotos aus der Luft zu machen, statt einfach irgendein Foto aus der Luft. (Musik) Hier haben wir es. Okay, Akkus, Quadkopter – nimm das mal –, Controller, iPhone. Ich bin bereit. (fröhliche elektronische Musik) Ich beleuchte mit diesem Licht diesen Felsen, der unter dem Quadkopter auftaucht, während meine Kamera eine Langzeitaufnahme macht. Ich steige auf, Aaron, bist du bereit? Meine Herren, es geht los. Aaron, ich werde hier schweben, sodass wir mit der Belichtung anfangen können. [Aaron] Los geht’s – oh, wow. Ich glaube, wir brauchen hier mehr … [Russell] Glaube ich auch, hier sollte mehr Licht hin. Was ist das? [Aaron] Warte kurz. Nur eine Sekunde. Ich halte die Höhe, fliege aber umher. (Musik) [Aaron] Ja, das sieht krass aus. Es sieht krass aus? [Aaron] Ja, sieh dir das an. [Russell] Ja, das ist krass.