Grundlagen der Fotografie: Mehrfachbelichtungen

Die "Füllmethoden" hell und dunkel

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Was bei den Modi "Hell" und "Dunkel" passiert, ist gut an den Testtafeln zu erkennen. Eine Vergleichsaufnahme mit hohem Kontrast macht diese Unterschiede in der Praxis deutlich.
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Transkript

Für den, der sich mit Bildbearbeitung auskennt, und der die Füllmethoden in Photoshop kennt, für den sind die Mehrfachbelichtungsmodi Hell und Dunkel hier in der Canon 5D Mark III oder ähnlichen Kameras, die über diesen Modus verfügen, die sind da keine Neuigkeit. Wenn Sie da nicht so erfahren sind, helfen Ihnen sicher die eingeblendeten Testtafeln weiter. Da sehen Sie auf einen Blick, beim Modus Dunkel wird das jeweils dunklere Bildelement aus den beiden Einzelaufnahmen verwendet. Beim Modus Hell entsprechendes Gegenteil, das jeweils hellere Bildelement. Das heißt also, wenn Sie den Modus Dunkel verwenden, wird das Resultat auf jeden Fall dunkler als ein Quellbild. Beim Modus Hell wird das Resultat auf jeden Fall heller. Um das jetzt mal unabhängig von diesen Testtafeln zu verdeutlichen, habe ich hier ein Motiv mit großem Kontrast, mit großen Helligkeitsunterschieden ausgesucht den Blick hier durch diesen Torbogen. und ich mache die Aufnahmen jetzt vom Stativ einfach um einen Vergleich zu haben im Modus Hell und im Modus Dunkel. Ich mache die Aufnahmen jeweils mit zwei verschiedenen Brennweiten. Das heißt, da das Stativ auf dem gleichen Platz stehen bleibt, habe ich einen engeren und weiteren Bildausschnitt, so dass die Anteile von hell und dunkel in den Bildern variieren. Schauen wir uns dann anschließend das Ergebnis noch mal zusammen an. Ich mache jetzt erstmal meine beiden Aufnahmen. Ich mache die erste Aufnahme mit 70mm Brennweite. Dann kommt der Torbogen ziemlich ganz als Bild. Und nach diesem ersten Bild verändere ich die Brennweite auf 24mm, und mache damit dann meine zweite Aufnahme. Und weil jetzt da auf dem Torbogen und auf der Mauer noch viel Licht ist, gibt das einen sehr außergewöhnlichen Effekt. Wenn das Bild entwickelt ist, stelle ich den Modus um in den Mehrfachbelichtungen von Hell auf Dunkel und mache das gleiche nochmal. Jetzt fange ich praktischerweise in der anderen Richtung an. Ich fange mit den eingestellten 24mm an, variiere dann die Brennweite auf 70mm, und das Ergebnis ist logischerweise ein deutlich anderes. Und damit sie einen realistischen Vergleich haben, was denn passieren würde, wenn Sie das Motiv ganz normal fotografieren blenken wir im Anschluss noch im Bild ein, was ich ich im Modus Durchschnitt gemacht habe. Wenn Sie über eine Kamera verfügen, die diese beiden Modi verfügt, finde ich, es ist eine spannende Möglichkeit, mit Mehrfachbelichtungen umzugehen. Sie können auch beispielsweise mit einer externen Lampe bestimmte Bildteile aufhellen. Dann addiert sich das auf. Wenn Sie keine Kamera in dieser Richtung haben, aber bildbearbeitungsaffin sind, können Sie den gleichen oder ein fast gleichen Effekt natürlich auch mit den Füllmethoden in Ihrem Bildbearbeitungsprogramm erreichen.

Grundlagen der Fotografie: Mehrfachbelichtungen

Lernen Sie, wie Mehrfachbelichtungen entstehen. Erstellen Sie kreative Bildkompositionen direkt in der Kamera.

54 min (19 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.05.2017

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